In einem freien Land

Leben in einem freien Land

Artikel aus Doppeldepesche 20+21/2008

Dieser Artikel befasst sich mit der Freiheit. Leben wir in einer freien Welt, wie es behauptet wird? Falls nicht: Wie lässt sich Freiheit erreichen? Individuell und für eine Gesellschaft? Beginnen wir unsere heutige Reise – keine kleine und keine unwichtige Reise – mit einem einleitenden Blick auf die Zustände im „freiesten Deutschland aller Zeiten“:  

 Z.B. Impf-Freiheit


In einem freien Land wäre es möglich, dass Eltern die Wahl haben – als ein erstes Beispiel willkürlich herausgegriffen – ihre Kinder impfen zu lassen oder nicht. Obwohl diese Wahlmöglichkeit in der Theorie existiert, sieht die Praxis anders aus: Impfverweigernde Eltern werden von Ärzten psychologisch unter Druck gesetzt, ungeimpfte Kinder in Kindergärten oft nicht angenommen, Kinder ohne Impfpass benachteiligt. Es wird von Seiten der Schulmedizin, die dem Aberglauben an ansteckende Krankheiten anhängt, behauptet, ungeimpfte Kinder würden in Kindergarten oder Schule ihre Kameraden gefährden, weshalb die Impfentscheidung keine freie sei, sondern eine, die staatlich bzw. gesetzlich geregelt gehöre.


Von der Pharmaindustrie bestochene oder erpresste Politiker sind geneigt, an diese absonderliche Theorie zu „glauben“ und streben eine allgemeine Impfpflicht an. Aktuelles Streitthema sind die Masern bzw. das „mutierte Vogelgrippevirus“ (das natürlich gar nicht existiert, siehe Themenheft Vogelgrippe, Seite 22). Nehmen wir einmal kurz an, es gebe tatsächlich eine wirksame Impfung gegen Masern und die Kinder aller guten, seriösen Mit(läufer)bürger wurden artig gegen Masern geimpft. Warum wurden sie gegen Masern geimpft? Richtig, damit sie diese „extrem lebensbedrohliche“ Krankheit nicht ereile. Doch, was tun mit den zwei, drei Kindern jener „terroristisch-esoterischen“ Eltern, die ihre Kinder partout nicht impfen lassen wollen? Hallohoooh? Wen juckt's? Wenn die anderen Kinder wirksam geimpft wurden, können sie doch sowieso nicht an Masern erkranken, oder?


Nebenbei: Die private Studie von Petra Cortiel aus Österreich (siehe Impfdepesche 22+23/2004) zeigte auf, dass ungeimpfte Kinder deutlich weniger krank sind als geimpfte, dass ihre selteneren Krankheiten deutlich harmloser verlaufen und dass sie sich allgemein auf einem höheren Niveau befinden. Die Impftheorie andererseits ist alles andere beweisen, sie ist, wie das der Begriff schon nahe legt, eben bloß eine Theorie unter vielen. Eine freie Gesellschaft sollte es aushalten können, dass neben geimpften Kindern auch ungeimpfte existieren.


Impfung gegen das Fussbalfieber

Bildungspflicht/Schulplficht

Eine freie Gesellschaft sollte es auch tolerieren, dass manche Eltern ihre Kinder nicht in eine staatliche Lebendigkeitszerstörungsanstalt schicken, sondern sie liebevoll Zuhause ausbilden (Ausbildungsdep. 28+29/2007). Art und Inhalt der Ausbildung müssen frei bleiben! Der Staat darf im Interesse der Allgemeinheit höchstens fordern, dass Kinder in den Grundlagen ausgebildet werden, dass sie also lesen, schreiben und rechnen lernen. Und dass sie – womit wir am Ende der Vorschriftenfahnenstange angelangt wären – vielleicht noch eine Fremdsprache beherrschen sowie Spezialisierung in einem zusätzlichen Fach erlangen.

Ist es in diesem Zusammenhang nicht interessant, dass deutsche Gymnasien heute vermehrt Abiturienten ausspucken, die ohne Taschenrechner nicht herausbekommen, was 14 x 6 ist, die auf Groß- und Kleinschreibung sowie Zeichensatz gleich gänzlich verzichten, die keine Spezialkenntnisse aufweisen und sich, abgesehen davon, auch für nichts mehr interessieren? (Themenheft „Glückliche gesunde Kinder“).


Freiwillig versichert 

Freie Bürger dürften natürlich auch frei entscheiden, ob sie eine Krankenversicherung wollen. Falls ja, verstünde es sich von selbst, dass dieselbe uneingeschränkte Therapiewahl ermöglichte. Eine Pflichtversicherung, mit einem dermaßen einseitigen Leistungsniveau wie die unsere, entspricht in etwa einem Krämerladen, bei dem der Händler dem Kunden vorschreibt, was dieser einzukaufen habe! „Frau Müller, heute brauchen Sie Gurken, Spaghetti und einen Kasten Hefeweizen!“ – „Äh, Entschuldigung, Gurken mag bei uns keiner und Hefeweizen trinkt mein Mann nicht!“ – „Aber Frau Müller, vertrauen Sie uns etwa nicht? Glauben Sie etwa, wir wüssten nicht, was das Beste für Sie ist?“ 

Das Maximum, das der Staat hier gesetzlich fordern dürfte, wäre eine Art Risikoversicherung, so dass beispielsweise Krankenhausaufenthalte nach Unfall abgedeckt wären, es also vermieden würde, dass ein Betroffener für den Rest seines Lebens der Allgemeinheit auf der Tasche läge oder seine Familie durch maßlose Verschuldung in den Abgrund risse. Eine solche Versicherung würde maximal 50 Euro monatlich kosten (warum die Pflichtversicherung Todesursache Nr. 1 ist, siehe Dep. 02/2004).


