Grenzwerte

Herzlich willkommen zur neuen Depesche, in der es um ein Thema geht, das uns alle betrifft: Als „krank“ – und daher behandlungsbedürftig – galt man früher, wenn man krank war, man also eindeutige Symptome hatte. Das hat sich geändert. Neuerdings gilt man in gewissen Sparten als „krank“, wenn bestimmte Messwerte nicht mehr ins Raster passen. Beispiele: 

Grenzwertschwindel
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Editorial zu Depesche 97+08/2026

Diabetes

Was gestern noch als altersgerecht galt, ist heute behandlungsbedürftig – nicht, weil der Mensch sich verändert hat, sondern weil die Grenze verschoben wurde. Früher war man erst ab deutlich erhöhten Werten ein Diabetespatient. Vor allem aber orientierte man sich früher an echten klinischen Symptomen wie Durst, Gewichtsverlust etc. oder sogar Zucker im Urin. 

Um etwa 1980 herum wurden dann von der WHO weltweit einheitliche Grenzwerte eingeführt. Nun galt man als Diabetiker, wenn man 140 mg/dl Nüchternblutzucker hatte –unabhängig davon, wie man sich fühlte. Viele, vor allem ältere Menschen, hatten Werte darüber, bemerkten aber keine Symptome – und lebten damit. 

Doch nach 1980 waren sie urplötzlich „Diabetiker“, Patienten, und mussten (zumeist) Insulin einnehmen. Strittig allerdings bleibt bis heute, ob das ihre Lebensqualität verbesserte. Denn während Folgeerkrankungen durch die Insulinbehandlung (Augen, Nerven usw.) tendenziell abnahmen, zeigten unabhängige Studien keine Verlängerung der durchschnittlichen Lebenserwartung. Und der Verbesserung der Lebensqualität durch statistisch geringere Folgeerkrankungen stehen die Gefahr der Unterzuckerung entgegen, die Belastung durch häufiges Messen und tägliche Insulininjektionen sowie teils auch eine Gewichtszunahme.

Doch der eigentliche Clou passierte erst 17 Jahre später: Da senkte man den Grenzwert von 140 mg/dl auf 126 mg/dl. Damit wurden Millionen über Nacht zu Diabetikern, die am Vortag noch als gesund galten. Und die Aktionäre von Insulin produzierenden Pharmakonzernen feierten.  Doch damit nicht genug: Parallel dazu führte man einen neuen Krankheitsbegriff ein: Den Prädiabetes, die „Diabetesvorstufe“. Noch vor wenigen Jahrzehnten galt ein Nüchternblutzucker von 120 als völlig unauffällig. Heute trägt derselbe Mensch die Diagnose „Prädiabetes“ – quasi eine Krankheit „im Wartestand“.

Wenn Grenzwerte krank machen

Diabetes: Grenzwerte gesenkt – Millionen neue Betroffene

Bluthochdruck 

Beim Bluthochdruck verlief das analog. Früher galt die altbekannte Faustregel: „Lebensalter plus 100“ als Grenzwert. Für einen 75-Jährigen waren also Messwerte (diastolisch) von 175 bis 180 völlig normal – gesund. Werte zwischen 160 und 220 waren damals nicht ungewöhnlich in der Bevölkerung. 

Dann wurden in den 1960er Jahren erste Grenzwerte eingeführt: Über 160/95 galt man als „Hochdruckpatient“ – und behandlungsbedürftig: zumeist mit Tabletten. Die Grenzwerte wurden seither mehrfach weiter gesenkt – zuerst in den 1980er Jahren auf 140/90, dann 2017 auf 130/90 – und sie sinken aktuell weiter: 120/80 ist im Visier.    

Für sich genommen mag diese Entwicklung manch einem noch harmlos erscheinen, als „die übliche Masche der Branche“. Was dabei häufig übersehen wird: In dem Moment, in dem aus einer Definition eine Diagnose wird, folgen Konsequenzen – meist in Form von Medikamenten. Und diese haben Nebenwirkungen – viele, schwere, gefährliche!

Wenn Grenzwerte krank machen

Bluthochdruck: Grenzwerte gesenkt – Millionen plötzlich „krank“

Hauptartikel 

Welche Folgeerscheinungen diese Verschiebungen der Grenzwerte „gen Süden“ nach sich ziehen, beleuchtet Dr. Harald Wiesendanger in seinen Hauptartikeln: ab Seite 9 zum Bluthochdruck und ab Seite 19 zum Cholesterin

So viel vorab: Ich würde keinen Artikel darüber veröffentlichen, wären diese Folgen nicht deutlich dramatischer als gemeinhin angenommen. Diese Informationen müssen unter die Leute, denn sie können Leben retten. Vor allem, weil Dr. Wiesendanger nicht nur den Status quo mit messerscharfem Verstand seziert, sondern auch einfache und vor allem alltagstaugliche Lösungen vorstellt, die in vielen Fällen Medikamente verzichtbar machen. 


