Dem Paradies sehr nah!

Eine traumhafte Lebensinsel im malerischen Pyrenäenvorland wartet auf Dich!

Ein Artikel aus Depesche 12-14/2022

Eine alte Weisheit besagt, jeder große Erfolg gründe darauf, dass man den kleinen Dingen Beachtung schenkt: „Jeder will Großes erreichen, während er übersieht, dass das Leben aus kleinen Dingen besteht.“ Und Konfuzius meinte: „Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern.“ Eine positive Variante lehrt: „Wenn man den kleinen Dingen die Aufmerksamkeit schenkt, die sie verdienen, wird man reich belohnt!“ So war das auch mit „Salerm“: 

Alles begann damit, dass ich die Bestellungen im Shop des Vereins „mehr wissen, besser leben“ nachbearbeitete. Bei dieser Gelegenheit stolperte ich über Manfred Grabowski aus 31230 Salerm – ohne Länderangabe. Salerm? Was ist „Salerm“? Und wo zum Kuckuck bitte liegt das? Noch nie gehört! Klingt irgendwie französisch, aber nicht so richtig. Also ging ich auf Google Maps und schaute nach. Siehe da, Google schlug vor: „Salerm Frankreich“. Ich klickte drauf und erfuhr: „Salerm ist eine französische Gemeinde mit 59 Einwohnern im Département Haute-Garonne in der Region Okzitanien“. „59 Einwohner“, dachte ich bei mir, „ist ja vielleicht mal krass“, schaute auf die Karte und entdeckte einen Pin mit „Manfred Grabowski“.

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Als ich in die Karte hineinzoomte, erspähte ich ein riesiges, traumhaftes Anwesen in Alleinlage – kein anderes Haus weit und breit. Nicht nur, dass Salerm bloß 59 Einwohner hatte, das Grabowski-Landgut lag auch noch eineinhalb Kilometer außerhalb des Ortes – im Norden, Osten und Süden umringt von einem kleinen See, dem „Lac de Saint Frajou“ (siehe Fotos oben und unten). Meine Neugierde war geweckt! „Da lässt sich’s leben!“ dachte ich mir, zoomte weiter und entdeckte einen Link zu „vollwertferien.de“ – was mein Interesse nicht gerade schmälerte.  

Auf der Website erfuhr ich, dass die beiden Depeschenbezieher im schönen Pyrenäen-Vorland (auch „Toskana Frankreichs“ genannt) ein Urlaubsparadies für gesundheitsbewusste Gäste geschaffen haben. Monika Grabowski ist zertifizierte Gesundheitsberaterin nach Max Otto Bruker, zaubert für ihre Feriengäste mit viel Liebe gesunde, vegane Vollwertköstlichkeiten und bäckt im hauseigenen Ofen leckere Vollwertbrote.

Im von üppigem Grün umgebenen Gästehaus gibt es 12 individuell gestaltete Zimmer, in denen Holz, natürliche Werkstoffe und gesunde Materialien dominieren und die mit unglaublicher Kreativität und Detailliebe eingerichtet wurden. Siehe da: Auch hier wurde den kleinen Dingen Beachtung geschenkt. Ich war davon so angetan, dass ich einige E-Mails später bei Manfred Grabowski anrief. 

Alleinlage nahe dem Paradies: Das Grabowski-Anwesen bei Salerm – umgeben von Wasser, Weite und Stille.

Zuerst war meine Idee, einfach nur ein kleines Depeschenportrait zu schreiben über das herrliche Erholungsparadies, das sie geschaffen hatten, doch dann offenbarte mir Manfred, dass sie schon über 70 seien und sie die viele Arbeit mit dem riesigen Garten, dem großen Haus und dem regen Gästeverkehr zunehmend anstrenge, weshalb sie daran denken würden, ihr Anwesen mitsamt dem Beherbergungsbetrieb zu verkaufen. 

Das fand ich einerseits schade, 32 Jahre der Kreation bzw. ein Lebenswerk einfach herzugeben, andererseits aber verstand ich natürlich, dass es sehr viel Mühe bereitet, sich (nur) zu zweit um all die kleinen und großen Aufgaben zu kümmern, die so ein Anwesen mit sich bringt – vom erfolgreichen Gästebetrieb noch gar nicht gesprochen. Der Umstand des anstehenden Verkaufs erweiterte aber den Rahmen, denn plötzlich ging es nicht mehr um ein kleines Portrait, sondern um ein potentielles Lebensinselprojekt. Welch ein Paradies ... was für eine Chance ... und vielleicht genau das, worauf der eine oder andere ausstiegswillige Depeschenbezieher wartet ...?