Gentechnik

In einem freien Land würde auch sichergestellt, dass Mitbürger, die keine Gentechnik auf ihren Tellern wünschen, auch keine bekommen. Der Anbau von Genpflanzen wäre, wenn überhaupt, höchstens in isolierten Gebieten möglich, die zig Kilometer (!) von den restlichen Anbaugebieten entfernt lägen – abgegrenzt durch Städte, Wälder, Flüsse oder eine Bergkette und zudem durch Hecken, Zäune, Netze, Schranken und Warnhinweise. So würde man Dinge in einem freien Land regeln. Leben wir in einem freien Land? Kennen Sie überhaupt irgendein freies Land auf Erden? (Zur Gentechnik: Dep. 34/2007, 08+09/2008, 15/2008, 16/2008, Themenheft „Gentechnik“).


Mobilfunk

Bei der Einführung des Mobilfunks wäre es übrigens technisch möglich gewesen, auch eine bereits vorhandene, natürliche Trägerfrequenz zu verwenden, was die Landschaft verschandelnde Sendetürme überflüssig gemacht hätte. Der Nachteil: Niemand hätte Einzelgespräche abrechnen und niemand hätte Telefonate abhören können. Also benutzt man lieber künstliche Frequenzerzeuger, die sehr wahrscheinlich das Wetter stören (wobei man zur Vertuschung das Märchen vom Klimawandel erfindet) und die Gehirne der Benutzer grillen. Wie hätte man das wohl in einem freien Land gehandhabt?


Steuern

In einem freien Land gäbe es keine Steuern, die Fleiß, Produktion und Initiative bestrafen. Abgesehen davon gab es einmal Zeiten, in denen freiheitliche Verfassungen die Versteuerung des privaten Einkommens untersagten – ausschließlich Geschäftsumsätze durften gemäß dieser Verfassungen besteuert werden (Dep. Drei Schritte zur Rettung Deutschlands 28+29/2005 sowie 35+36/2005).


Freies Geld

In einem freien Land würde die Regierung eigenes Geld herausgeben, das dem Wohl ihrer Bürger und nicht dem Wohl weniger Supermächtiger diente (Dep. zur Geld-Sekte 08-09 u. 11-12/2007). In einem freien Land wäre volkseigenes Vermögen (Bahn, Post, Lufthansa, Strom-, Wasserversorgung, Stadtbahnnetze, Schulen, Kindergärten) niemals an private (ausländische) Investoren verkauft worden (Dep. zum sog. Cross-Boarder-Leasing 20/2004)

Pseudo-Wahlen 

In einem freien Land gäbe es übrigens auch – und das mag Sie anfangs überraschen, aber nur im ersten Augenblick – keine Wahlen! Denn Wahlen sind Versklavung durch das Mittelmaß. Alle Bürger – das entspricht dem exakten Mittelmaß, dem exakten (!) Durchschnitt aus allen. Das Mittelmaß wird immer nur das Mittelmaß wählen, denn nur Qualität erkennt Qualität. 

Abgesehen davon: Wie soll der kleine Otto Mirdochegal, der sich allabendlich mit Alkohol betäubt, seine politische Bildung aus dem Fernsehen bezieht und es nicht einmal schafft, sein eigenes Leben auf die Reihe zu bekommen, entscheiden können, welcher Politiker in der Lage dazu ist, das Land am besten zu regieren? Wollen Sie mir das einmal verraten? So jemand soll eine zentrale Entscheidung über Ihr (!) Leben treffen dürfen? Wie unverantwortlich ist das denn? Wie ungerecht ist das denn?

Abgesehen davon: Wie soll ein Volk eine Regierung zur Rechenschaft ziehen können, die gerade einmal vier Jahre im Amt ist, maximal acht? Verstehen Sie? Die Burschen beschließen etwas – und bis mutige, engagierte Bürger dagegen mobil machen, die Mühlen des Rechtsapparates in Gang bringen und juristisch dagegen angehen, bis dahin sind vier Jahre schon dreimal vergangen. 

Es gibt keinen Anlass zur Sorge, denn in bin mit dieser Einstellung auch nicht radikaler oder „demokratiefeindlicher“ als das sog. „Bundesamt für Verfassungsschutz“, als Angela M., als jeder andere Politiker, jede Tageszeitung, jede Bank usw. Warum? Der vorgebliche Verfassungsschutz „schützt“ mit unserem Geld (Steuergeld) etwas, das gar nicht existiert (wir haben ja noch nicht einmal ein gültiges Grundgesetz, siehe Dep. 04/2002), er initiiert Straftaten, um eine Bedrohung unserer Gesellschaft vorzugaukeln, damit er sich anschließend selbst als Retter aufspielen und seine Existenzberechtigung behalten kann (vergleichend dazu auch Themenheft 911)

Angela wurde nicht vom Volk gewählt, eben so, wie alle anderen Politiker das nicht wurden. Deutsche (und vor allem ausländische) Banken, Konzerne und Großinvestoren bestimmen die Tagespolitik, Zeitungen berichten nur, was im Interesse des Kapitals liegt. Wo bitte gibt es hier Demokratie? Es gibt hier keine Demokratie, es gab noch nie eine, und es wird auch nie eine geben. Weder in Deutschland noch in den USA noch in einem anderen Land der Erde. In Tat und Wahrheit gab es auch in Deutschland noch niemals (gültige) Wahlen. Alle Kandidaten wurden von jeher von industriellen bzw. monetären Lobbies vorbestimmt – das wichtigste Kriterium dabei ist, dass sie erpressbar sind – der Rest wird alsdann durch Massenmedienbeeinflussung geregelt (siehe hierzu auch die Webseiten von Dr. Matthias Rath sowie Themenhefte „Matrix“„Massen-Medien-Manipulation“, „Geld“ und „911“). Bräuchte eine freie Bevölkerung nicht eher ein Abwahl-Recht als ein (vermeintliches) Wahlrecht?


Regierungsform

Eine freiheitliche Regierungsform sähe übrigens so aus: Es gäbe da einen Führer – hoppla, das darf man ja nicht mehr sagen, also einen Präsidenten –, der aus den Reihen der Fähigsten hervorginge. Damit jemand Präsident werden kann, muss er eine lange Reihe beeindruckender Ergebnisse vorweisen. Ein Präsident bestimmt seinen Nachfolger (und führt ihn ins Amt ein), und zwar aufgrund klar umrissener, zuvor definierter, öffentlich zugänglicher Kriterien. Das Volk hat ein Vetorecht. Der Handlungsrahmen des Präsidenten wird durch eine freiheitliche Verfassung abgesteckt, seine Handlungen werden durch mehrere unabhängige Gremien überwacht. Das wäre die Regierungsform in einem freien Land. Es gäbe dort zudem Volksbegehren und Volksabstimmungen zu den wichtigsten Entscheidungen, bei denen das Volk ein Mitspracherecht haben muss, wie beispielsweise zum Anschluss an die EU, zur Einführung des Euro, zur EU Verfassung. Gab es das in Deutschland? Leben wir in einem freien Land? 