Stiftung Auswege

Bei dieser Gelegenheit: Herzlichen Dank an Herrn Dr. Wiesendanger für seine ausgezeichnete, langjährige Arbeit, nicht nur als Autor von Büchern zum Thema Medizinaufklärung und entsprechenden Blogartikeln auf klartext-online.info, sondern auch als Begründer der Stiftung Auswege. Diese tut herzerwärmend Wunderbares und leistet Außergewöhnliches, indem sie chronisch kranken Menschen neue Wege eröffnet, wenn die Schulmedizin nicht weiterkommt – durch ganzheitliche Therapien, Aufklärung und konkrete, auch finanzielle Unterstützung. Schau doch mal auf die Website stiftung-auswege.de


Abnehmen neu gedacht 

Neulich traf ich mich mal wieder mit meinem alten Freund Martin Gayer. Langjährige Depeschenbezieher kennen ihn als Gründer der Firma Acala, die u.a. ein beachtliches Sortiment von netzunabhängigen Wasserfiltern anbietet. 

Nebenbei erzählte er mir von seinem neuesten Projekt: Eine Art zuckerfreier und kalorienarmer „Müsliriegel“, der wesentliche Nährstoffe enthält und damit Lücken schließt, wenn man sonst keine Nahrung zu sich nimmt, also abnehmen oder fasten will. Klingt erstmal paradox, ist aber so: Der Riegel ermöglicht „Fasten, ohne zu fasten“ – oder anders ausgedrückt: erleichtert Abnehmwilligen das Vorhaben, indem er den Blutzuckerspiegel und die essentielle Nährstoffversorgung aufrechterhält. Heißt: Die „Superfoody“ genannten Riegel unterstützen Fasten und Abnehmen, • weil sie dank Ballaststoffen sättigen, • weil sie dank langkettiger Kohlenhydrate den Blutzuckerspiegel konstant halten, • weil sie essentielle Nährstoffe bereitstellen und dadurch den Körper nicht in den „Notmodus“ zwingen und • weil sie gleichzeitig so wenige Kalorien haben, dass sie das Abnehmen dennoch ermöglichen. 

Ich fand, das klang irgendwie cool, nach einer guten neuen Idee – würdig genug für ein kurzes Depeschenportrait ab Seite 7, wo Du alles Weitere erfährst über Inhaltsstoffe, das Programm selbst, die Herstellungsweise der Riegel ... 


Praxistest 

Während in der Theorie vieles gut klingt, und Papier bekanntlich geduldig ist, ist doch die Praxis der schärfste Richter. Willst Du ausprobieren, ob Martins Riegel halten, was sie versprechen, bekommst Du mit dem Gutscheincode „ Kent15 “ bis Ende Juni 15 Prozent Nachlass . Ach so ... das Wichtigste hatte ich noch vergessen: So „Gesundheitszeug“ schmeckt ja oft fürchterlich. Aber Martins Riegel schmecken (mir) tatsächlich richtig gut. Also, ich esse sie tatsächlich auch einfach so, weil sie schmecken. Bin gleich ein Tauschgeschäft mit Martin eingegangen: Er bekommt einen Privatlehrgang über Musikproduktion von mir – und ich werde dafür mit Riegeln von ihm versorgt (ich erstelle gerade tatsächlich einen Online-Kurs für moderne Musikproduktion. Martin ist da sozusagen mein Versuchskaninchen).  

Effektiv fasten – und trotzdem satt?

Ein neuer Ansatz für müheloses Fasten

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Den Fokus aufs Positive richten 

Die letzte Depesche zum Thema „Empörung – und was sie mit uns macht“ kam gut an. Vielen Dank für die zahlreichen, teils regelrecht begeisterten Rückmeldungen. Das Thema traf einen Nerv. Denn in unserer heutigen Zeit ist es ja fast unmöglich, nicht mit dem weltumspannenden Wahnsinn und der daraus resultierenden Empörung bombardiert zu werden. 

Würden aber alle Menschen nur ihren Fokus ändern – und sich statt dem Elend und der Empörung jenen Dingen zuwenden, die sie interessieren und lebendig werden lassen, dann hätten wir im selben Augenblick das Paradies – jetzt und hier. Ich meine das nicht metaphorisch, sondern buchstäblich. Wir könnten die Situation auf der Welt sofort umdrehen, wenn alle Menschen nur diese oben genannte Sache wüssten und umsetzten. 


Daher frage ich Dich: 

• Möchtest Du gerne genießen? Glückliche Momente erleben? 

• Träumen, Phantasievolles, Abenteuer und Exotisches erleben?