„Das muss ich mal live sehen“, dachte ich und fasste den spontanen Entschluss, Salerm, die Grabowskis und ihr Anwesen zu besuchen, was in den letzten Junitagen geschah. Ulrike Metzger (siehe Depesche Zufluchtsort) begleitete mich. Am Montag, 27.06., fuhren wir um 21:00 Uhr hier los und standen – knapp 1.300 Kilometer später – am nächsten Vormittag um 10.00 Uhr bei den Grabowskis auf der Matte. Nach einem sehr leckeren Tee (siehe folgendes Foton) und einem Mittagsschlaf führte uns Manfred über das Anwesen und durch das Haus. 

Monika und Manfred Grabowski

In drei Jahrzehnten Kleinarbeit haben die beiden einen Hof aus dem Jahr 1876 Schritt für Schritt unter baubiologischen und ökologischen Gesichtspunkten totalrenoviert. Die alten Naturstein- und Lehmwände blieben dabei weitgehend erhalten, die Böden wurden mit Terrakotta gefliest oder mit Pinienholz ausgelegt. Die alten Balken wurden freigelegt oder teils durch neue ersetzt. Das Haus atmet. Holz dominiert den Quasi-Neubau und schafft überall ein kühles, angenehmes und natürliches Raumklima.  

Doch die Grabowskis renovierten nicht nur den Bestand, sondern bauten auch immer wieder an – einen geräumigen Wintergarten etwa, der sehr gerne für Seminarveranstaltungen genutzt wird, einen Vorbau zu ihrer eigenen Wohnung, ein großzügiges Außenschwimmbad mit Überdachung und Solaranlage, ein Holzhaus am Pool für Technik und Innenduschen sowie für eine Natursauna mit speziellem Bullerjan-Holzofen.

12 liebevoll und individuell gestaltete Gästezimmer 

Fast noch beeindruckender aber war, was um das Haus herum entstanden ist:

Bestimmt 100 Bäume oder mehr wurden (vor vielen Jahren schon) gepflanzt und verwandeln den einst kahlen Hügel heute in ein grünes Idyll – mit Blumen, Hecken, Palmen, exotischen Pflanzen und einem Feuchtbiotop/Teich. Zudem wurde ein Paradies für (große und kleine) Kinder geschaffen – mit Holzhaus („Villa Kunterbunt“), Fußball- und Beach-Volleyball-Feld. Ein Gemüsegarten wurde angelegt sowie – wieder mit unendlicher Liebe zum Detail – etliche kleine Paradiesecken (siehe Fotos unten) u.v.m.

Überdachter und solar beheizbarer Außenpool

Sauna mit Bullerjan-Holzofen

Einige Eindrücke vom Anwesen Le Tounut, „Baum des Lebens“ in Salerm – Mitte oben: Ein eigener Brunnen auf dem Gelände. Rechts oben erkennt man den angebauten Wintergarten. Untere Reihe: Kleine Laube zum Entspannen, Obstbäume auf dem Gelände, Sitzecke am Teich, Gemüsegarten und rechts das Holzhaus „Villa Kunterbunt“ .

Es besteht Wasser- und Abwasserautarkie (mit eigener Kläranlage) – durch Regen, Zugang zum hauseigenen See, durch einen Brunnen und eine eigene Quelle auf dem Grund. Doch auch das Energiekonzept des Hauses ist ausgereift und nicht weit von der Selbstversorgung entfernt. So laden etwa Photovoltaik-Paneele auf dem Garagendach das Elektro- bzw. Hybridauto (Foto) und ermöglichen (fast) kostenfreies Fahren. Es wird weitgehend mit Holz geheizt, das auf dem Gelände en masse anfällt. Ein großer, hinter der Garage versteckter Propangastank sorgt als Ersatzlösung für Krisensicherheit.  

Sehr praktisch: Photovoltaik-Paneele auf dem Garagendach laden die Elektro-Autos

Von den Grabowskis wurde im Laufe der Jahre so viel geschaffen, dass es sinnvoll ist, einmal die wesentlichen Eckdaten aufzulisten: Baujahr 1876, Sanierung, Umbau und Ausbau von 1990 bis heute. Die Gesamtfläche von 12 Hektar (120.000 m²) umfasst das Haus, die Gartenanlagen, Obstbaumwiesen, freie Wiesen und Felder, einen Teich, ein Wäldchen sowie Zugang zum „hauseigenen“ See. Die Gastraumgesamtfläche beträgt 580 m², die separat zugängliche Eigentümerwohnung hat 65 m². Es gibt auf zwei Etagen 12 Gästezimmer mit insgesamt 20 Betten: 1 Einzel-, 7 Doppel-, 2 Dreibettzimmer und eine Zweiraum-Suite. Zudem existiert eine Bibliothek mit Kamin (30 qm), ein Speiseraum (65 qm), ein separater Wintergarten (z.B. für Seminarveranstaltungen), eine 45 qm große Küche mit Steinbackofen sowie ein Buffet- und Vorratsraum. Auch Internet/WLAN ist vorhanden.  Der Außenbereich verfügt über eine 80 qm große Sonnenterrasse, ein überdachtes Schwimmbad (12 x 6 m) mit Solarheizung, ein Holzhaus für Sauna, Innenduschen und Pooltechnik. Es gibt mehrere Pavillons und Sitznischen, einen Gemüsegarten, Obstbaumwiesen, einen Teich, ein Beach-Volleyball- und Fußballfeld, einen Grillplatz mit Schwenkgrill (auch Gemüse kann man grillen) ... Dem Eigner stehen eine Doppelgarage und ein Gartenhaus für Traktor und Gartengeräte sowie eine Werkstatt zur Verfügung. 