Fähig zur Freiheit? 

Dass wir in einem Land der Unfreiheit leben, ist aber leider nur eine Seite der Medaille. Die andere ist, dass ein Volk immer jene Regierung hat, die es verdient. Die eigentliche Frage muss daher lauten: Sind die Bürger im Allgemeinen überhaupt zur Freiheit fähig? Die Antwort hierauf ist ein eindeutiges Nein! Was, Sie wollen mir nicht glauben? Dann nehmen Sie doch mal Zehntausend willkürlich ausgewählte Bürger unseres Landes und siedeln sie auf eine vormals unbewohnte Insel um, auf der alles zum Überleben Nötige vorhanden ist. Lassen Sie die Bande 10 Jahre lang unbeaufsichtigt. Vergessen Sie sie. Dann kommen Sie nach 10 Jahren wieder und schauen nach, was übrig ist. Mit viel Glück finden sie die Insel noch! Viel wahrscheinlicher aber ist, dass es die Bewohner irgendwie geschafft haben, das Eiland im Meer zu versenken. 


Philosophie der Freiheit

Wenn wir also je in einer freien Welt leben wollen, dann reicht es nicht aus, guten Willen zu zeigen, Menschen aufzuklären, Lebensinseln zu gründen, Grundstücke zu kaufen, nachhaltige Trinkwasser- und Abwassertechnologie, autarke Energieversorgung, gesunde Landwirtschaft, ein gerechtes Geldwesen, ein gutes Gesundheits- und Ausbildungssystem zur Verfügung zu stellen, wir brauchen auch eine Art „Neue Technologie“ im geisteswissenschaftlich philosophischen Bereich, eine spirituelle Philosophie, die den Menschen die Fähigkeit zur Freiheit beibringt und ihm hilft, seine innere Unausgeglichenheit zu meistern. 

Denn was nützt es, positive äußere Umstände zu schaffen, wenn die Umstände im Inneren der Menschen immer noch dieselben sind. Umstände, die von jeher dazu geführt haben, dass Nationen, Kulturen und Zivilisationen mit Regelmäßigkeit zerbrochen und untergegangen sind. Sie können auf diesem Planeten keine hundert Schritte gehen, ohne nicht auf die Überreste irgendwelcher untergegangener, einst großartiger Hochkulturen zu stoßen. 

Wir stehen vor der Alternative: Wollen wir eine materialistische Diktatur oder eine freie, friedliche Welt, die evolutionär aus der alten herauswächst? 

Wollen wir Letzteres, kommen wir nicht umhin, uns auch auf die Suche nach einem umfassenden Wissen über den Menschen selbst zu machen, das uns erklärt, wieso der Mensch zerstört, was ihm lieb ist, wieso er seine Mitgeschöpfe quält, Grausamkeit an den Tag legt und seine Gefährten unterdrückt. Wir brauchen anwendbares Wissen, das dem Menschen ermöglicht, seine inneren Ängste, Blockaden und emotionalen Belastungen zu überwinden, Wissen über die ewigen kosmischen bzw. Lebensgesetze, eine Art „Betriebsanleitung für ein glückliches Leben“ – in Tat und Wahrheit brauchen wir genau jenes umfassende, anwendbare Wissen, das ich im Rahmen dieser Depesche und zu Übersichtszwecken einmal in sechs Hauptbereiche untergliedern möchte. 

Es handelt sich dabei um jene sechs großen Wissensbereiche, die der Menschheit bisher – offensichtlich und unzweifelhaft – fehl(t)en (oder die im Laufe der Geschichte kurzzeitig existierten, dann aber wieder verloren gingen). Hinzu kommt, dass diejenigen, die ihre Macht daraus beziehen, dass der Mensch in Unfreiheit lebt, natürlich ein „berechtigtes Interesse“ daran haben, dass diese Wissensbereiche weiterhin im Dunkeln bleiben. Was also sind sie, jene sechs Wissensbereiche, die wir kennen sollten, wenn wir dabei mitwirken möchten, dass – vielleicht erstmals auf Erden – eine freie Gesellschaft aus freien Bürgern auf Erden entstehen kann? 


Die Straße zur Freiheit und zu einer freien Welt

Der erste Wissensbereich 


Hierbei handelt es sich um den grundlegenden, ersten und daher wichtigsten Wissensbereich. Wer dieses Wissen nicht hat, wird niemals auf den Weg zu persönlicher Freiheit finden können. Es handelt sich um das Wissen über die hiesige Scheinwelt, die materialistische, Angst erzeugende Matrix. Aus diesem Grund haben wir diesem Themenbereich besonders viele Depeschen gewidmet (die 100. und 150. Depesche, die „Sekten“-Depeschen 32-33/2006, 08-09/07, 22-23 und 24-05/2007 sowie die Themenhefte „Matrix“ und „Massen-Medien-Manipulation“)


Die sog. „Bürger“ unserer Gesellschaft leben in einer Welt, die aus bedrohlichen Kulissen besteht. Es mag Ihnen – als langjährigem Depeschenbezieher – mittlerweile unreal und unwirklich vorkommen, dass es heutzutage immer noch Menschen gibt, die echte Angst davor haben, eines Tages an Krebs zu erkranken oder einen nahen Verwandten durch die „schrecklichste aller Krankheiten“ zu verlieren (siehe auch Buchempfehlung „Ein medizinischer Insider packt aus“, das beschreibt, mit welcher Strategie Krebs zur „tödlichen Krankheit“ gemacht wurde bzw. zur Krebsthematik die Depeschen über Neue Medizin 39/02, 45, 46 und 47/02 sowie 16/2003, die Themenhefte Krebs und Krankheiten (5BN) sowie die Blogartikel zu: „Die 5 biologischen Naturgesetze einer Neuen Medizin“)