• Neue Kraft und Energie tanken?

• Magst Du Gefühl und Erbauung? 

• Liebst Du es, positive Anregungen zu bekommen? 


Möchtest Du zwischendurch einen Moment der Besinnung und Beschäftigung mit Dir selbst genießen – oder das Gefühl spüren, wieder etwas mehr bei Dir selbst anzukommen? 

Wenn Du auf eine dieser Fragen mit „JA!“ antwortest, dann sage ich zu Dir: Sei in meinem Musik-Abo dabei! Ich kreiere es FÜR DICH! Und nutze 50 Jahre Erfahrung als Musiker und Komponist, um Dir das oben Genannte zu bieten (alle Stücke sind Eigenkompositionen). Und es ist genau das, was die bisherigen Hörer mir fast Tag für Tag berichten.  

Ich bekomme aber auch Rückmeldungen von Freunden, die meine Musik sehr mögen und dann trotzdem sagen: „Ich komme einfach nicht dazu, sie zu hören.“ Oder auch: „Ich würde das Abo sofort buchen, aber ich habe fast ein wenig Angst, dass ich dann zu viel Musik höre und andere Dinge liegenbleiben.“

Nun, das ist absolut verständlich. Unser Alltag ist voll genug, und Musik sollte niemals zu einem weiteren Punkt auf der inneren To-do-Liste werden. Aber vielleicht geht es ja gar nicht darum, was man verliert (Zeit), sondern darum, was man gewinnt? Ruhe, Entspannung, Besinnung, neue Ideen, mehr Gelassenheit, Motivierendes ...   

Viele, die mein Musik-Abo hören, haben für sich Wege gefunden, die Musik in ihr Leben einzubauen, ohne zusätzliche Zeit schaffen zu müssen. Manche hören sie beim Kochen oder Aufräumen. Andere laden sich die Stücke aufs Handy und hören sie im Auto. Eine Hörerin nutzt sie abends zum Einschlafen, weil sie dabei wunderbar zur Ruhe kommt. selbst höre meine Stücke über den Tag verteilt – immer wieder – das sind „Ruhe-Inseln“ für mich. 

Vielleicht also ist Musik gar nicht etwas, wofür man Zeit finden muss, sondern eher etwas, das den Moment begleitet, in dem man ohnehin schon ist. Nicht etwas, das belastet, sondern ein Begleiter im Alltag, der etwas gibt: Erbauung, Leichtigkeit, Hoffnung, neues Erleben, Phantasie, Anregung – und vor allem einen Moment der Beschäftigung mit Dir selbst. Denn Hand aufs Herz: Wieviel Zeit des Tages nutzt Du wirklich alleine für Dich selbst? 

Was mir dabei wichtig ist: Dieses Abo ist nicht einfach nur Musik. Es ist ein täglicher, kleiner persönlicher Kontakt. Du bekommst nicht einfach ein Stück, sondern auch ein paar Gedanken dazu. Was mich bewegt hat. Wie es entstanden ist. Was ich dabei empfunden habe.

Manche lesen nur die Zeilen. Andere hören nur die Musik. Und viele sagen mir: Erst in der Verbindung aus beidem entsteht etwas Besonderes. Vielleicht ist das der eigentliche Kern: Nicht einfach Musik zu hören, sondern einen Menschen ein Stück weit kennenzulernen. Seine Gedanken. Seine Stimmungen. Seine kleinen und großen inneren Reisen. Und wer weiß? Vielleicht findest Du Dich in dem einen oder anderen Moment selbst darin wieder.


Wenn Du spürst, dass Dich genau das anspricht, bist Du herzlich eingeladen, dabei zu sein. Probiere es einfach mal aus. Hier kannst Du Dir alles ganz in Ruhe anschauen: 


https://www.mikemachtmusik.de/artikel/musik-abo-musik-abo


Begleite mich einen Monat lang auf meiner musikalischen Reise. Und wenn Du danach für Dich schon genug erlebt hast und wieder aussteigst, ist auch das völlig in Ordnung, doch wenn Du das Sieben-Sterne-Gericht nie kostest, weißt Du nie, ob es Dir geschmeckt hätte :-) 


Nun also hinein ins Abenteuer. Denk immer daran: Wir sind mehr als das, was uns im Alltag beschäftigt. Nur weil die Welt gerade irre ist, ist das kein Grund, uns selbst zu vergessen, uns selbst zu verlieren und das Leben nicht mehr zu genießen. Begeisterung ist der Kompass, der uns im Leben lenkt. Wenn wir dem Ruf unserer größten Begeisterung folgen, erleuchtet das die Welt ein wenig. Und genau das ist es, was die Welt derzeit am dringendsten braucht.


Wir lesen (und hören?) uns bald wieder! 

Michael Kent

 

Von am 09.05.2026


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