Oben Mitte: Auffahrt aufs Grundstück. Oben rechts: Separater Aufgang zur Eigentümerwohnung. Mitte links: Die große Außen-Sonnenterrasse, Mitte: Gemütliche Sitzecke vor der Küche. Unten links: Frühstücksraum, Mitte: Obstbaum-Plantage, rechts: Holzhaus vor dem Außenschwimmbad mit Pooltechnik, Innenduschen und Sauna.

Hier bietet sich eine Gelegenheit für Ausstiegswillige, für alle, die eine Lebensinsel gründen wollen, für alle, die Natur lieben und Ruhe suchen. Ideal eignet sich das Objekt natürlich für Bruker-Freunde, die sich vollwertig-vegan ernähren und sich davon angesprochen fühlen, die Idee der veganen Vollwertferien weiterzuführen. Man könnte sich dort eine Künstlerkolonie vorstellen oder ein Seminarzentrum. Das Objekt wäre auch geeignet für mehrere Familien, die sich zusammen den Wunsch vom Auswandern erfüllen und in eine ruhige, paradiesische Gegend ziehen möchten – oder als Mehrgenerationen-Haus.

„Le Tounut“ bietet durchaus Platz für drei bis vier Parteien, auch mit Kindern. Vielleicht gibt es ja eine Familie, die sich dazu berufen fühlt, den Gästebetrieb weiterführen oder ein Ferienhaus daraus machen?

Ideal wäre das Objekt auch für eine Lebensgemeinschaft geeignet, als Retreat oder Seminarzentrum für Heilkunde oder als Behandlungs- und Kurzentrum. 

Das Grundstück böte sogar Platz für eine Permakultur, wahrscheinlich dürften auch Tiny Houses aufgestellt werden. Nach Absprache mit dem Bürgermeister wären vielleicht zusätzliche Bauten möglich. In der Umgebung stehen überdies weitere Objekte zum Verkauf, sodass irgendwann eine kleine deutsche Siedlung entstehen könnte. In diesem Zusammenhang ist interessant, dass wir bei unserem Aufenthalt bzw. unserem Tagesausflug in die Pyrenäen keinem Franzosen begegneten, der uns Deutschen gegenüber unfreundlich gewesen wäre – wir wurden, ganz im Gegenteil, mit ausgesuchter Höflichkeit und Fröhlichkeit begrüßt, was sicherlich daran liegt, dass es in der Region keinen Massentourismus gibt – aber dennoch traumhafte touristische Möglichkeiten: Bergwandern in den Pyrenäen, Drachenfliegen, ein Besuch in Lourdes ... Atlantik und Mittelmeer liegen jeweils etwa 250 km entfernt. Trotz der einsamen Lage findet man alle Einkaufsmöglichkeiten (Bioladen, Bäckerei, Supermarkt, Gartencenter, Baumarkt, Tankstellen, Bank, Post usw.) in einem Radius von etwa 12 Kilometern.

Oben links: Auch diese Wiesen gehören zum Grundstück. Oben Mitte: Das Grundstück reicht bis hinunter zum See, das Wäldchen rechts vom See gehört ebenfalls noch dazu. Unten rechts: Bolzplatz für alle fußballfreudigen Urlauber (überdies existiert noch ein Beach-Volleyball-Feld).  

Wer mehr wissen möchte, setze sich einfach direkt mit Manfred Grabowski in Verbindung: 

grabowski [ät] vollwertferien.de

Telefon: +33/561-88 36 48.   


Auf der Seite vollwertferien.de befindet sich ein Video, das einen umfassenden Eindruck von den Innenräumen, dem Haus und der Umgebung vermittelt.  Überdies haben wir auch ein begleitendes Video hochgeladen (Interview mit Manfred Grabowski) mit vielen weiteren Informationen. Am Ende dieses Blog-Artikels kannst Du es dir anschauen. Oder Du suchst bei YouTube nach: „Manfred Grabowski – Paradies zu verkaufen“. Ich bin sehr gespannt, wie’s weitergeht und was sich daraus entwickeln wird ...

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Von am 26.01.2026


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