Und wie mit der künstlichen Bedrohung durch Krebs verhält es sich mit zahllosen anderen Themenbereichen. Die Menschen leben in einer Welt der vorgegaukelten Bilder und bedrohlichen Schatten, die sie allerdings für die Wirklichkeit halten (siehe Jahresendnummer 45-48/2003). Sie glauben fest daran, dass es böse Terroristen gibt (s. Themenheft 911 und Dep. 23/05 zu den Anschlägen von London), wie sie eben so fest daran glauben, dass sie unschuldig zum Opfer irgendeines Verbrechens werden könnten. Sie glauben, dass wir in einer Zeit der Sicherheitskrisen leben und nehmen es aufgrund dieses Irrglaubens bereitwillig hin, dass immer weitere Rechte beschnitten werden. Sie glauben an die Wirtschaftsdepression und akzeptieren bereitwillig jede Steuer- und Abgabenerhöhung. Sie meinen, dass es nur ein begrenztes Kontingent an Arbeit gebe, leben in Angst vor Arbeitslosigkeit und tun alles, Hauptsache, sie verlieren nicht ihren Arbeitsplatz.


Sie glauben fest, dass ansteckende Viren existieren, die in der Lage sind, völlig willkürlich Krankheiten in ihren Körper zu bringen (siehe Themenheft Impfungen: gesund und sicher?). Sie glauben daher an diffuse Konstrukte wie die Vogelgrippe (Themenheft Vogelgrippe), glauben an die Macht der Schulmedizin, glauben an die Erregertheorie sowie ans Heil durch Impfungen. Sie glauben auch, dass niemand selbst etwas dafür kann, wenn ihn ein Herzanfall, ein Schlaganfall oder Ähnliches ereilt. 


Ich habe keine Angst vor Terroristen, fürchte nicht, dass ein Flugzeug entführt wird, in dem ich mich befinde, fürchte mich nicht vor Viren, weiß, dass ich an Krebs sicher nicht sterben werde, fürchte mich nicht vor Arbeitslosigkeit hihi noch vor einer Finanzkrise. Ich fürchte mich nicht sonderlich vor dem Tod, weil ich weiß, dass ich unendlich lebe. 


Die erste Stufe zur Befreiung eines irdischen Gefangenen besteht also darin, ihn sanft und freundschaftlich durch die hiesige Trugbildmatrix zu stoßen, ihm zu zeigen, dass es dahinter eine echte Welt gibt – siehe Bild. Wer in der Wüste nur Fata Morganas hinterher hechelt, wird nie ans echte Wasserloch kommen. 


Heutzutage wird der Sinn des Lebens – innerhalb der Matrix – häufig mit wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Erfolg gleichgesetzt. Geld, Wertsachen, Immobilien, schicke Autos, Villa im Grünen, private Hausangestellte, Ferienhaus, Yacht am Bodensee. Wer das hat, gilt in unserer Gesellschaft als wirtschaftlich erfolgreich. Karriere, Titel, Doktorgrade, Autorität, Prestige, Einladungen zu gesellschaftlichen Anlässen und Partys, gute Beziehungen, Einfluss in Führungsräten, Firmen, Vorständen, Parteien, Gemeinderäten oder anderweitigen Gruppen. Das wird als gesellschaftlicher Erfolg angesehen. 


Doch werfen Sie einmal einen Blick auf jene Leute, die das alles haben. Sind sie glücklich? In den meisten Fällen sind sie weiter davon entfernt als wir selbst. Das liegt daran, dass diese Menschen Fata Morganas hinterher hecheln. Echtes Glück, echte Gesundheit, echten Wohlstand, echten Erfolg gibt es nämlich nur in der echten Welt jenseits der materialistischen Matrix. Eben so, wie man als Zuschauer im Kino nicht innerhalb der Handlung eines Films gesund, erfolgreich und glücklich werden kann, so kann man in der virtuellen Scheinwelt des Einundzwanzigsten Jahrhunderts niemals Erfolg, Glück und Gesundheit erreichen.

Gefangen in der Matrix

Viele Menschen der westlichen Welt verbringen ihr ganzes Leben in der Matrix aus „Schulbildung“- und Massenmedien-„Wahrheit“. Sie leben in Angst vor allerlei Bedrohungen und sehen dabei überhaupt nicht mehr, dass es „draußen“ noch eine echte Welt gibt.

Zeigen wir unseren Mitmenschen also, dass es eine echte Welt gibt, die viel weniger kompliziert, bedrohlich und gefährlich ist, als die projizierte Scheinwelt, in der sie sich aufhalten. In der echten Welt stirbt keiner an Krebs (siehe Dep. 41/2003). Der gemeinsame Nenner jeder Krebserkrankung ist – übrigens – die völlige Hoffnungslosigkeit, eine Zukunft zu erschaffen! Jedem Krebs geht ein schwerer geistig-seelischer Konflikt voraus. Menschen sterben vielleicht an ungelösten Konflikten, niemals aber an Krebs. Das ist keine Vermutung, sondern das Resultat langjähriger empirischer Beobachtung der Wirklichkeit!

In der echten Welt existieren keine Krankheitserreger, keine bösen kleinen Tierchen, die es auf unser Wohlbefinden abgesehen haben. Die einzigen Mikroorganismen, die je wirklich gefährlich für die Menschheit werden können, wären solche aus dem Weltraum oder aber gentechnisch mutierte Varianten. Die in einer natürlichen Umgebung vorkommenden Mikroben jedoch sind allesamt Symbionten, sofern deren Gleichgewicht nicht gestört wird (siehe Themenheft Impfungen: gesund und sicher? und auch TH Agrar).  

In der echten Welt gibt es auch keine Geisteskrankheit, die jeden willkürlich wie ein Stigma treffen und ihn in eine Gefängnisanstalt in Weiß bringen kann. In der echten Welt gibt es höchstens Lebensprobleme, für die man aber eine Lösung finden kann – ohne süchtig machende Pillen oder vermeintliche Glücksdrogen (siehe Dep. 25/03, 07 u. 08-09/2005, 17-18/2005, 17/06, 27/06, 22-23/07).

