Aussteigen im eigenen Land
Ein neuer Weg: Freiheit aufbauen, ohne die Heimat zu verlassen
Ein Artikel aus Depesche 12-14/2022 von Heiko Sylvio Schuler
Als klar denkender Mensch ist doch jeder von uns drauf und dran, seine Siebensachen zu packen und irgendwo hinzuziehen, wo einem keiner mehr auf den Geist geht, oder? Wo wir uns mit Gleichgesinnten zusammenschließen und vielleicht etwas Neues aufbauen können. Die meisten Menschen, die ich kenne, haben schon einmal mit diesem Gedanken gespielt. Doch was ist mit unserer Heimat, Familie, Freunden, Beruf(ung) usw.? Was wird aus diesem Land, wenn alle weggehen?
Viele Menschen, die bisher allem gefolgt sind, was die Politik vorgebetet hat, wachen auf, stellen Fragen – haben jedoch kein Konzept, wie sie aus dem Schlamassel herauskommen.
Als heimatverbundener Mensch war ich immer auf der Suche nach Möglichkeiten, um das Leben der Menschen hierzulande zu verbessern. Je tiefer ich in Lösungswege eintauchte, desto mehr wurde mir bewusst, dass es Spielregeln gibt, die einer gewissen Gruppe von Menschen bekannt sind und von diesen konsequent genutzt werden.
Jetzt kam es darauf an, diese Regeln uns zugänglich zu machen: Wie im Großen, so auch im Kleinen. Und genau das ist uns als Team sehr gut gelungen.
Was ist der berühmte Schlüssel zur Freiheit? Ganz einfach: Das dir und deiner Familie zur Verfügung stehende Einkommen, welches du frei und selbstbestimmt verwenden kannst.
Es geht also auf der einen Seite um Geld. Wir leben noch in einer geldbasierten Gesellschaft. EIN-KOMMEN umfasst aber anderseits auch die Hilfe und die Leistungen, die meine Familie und ich empfangen, ohne etwas dafür geben zu müssen, sondern wofür wir freiwillig etwas geben wollen, wie Nachbarschaftshilfe, Tauschgeschäfte usw.
Geld ist Lebenszeit, Lebensenergie. Dessen werden sich immer mehr Menschen bewusst. Doch wo fließt ein großer Teil unseres Geldes ab? In Steuern und Abgaben auf das Einkommen, später zusätzlich Steuern auf Waren und Dienstleistungen. Was weniger schlimm wäre, wüssten wir, dass diese Abgaben sinnvoll verwendet werden würden.
Was würdest du also tun, wenn es eine Möglichkeit gäbe, hierzulande eine eigene Aussteiger-Gemeinschaft mit einem eigenen Rechtskreis aufzubauen, ohne mit dem derzeitigen System in Konflikt zu geraten? Im Gegenteil: Das System hilft mit Steuerfreiheiten und Steuererstattungen kräftig mit und gibt dir somit einen erheblichen Teil deiner Energie wieder zurück.
Jedes System weiß, wann seine Zeit zu Ende geht. Hat das System Angst zu sterben, versucht es mit allen Mitteln, am Leben zu bleiben. Genau das erleben wir jetzt. Doch was ist, wenn das System selbst uns Hinweise gibt für einen ruhigeren Übergang, ohne Kampf und Krampf?
Was wird seit Jahrhunderten den Kindern der „Wissenden“ in deren Schulen und Universitäten beigebracht? Ganz einfach: Das Vermögen dieser Familien in einen eigenen Rechtskreis zu bringen, es dort zu vermehren und mit dem System nach dessen Spielregeln zu kooperieren.
Diese Vermögensmassen zahlen dennoch auch gewisse Steuern, aber bei weitem weniger, als es der Normalbürge(r) tut.
Bei diesen Rechtskreisen handelt es sich um bestimmte Vereine und Stiftungen. Rechtlich befinden sich diese im Bereich des BGB, steuerlich werden sie jedoch als Körperschaft angesehen – ein immenser Vorteil.
Als erstes betrachten wir den nicht eingetragenen Verein (n.e.V.). Der Umgang des Systems mit einem n.e.V. ist im BGB verankert. Im Verein selbst gelten eigene Regeln: Hier können sich die Mitglieder alles sagen, untereinander helfen und Projekte organisieren – frei von Angst in Bezug auf unerlaubte Heilaussagen, Rechtsberatung usw. Und das unter Beibehaltung der Eigenverantwortung eines jeden Mitglieds.
