Geldpolitik

Fortsetzung aus Depesche 04-06/2020 , Teil 3

Bei der Vielzahl der vorgenannten Themen blieb eines noch unerwähnt, das heute so eng mit der Politik verknüpft ist, dass es selbst schon zum maßgeblichen Medium der Politik geworden ist: Geld formt und dirigiert die heutige Landes-, Bundes-, EU- und Weltpolitik wie nichts anderes, ja man kann mit Fug und Recht behaupten, dass wir mittlerweile in einer globalisierten Plutokratie leben. Praktisch alle wesentlichen politischen Entscheidungen werden heute durch Geld dominiert – das betrifft den „Klimawandel“ ebenso wie aktuell die „Gesundheitspolitik“ in Sachen Corona. 

Geld ist ein spannendes Thema, denn tatsächlich könnte es sogar auf niederster Ebene gelöst werden, d.h. jede Kommune könnte ihr eigenes Geld herausgeben. Das hätte für sie herausragende Vorteile. Auf der anderen Seite wäre es unpraktisch, wenn man bei einer Reise durch Deutschland alle 10 Kilometer die Währung tauschen müsste. Insofern hat es durchaus Sinn, wenn die Geldfrage subsidiär aufsteigt bis zur Bundesebene. Wenn man es richtig macht, könnte sogar die EU-Ebene funktionieren bzw. es wäre dann sogar ein einheitliches Weltgeld denkbar – keinesfalls jedoch bei den heutigen Zuständen und nicht, solange Psychopathen die Herrschaft innehaben.    

Geld ist eigentlich kein großes Geheimnis. Es ist das (durch ein Symbol, dem alle vertrauen) verbriefte Recht, für eine Leistung, die man in den Gemeinschaftstopf eingegeben hat, eine etwa gleichwertige Gegenleistung zurückzuerhalten. Mehr nicht!

Der Hauptgrund, warum das Thema so verrückt gehandhabt wird, liegt darin, dass es Millionen Leute gibt, die danach streben, für keine Leistung etwas zu bekommen – das schließt natürlich die vorerwähnte Spezies mit ein. Denn tatsächlich stellen wir fest, dass ein Psychopath nicht in der Lage dazu ist, Güter (Waren, Dienste, Leistungen) herzustellen, die von Nutzen für die Gemeinschaft sind. Also muss er sich Tricks ausdenken, durch die er überleben (zu Geld kommen) kann. So erfindet er z.B. eine abstruse Sache wie die Psychiatrie, wo er ungestraft Opfer malträtieren kann (keiner merkt’s, denn mit „Verrückten“ will keiner ‘was zu tun haben). Also erfindet er Banken, wo er Geld aus dem Nichts schöpft, nutzlose Versicherungen, Finanzderivate und all solchen Quatsch, spekuliert – völlig sinnfrei – mit Währungen, Waren, Immobilien, Aktien usw. 

Bestimmt die Hälfte allen „verdienten“ Geldes repräsentiert heutzutage überhaupt keinen echten Gegenwert mehr. „Dreimal die Hälfte“ aller politischen Strukturen und Gesetze laufen darauf hinaus, dem Bürger Geld für etwas aus der Tasche zu ziehen, für das er keine gleichwertige Gegenleistung erhält. 

Doch wenn man all diese Verrücktheit aus dem Thema entfernt, ist Geld eine geradezu grotesk einfache Sache. Geld ist das verbriefte Recht, dass man für eine erbrachte Leistung eine in etwa gleichwertige Gegenleistung erhalten wird. Punkt. 

Die Herausgabe der Währung, die Finanzhoheit, gehört ausschließlich in die Hände der Regierung und nicht in private, sprich: Wenn Kommunen Geldhoheit besitzen, dürfen nur die Kommunen Geld herausgeben. Wenn man sich darauf einigt, dass der Bund die Geldhoheit besitzt, darf nur der Bund Geld herausgeben! Alle Banken sind dann staatlich, während es aber unabhängige Gremien aus den Reihen der Kommunen, Städte, Regierungsbezirke und Länder gibt, die über die Einhaltung der Geldgesetze wachen. 

Ausnahmslos alle Länder der Welt leiden heute unter dem Diktat der internationalen Banken, Megakonzerne und Finanzjongleure usw. Sie stiften Kriege an, stürzen Staaten ins Chaos, spielen Regierungen gegeneinander aus, ruinieren Währungen, spekulieren auf den Untergang Europas usw. Wer das Geld hat, hat die Macht. Die Macht gehört aber nicht in die Hände internationaler Großbankiers, Supermilliardäre und Finanzhaie, sondern in die Hände legitimierter Regierungen! 

Daraus ergibt sich die wichtigste Aufgabe der aktuellen Weltpolitik: Die Finanzhoheit muss zurück in die Hände legitimierter Regierungen. Das wird nur möglich, wenn sich die Regierungschefs der Welt zusammentun. Denn die Macht der Großbankiers besteht in Wahrheit nur darin, Regierungen gegeneinander auszuspielen. Täten diese sich aber zusammen, wären die Parasiten machtlos. 

Fazit: Wir wissen nun, was Politik tun darf, was sie nicht tun darf, was sie tun muss und was sie nicht tun sollte. Damit erkennen wir gleichzeitig, dass die Politik in fast allen Bereichen nicht nur versagt, sondern das Gegenteil dessen tut, was sie tun sollte. Sie mischt sich in Bereiche ein, die sie nichts angeht, während sie es unterlässt, die ihr zufallenden, realen Aufgaben wahrzunehmen, anzupacken, geschweige denn effizient zu lösen – umso mehr, je wichtiger die Aufgaben sind. Die heutige Politik ignoriert die Realität, je höher die Ebene, desto mehr – was sich geradezu bilderbuchmäßig an der Klimapolitik ablesen lässt. Letztere eröffnet uns aber auch noch einen neuen, durchaus dramatischen Aspekt, der bisher kaum je erörtert wurde und den ich daher heute einmal aufgreifen und folgendermaßen benennen will: 

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Von am 14.08.2023


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