In der echten Welt wissen die Menschen, dass es keinen Terrorismus außerhalb der Geheimdienste gibt. In anderen Worten: All das, was den Menschen in der Matrix als Terrorismus verkauft bzw. vorgegaukelt wird, wurde von Geheimdiensten dieser Welt selbst geplant und ausgeführt. Insbesondere natürlich die Geschehnisse des 11. Septembers 2001 (siehe Themenheft 911)

In der echten Welt weiß man, dass Arbeit nie ausgehen kann, weil sie in unerschöpflicher Menge vorhanden ist und dass ehrliche, gescheite, produktive Menschen nie am Hungertuch nagen müssen (siehe Dep. 06 u. 07-09/2006) – und somit fürchten sich die Menschen in der echten Welt auch nicht sonderlich vor einer Finanzkrise (höchstens vor Chaos, das von Massenmenschen in diesem Zusammenhang angerichtet werden könnte).  

Geld ist das Recht, dass ich für eine gegebene Leistung eine in etwa gleichwertige Gegenleistung erhalten werde. Wer das einmal begriffen hat, macht sich keine Sorgen darum, was mit den in einem Land verwendeten Geldzeichen (den bunten Papierschnipseln) passiert, ob es mit ihnen aufwärts oder abwärts geht. Wer also etwas leisten kann, das von anderen gebraucht und gewünscht wird, darf frei von Sorge sein (siehe Depeschen 06-09/2006, 08-09, 11-12/2007).

In der echten Welt wissen die Menschen, dass sie selbst die Verursacher aller Dinge des Lebens sind. Sie fürchten sich nicht vor hereinbrechenden Katastrophen. Nur der, der in der echten Welt angekommen ist, kann wahrhaftes Wissen finden, das ihn schließlich auf den Weg zur Freiheit bringt bzw. dazu befähigt, ein besseres Spiel spielen zu können. Bereich 1 umfasst also das Wissen über die Befreiung aus der gefährlich erscheinenden Kunstwelt, aus der „Schulbildungs“- und Massenmedien-Matrix, aus der gelddominierten, materialistischen Ideologie des „ich lebe nur einmal“-21. Jahrhunderts. 


Der zweite Wissensbereich

Hierbei handelt es sich um anwendungserprobtes Wissen für ein erfolgreiches (= glückliches)  Leben. Die Mehrzahl aller Menschen wurde in diese Welt geboren, ohne je eine Betriebsanleitung fürs Leben zu erhalten. 

Fast alle Kinder sind, wenn sie auf die Welt kommen, Wesen, die gerne lächeln, in allem das Gute und Schöne sehen, die ihren Mitmenschen helfen und Freude bereiten möchten. Babys versuchen als erstes, ihre Umwelt zum Lächeln zu bringen. Die meisten Kinder malen zuerst Bilder von Blumen, Sonne, Himmel, malen lachende Gesichter, Tiere, Vögel und etwas später Häuser, Flugzeuge, Hubschrauber, Polizei- und Feuerwehrautos usw. Fragt man sie, was sie einmal werden möchten, antworten sie: Arzt, Tierarzt, Krankenschwester, Lehrer, Polizist, Lokführer, Pilot, Fußballer, Sänger, Schauspieler usw. also sämtlich (zumindest im eigentliche Sinne) hilfreiche Berufe. Ich habe noch kein Kind kennen gelernt, das auf die Frage nach seinem Berufswunsch geantwortet hätte: Auftragskiller, Pornostar, Drogenhändler, Waffenschieber. Sie etwa?

Das erste, worum sich Kleinkinder bemühen, ist ihrer Umwelt Freude bzw. ein Lächeln zu schenken.

Das erste, worum sich Kleinkinder bemühen, ist ihrer Umwelt Freude bzw. ein Lächeln zu schenken.

Selbst in den Straßenghettos von Los Angeles gibt wohl kein Dreijähriger an, einmal Banden-Kid, Klein- oder Großkrimineller, Heroin-Junkie oder Prostituierte/r werden zu wollen. Irgendwann im Leben dieser Kinder muss also eine „Neuorientierung“ stattgefunden haben, denn damit ein junges Mädchen Prostituierte wird, muss sie dies irgendwann einmal selbst entschieden haben. 

In einem Satz: Den Menschen fehlt eine Betriebsanleitung für ein glückliches Leben. Keiner will Drogendealer werden – es ist der Ersatz für den Ersatz des Ersatzes! In Tat und Wahrheit ist es die einzige Überlebensmöglichkeit, die diese Menschen für sich sehen – ihnen fehlt (lediglich) die Fähigkeit, ein besseres Spiel zu spielen. Sie wissen nicht, wie sie es anstellen können, auf ehrliche Weise zum angestrebten Ergebnis zu kommen. Es fehlen die Regeln für das Spiel namens Leben. 

Glauben Sie, irgend jemand würde seinen Ehepartner betrügen, wenn er wüsste, wie er die ursprüngliche Liebe mit seinem Partner in ihrer einstigen Schönheit und Reinheit aufrecht erhalten und jeden Tag neu erschaffen könnte? Wozu denn auch fremdgehen, wenn die bestehende Partnerschaft dem Himmel auf Erden gleichkommt? Fremdgänger versuchen im Grunde, etwas Verlorengegangenes wieder zu finden. 

Also: Wie lernt man, wie man lernt? Wie erzielt man einen erfolgreichen Schulabschluss? Wie hält man eine harmonische Partnerschaft aufrecht? Wie erzieht man Kinder ohne sie zu zerbrechen? Wie hilft man ihnen, zu selbstbestimmten, ethischen, vernünftigen Erwachsenen zu werden, die Spaß am Leben haben? 