Schon Freiberuflern oder Einzelunternehmern hilft der n.e.V. beim Reduzieren von Steuern u.a. Abgaben, sodass mehr zum Leben bleibt. Während das Unternehmen weiterarbeitet wie gewohnt, können Tätigkeiten oder Projekte in den n.e.V. ausgelagert und damit Gewinne aufgeteilt werden. Wird Betriebsvermögen in den n.e.V. verlagert, ist es im Fall einer Insolvenz des Einzelunternehmens vor dem Zugriff Dritter geschützt.
Für eine Lebensinsel ist ein n.e.V. gut geeignet. Denn diese Struktur ist frei von Zwängen, überträgt ein hohes Maß an Eigenverantwortung und lässt der Kreativität freien Lauf. Ob sich nur drei Menschen finden oder 300: Hier lernen wir, einen eigenen Rechtskreis ähnlich einer Gemeinde aufzubauen, in dem das Wohl aller Mitglieder wichtig ist, wie das Wohl des Einzelnen. Ob Landwirtschaft, Lernen, Kunst oder Gesundheit – es liegt an der Vorstellungskraft der Mitglieder, welche Projekte umgesetzt werden können. Dabei ist freigestellt, ob der Verein gemeinnützig sein will oder nicht.
Der Gewinn aus verkauften Erzeugnissen ist nach Abzug der Kosten bis 5.000,- €/Jahr steuerfrei und kann auf die Mitglieder verteilt und ausgeschüttet werden. Ja, auch bei einem Verein.
Doch wie kann ich in solch einen Verein investieren? Vor allem steuerbegünstigt? Wie lässt sich mein Vermögen einbringen und schützen? Hier bietet sich die eigene gemeinnützige Stiftung an. Stiftungen existieren seit über 500 Jahren. Am ältesten ist die Fuggerei in Augsburg. Der Gründer und Stifter, Jakob Fugger, verfügte seinerzeit, dass in den Sozialhäusern und Wohnungen der Stiftung nur ein geringer Mietzins zu zahlen sei. Dieser beträgt für bedürftige und katholische Augsburger Familien heute noch 88 Cent pro Wohnung und Jahr. Daran lässt sich erkennen, dass der Stifterwille ewig besteht, egal in welchem politischen System wir uns befinden. (Quelle: fuggerei.de )
Gemeinnützige Stiftungen sind steuerlich begünstigt und schützen zusätzlich dein Vermögen. Besonders in Bezug auf das Lastenausgleichsgesetz von 1948. Damals wurden alle Vermögenswerte der Deutschen, die sich in Privat- oder Firmenbesitz befunden haben (nicht nur Immobilien) mit einer 50%igen Abgabe belegt. Konnte derjenige diesen Betrag nicht aufbringen, zahlte er über 30 Jahre sogar bis zu 90 Prozent seines Vermögenswertes ab, verursacht durch den Stundungszins. Gemeinnützige Stiftungen waren von all dem befreit, wie seit eh und je.
Wenn du dein Einfamilienhaus einer gemeinnützigen Stiftung überträgst, musst du dir bewusst sein, dass du deine Immobilie in das Eigentum eines anderen überträgst, sie gehört dir nicht mehr. Für diesen Vorgang erhältst du von der Stiftung eine Spendenquittung in Höhe des Übertragungswertes und erhältst zukünftig auf diesen Betrag deine Einkommensteuer zurückerstattet, über 1–10 Jahre verteilt. Das können durchaus 5- bis 6-stellige Beträge sein, je nach Wert und Einkommen – alles Energie, die wieder zu dir zurückfließt. Geld, das du nun frei verwenden kannst, für dich, deine Familie, die Verwirklichung deiner Träume und vieles mehr.
Natürlich kannst du dort wohnen bleiben, alles weiterhin nutzen. Es ist alles nur eine Frage der Dokumentation. Als Stifter und Vorstand obliegen dir die Kontrolle und Steuerung der Stiftung. Deine Nachfolger bestimmst du selbst, nach dir deine Kinder usw. Du kannst vermieten, Nutzungsrechte an Vereine vergeben usw. Noch heute verwaltet die Familie Fugger ihre Stiftungen selbst und behielt immer die Kontrolle darüber.
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Kombination von einem Verein und einer gemeinnützigen Stiftung dafür geeignet ist, innerhalb Deutschlands eine unabhängige Struktur zu schaffen, wo erheblich mehr Geld im eigenen Kreislauf verbleibt, sich Vermögen dauerhaft schützen lässt und sich die Menschen in dieser Struktur frei entwickeln können.
Als langjähriger Partner zahlreicher Vereine und Stiftungen haben wir in unserem Team einen großen Erfahrungsschatz aufgebaut, um dir anhand deiner individuellen Situation das beste Konzept an die Hand zu geben. Und nein: Du musst nicht schon reich sein, um dir die Beratung leisten zu können :-)
Heiko Sylvio Schuler
(Kontaktformular) oder E-Mail: office [ät] mittelstand-verein.de
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