Wie geht man mit seinen Mitmenschen um? Wie kommuniziert man? Wie vermittelt man anderen seine Ideen? Wie reißt man andere mit, begeistert sie? Wie erreicht man seine Ziele? Wie kann man für andere ein gutes Beispiel, ein Vorbild sein? Wie kann man für andere ein zuverlässiger Partner sein? Wie erledigt man Arbeit? Wie geht man mit den Auf und Abs im Leben um? Wodurch werden sie ausgelöst? Wie wird man finanziell erfolgreich? Wie kann man seine Visionen, Ideen und Träume, verwirklichen? Wie bleibt man sich treu? Wie geht man mit der Unethik der anderen um? Gibt es eine Möglichkeit, seine Mitmenschen zuverlässig einzuschätzen, so dass man keine bösen Überraschungen erlebt? Wie findet man einen Arbeitsplatz und hält ihn aufrecht? Wie kommt man mit dem Chef klar? Wie macht man (im positiven Sinne) Karriere? Wie macht man sich erfolgreich selbständig? Wie findet man den richtigen Partner fürs Leben? Wie ernährt man sich richtig? Wie bleibt man fit und gesund? Wie hat man genügend Zeit für seine Hobbys?

All das sind Dinge, die den Menschen nirgends beigebracht werden. In unserer Gesellschaft werden junge Leute ins kalte Wasser der Matrix geworfen, ohne dass man ihnen zuvor beigebracht hätte, wie man schwimmt. In den meisten Fällen steckt noch nicht einmal gezielte Bösartigkeit dahinter. Die simple Wahrheit ist, dass es kaum einen Menschen – zumindest in der westlichen Welt – gibt, der eine zuverlässige Antwort auf all diese Fragen wüsste. Große Denker alle Zeitalter haben sich damit befasst – die meisten von ihnen haben keine Antwort gefunden. Sie galten als große Denker, haben aber dennoch ihre Ehefrauen geschlagen, sind fremdgegangen, an Syphilis erkrankt, dem Alkohol verfallen … oder wurden in einem anonymen Massengrab irgendwo auf dem Armenfriedhof begraben.  

Die Menschen lernen heutzutage wie ehedem durch die Methode „Try and Error“. Einige landen dabei auf dem Bauch, d.h. in Armut, Elend, Kriminalität, Drogenabhängigkeit, manche schaffen es auf harte Weise, irgendwie den Kopf über Wasser zu bekommen und leben ein halbwegs gutes Leben, die meisten aber schwimmen mit den Erfolglosen, im Strom derer, die ihre Träume auf den Friedhof gefahren haben. Sie enden bald wie die meisten im Mittelstand und Mittelmaß, stumpf, resigniert, unauffällig, farblos – und geben ihre Lebensresignation an ihre Kinder weiter. 

„Tja, so ist das halt im Leben: Kaum geht’s mal ein bisschen aufwärts, folgt zugleich der rasante Absturz.“ Aber warum ist das e

„Tja, so ist das halt im Leben: Kaum geht’s mal ein bisschen aufwärts, folgt zugleich der rasante Absturz.“ Aber warum ist das eigentlich so? Und warum nicht bei allen?

Sie sagen: Geh' in die Schule, da lernst Du 'was, ohne zu realisieren, dass man dort überhaupt nichts lernt. Sie sagen: Geh zum Arzt, der macht Dich gesund, ohne zu realisieren, dass das Gegenteil der Fall ist. Sie sagen: Bring Dein Geld auf die Bank. Mach' eine anständige Ausbildung. Erlerne einen Beruf, der Dir keinen Spaß macht. Tu', was alle tun, dann schlägt Dir auch das Leben nicht den Kopf ab. Und damit sich auch ja keiner vor all dem Elend selbst umbringt (und damit als Steuerzahler und Konsument verloren geht), hat man das Fernsehen. Das vermittelt den Ersatz fürs Leben: Aufregung, Abenteuer, Tragödien, Komödien, so dass die Menschen wenigstens noch eine ersatzweise Empfindung im Leben haben und sich somit nicht fragen müssen, wozu sie eigentlich da sind, wozu sie überhaupt leben (siehe Fernseh-Depesche 42/2002)

Daher haben wir auch den Bereichen dieser zweiten Stufe viele Depeschen gewidmet: Die Serie zum Glücksprinzip (Themenheft), die Arbeitsfinderserie (24 und 31-32/2003), die Ausbildungsserie (Themenheft Kinder sowie 28-29/2007), die Geldserie, die Depeschen über Selbstverwirklichung (09, 18, 33/2004, 07-09/2005), über Ernährung (zu viele, um sie einzeln aufzuzählen, siehe Katalog, besonders wichtig 14/2007) usw. Und das bringt uns zum dritten Bereich. 


Der dritte Wissensbereich

Hierbei handelt es sich um Heilung und Gesundheit. Keiner ist abhängiger als ein Kranker und nichts kann Lebensglück und Erfolg mehr vereiteln als mangelnde Gesundheit. 

Die Finanzämter stehlen unser sauer verdientes Geld, oder anders ausgedrückt, ca. ein Drittel unserer Lebenszeit. Wir lassen das relativ leichtfertig zu. Niemand zettelt deswegen eine Revolution an (obwohl es eigentlich allen Anlass dazu gäbe). Was aber würde wohl geschehen, wenn das Finanzamt Gliedmaßen von uns einforderte? Uns nach dem Leben trachtete? Von uns verlangte, ein Leben voller Schmerz und Behinderung hinzunehmen bzw. uns vergiften oder verstümmeln zu lassen? 

Die Schulmedizin tut genau dies bzw. erpresst uns genau damit. Wer dumm genug ist, auf die hochtrabenden, lateinisch bemäntelten Lügen hereinzufallen, zahlt dafür einen Horror-Preis! Jahr für Jahr werden Abertausende Brüste vollkommen ohne Sinn und Zweck entfernt, Beine amputiert, Menschen an den Rollstuhl oder manchmal jahrelang ans Krankenbett gefesselt. Oftmals wird im Zuge dessen das Leben von ganzen Familien zerstört. Und warum all das? Weil kaum einer bessere Alternativen kennt. Jede Krebs-OP, jede „Chemo“, jede Bestrahlung ist Betrug, jede Gebärmutterentfernung ebenso, jede „Gehirntumorbehandlung“, fast jede Hüftgelenks-OP, jede Impfung, fast jede Insulinverschreibung, fast jede Antibiotikagabe ist Betrug usw. Wir lassen uns einreden, wir seien zu wenig Experte, um das Vorgehen (bzw. die Vergehen) der Schulmedizin beurteilen zu können. Wenn die Menschen um ihr Leben bangen, schaltet sich offenbar ihr Denkapparat aus und sie geben sich demütig in die Hände derjenigen, die als Autoritäten gelten. 

Dabei sprechen ihre Erfolgsstatistiken eine unzweifelhafte Sprache. Heilerfolge gleich null! Vorgebliche Heilungen wohin man blickt. Da wird behauptet, ein von „Krebs“ befallenes Auge herauszuschneiden, sei „Heilung“, ein neues Hüftgelenk einzubauen, Mikroorganismen im Körper abzutöten, sei Heilung usw.

Heilung heißt aber, „etwas oder jemanden in den Zustand des Heilseins zurückzuführen“. Das Wort „heil“ bedeutet laut Duden: „gesund, unversehrt“! Unversehrt wiederum: „nicht verletzt, nicht verwundet, nicht beschädigt“. Heilung schließt also gemäß Wortdefinition aus, dass jemand bei der „Behandlung“ versehrt, verletzt oder verstümmelt wird. Insofern sind auch Medikamente, die mehr unerwünschte Neben- als Heilwirkung aufweisen – also etwa 90 Prozent aller Mittel auf dem Markt – per Definition keine Heilmittel. 

Ich habe übrigens keinen persönlichen Grund, die Schulmedizin zu hassen und hasse sie auch nicht. Wozu auch? In vielen Fällen handelt es sich bloß um Menschen auf ethischen Abwegen, die einfach etwas Hilfe brauchen. Die meisten traten ihr Studium ohne bösen Willen an (ca. 80 Prozent in der Absicht, einen guten Geldverdienerberuf zu ergreifen oder weil sie nichts Besseres zu tun hatten, die anderen 20 Prozent aus Idealismus), wurden im Studium dann mit völlig unnötigem und materialistischem Datenmüll überwältigt bzw. vergewaltigt, später als Assistenzarzt o.ä. in die entsprechende Form gepresst und abschließend von ihren Patienten und dem Druck, die Praxiskredite abzahlen zu können, zu Medikamentenverkäufern usw. degradiert.  

Eine weitere Ursache der schulmedizinischen Verfehlungen ist im Profitstreben der Pharmaindustrie bzw. im System der pflichtweisen Krankenversicherung begründet. Dieser Dukaten spuckende Goldesel weckt Begehrlichkeiten sowie Kreativität bei der Erfindung immer neuer „Krankheiten“ und „Medikamente“, die sich bei der Kasse abrechnen lassen (siehe Depesche 02/2004). Kein Wunder, dass das System aktuell zusammenbricht.

Alle vorerwähnten „Fortschritte“ im Gesundheitssektor haben dazu geführt, dass es heute praktisch keinen gesunden Menschen mehr gibt und dass die Einstellung der meisten Menschen zum Zustand, den man Gesundheit nennt, Resignation gleichkommt. 


Die Ursache von Krankheit 

Der Mensch ist ein ewig lebendes geistiges Wesen, das derzeit einen Körper belebt. Was bewegt Ihren Körper? Es sind Sie! Ihre Absicht = Ihre Energie – Ihre Lebensenergie! Wenn Sie es nicht entscheiden, bleibt Ihr Körper sitzen/stehen/liegen. Von alleine trägt er sich morgens nicht zur Arbeit, nicht wahr? Ihr Wille, Ihre geistige Energie bewegt ihn.

Was ist die Ursache von Krankheit? Das Wort Gesundheit gibt uns die Antwort: Die germanische Ursilbe „sund“ bedeutet einerseits „Klang“ – andererseits wie im Englischen (“sound“): „körperlich und geistig gesund, fehlerfrei, vernünftig, folgerichtig, gut, tüchtig“. Das Wort leitet sich ab vom altindischen „satyah“, was „wahr, wirklich“ bedeutet. Die Vorsilbe ge- beschreibt die Gesamtheit, Allheit von etwas: ein Berg, das Gebirge. Die Endung heit bedeutet(e) ursprünglich: „Person, Stand, Rang, Wesen, Art und Weise“ (Etymologisches Wörterbuch, Akademie-Verlag). Ge-sund-heit heißt somit: Ein Zustand, wo alles im Einklang ist, ein Zustand von reiner Wahrheit. 

Gibt es mehrere „Gesundheiten“? Nein! Gibt es mehrere Krankheiten? Nein! Es gibt nur die Abweichung vom Idealzustand – und die nennt man Krankheit. Das Wort krank bedeutet seiner Wortherkunft nach: „leidend, kraftlos, schwach, schlecht, gering.“ Seine indogermanische Wurzel bedeutet „drehen, winden“.

Lügen, Geheimnisse, Zurückhaltungen, Nicht-Entscheidungen, Verwirrungen, Probleme, Konflikte – all dem liegt eine Absicht-gegen-Absicht, eine Energie-gegen-Energie zu Grunde – das Grundmuster aller Krankheit.

Was ist beispielsweise ein Problem? Hier steht eine Absicht gegen eine andere Absicht – oder eine Energie gegen eine andere. Was geschieht, wenn eine Kraft gegen eine Kraft gerichtet wird? Richtig, es entsteht eine Blockade (wie auch immer Sie es nennen). Eine Blockade aus verfestigter gegeneinander gerichteter Energie.  

Verwirrungen, Lebensprobleme, Konflikte, überlebensbedrohliche Situationen, Unterdrückung, Sünden, Geheimnisse und Missverständnisse – der gemeinsame Nenner ist gegen Energie gerichtete Energie (oder Energie-gegen-Energie, Absicht-gegen-Absicht). 

Sie sind verwirrt, wissen nicht, was Sie tun sollen: „Soll ich nach links gehen oder nach rechts“ = Energie gegen Energie: Zwei Kräfte, die sich gegeneinander aufheben, sie bleiben stehen! Ein Lebensproblem: „Soll ich meinen Job kündigen oder weiterarbeiten?“ Energie gegen Energie. Sie kommen nicht weiter und werden ... was? Ja, krank! 

Sie haben etwas getan, das Sie bereuen: Energie gegen Energie (zwei gegeneinander gerichtete Energien: Sie wollten es tun und wollten es doch nicht tun). Jetzt trauen Sie sich nicht, es anderen zu erzählen und halten es zurück, eigentlich würden Sie es gerne erzählen und es loswerden, und wieder: Energie-gegen-Energie. Und wenn Sie das lange genug bzw. energisch genug aufrechterhalten, dann werden Sie was … ? Jawohl, krank! 

Das einzige Dilemma im Leben, sämtliche Nöte des Menschen lassen sich auf diesen kleinen Sachverhalt zurückführen: Das Vielleicht. Die Nicht-Entscheidung. Soll ich oder soll ich nicht? Sein oder Nicht-Sein – das ist hier die Frage! Energie-gegen-Energie. 

Absicht-gegen-Absicht, Kraft-gegen-Kraft – das ist der grundlegende Aufbau jeder Verwirrung, jedes Problems – und so entstehen E

Absicht-gegen-Absicht, Kraft-gegen-Kraft – das ist der grundlegende Aufbau jeder Verwirrung, jedes Problems – und so entstehen Energieblockaden. 

Wie uns der Film „Bleep“ (siehe www.bleep.de) auf anschauliche Weise gezeigt hat, besteht unser Körper im Grunde nur aus organisierter Energie (jede Materie ist nur verdichtete Energie). Was glauben Sie, wie sich diese geistigen Energien-gegen-Energien (oder Energieblockaden) auf das Energiegebilde namens Körper auswirken? Wer diese Frage beantworten kann, erkennt, dass es nur zwei Ansätze gibt, um körperliche Phänomene (Krankheiten und Beschwerden) auszugleichen: 1. Indem man die eigentliche mentale Ursache angeht (Probleme, Schocks, Konflikte, Lügen usw.). 2. Indem man das gestörte Energiegleichgewicht des Körpers regeneriert. Methode 1 schafft dauerhafte Heilung, Methode 2 sorgt für ein Verschwinden des Symptoms, schließt aber nicht aus, dass das Symptom später wieder auftreten kann. 


Auch ein dauerhaft schlecht bzw. falsch ernährter oder durch Umweltgifte geschädigter Körper erleidet bald ein Energieproblem. Er entspricht dann in etwa einer leeren Batterie, die danach strebt, ihren Energiemangel auszugleichen, d.h. sich wieder aufzuladen. Wenn Sie sich nun noch vorstellen, dass ein Mensch sämtliche ungelösten Probleme (alles, worin ein Vielleicht enthalten ist), in seinem Gedankenkosmos abspeichert (siehe Depeschen 07-09/2005) und dass diese Abspeicherungen aus geistiger Energie bestehen, können Sie sich vielleicht vorstellen, warum schlecht ernährte Menschen oftmals in so viele alte Probleme vertieft sind, bzw. warum der Umstieg auf vollwertige, vitalstoffreiche Nahrung meist auch eine sprunghafte Verbesserung auf geistig, seelisch emotionaler Ebene einleitet (s. auch Fasten-Dep. 03-04/2008).


Die drei weiteren Wissensbereiche 


Das hat uns nun zum vierten Wissensbereich bei der Erreichung von Freiheit geführt, nämlich zur Befreiung aus alten Energieblockaden, mentalen Mustern, Gewohnheiten, zur Auflösung alter Verstimmungen, Probleme, Schmerzen, die in unserem Unterbewusstsein abgespeichert sind (siehe Depesche 07-09/05). 


Der fünfte Wissensbereich umfasst alsdann höchstes spirituelles Wissen, beschäftigt sich mit der Rehabilitierung spiritueller Fähigkeiten, mit der Befreiung des Geistes aus der Materie.


Beim sechsten Wissensbereich schließlich bewegen wir uns aus der persönlichen Ebene heraus, hier geht es um das Wissen auf der Ebene der gesamten Menschheit – z.B. echte (zum Wohl aller funktionierende) politische Führung, echte Wissenschaft usw. 



Der Zusammenhang 


Alle diese Wissensbereiche spielen zusammen, stehen in Wechselwirkung, sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht. Wer sich mit höchstem spirituellen Wissen befasst, wird dabei auch viel über die Grundlagen der allgemeinen Lebensführung lernen. Andererseits aber erkennen wir auch, wie beispielsweise Politik und Massenmedien dafür sorgen, dass keiner in die höheren Bereiche aufsteigen möge. (Siehe auch Sektendepeschen zu Schulmedizinsekte 32-33/2006, Mammonsekte 08-09/2006, Psychosekte 22-23/2006 sowie Sekte der Materialisten 24-25/2006)


Natürlich schüren auch die dauernden Nachrichten über „Terrorismus“ Ängste. Der kleine Mann fühlt sich ohnmächtig und dies wiederum erzeugt Krankheit. Hier beeinflusst also der erste Bereich direkt den dritten Bereich.  Die Sache wird immerhin so dargestellt, dass es einen überall erwischen kann: Im Flugzeug, am Bahnhof, im Zug, in der U-Bahn, ja selbst im Autobus. 


Somit wird verständlich, warum die Angst vor Krankheiten wie AIDS (zur AIDS-Lüge Dep. 02/2002), Krebs, Vogelgrippe usw. weitaus schädlicher ist als die angebliche Krankheit selbst! 


Hinzu kommen die Ängste vor Arbeitslosigkeit, Wirtschaftsdepression, Verlust der Ersparnisse. Addieren Sie hinzu, was aus dem fehlenden Wissen für ein erfolgreiches Leben entsteht: Prüfungsangst, Konkurrenz- und Erfolgsdruck, Konflikte mit Mitmenschen, Lügen, Sünden, Verwirrungen... Das heißt: Die Bereiche 1 und 2 münden direkt in Bereich 3 und erzeugen akute oder unterschwellige körperliche Krankheit. Erkennen Sie, worin der Mensch gefangen ist? 



Das Gefängnis 


Der Mensch ist eigentlich ein freies, ewig lebendes geistiges Wesen von unbegrenzter Macht, Kraft und Kapazität, das konstruktiv, mutig, hilfreich und gut ist. Doch er wurde in eine Welt voller künstlicher Bedrohungen geworfen, in der kein Bedienungshandbuch für ein glückliches Leben existiert – und bald schon dreht sich sein ganzes Leben nur noch darum, dass er auf körperlicher Ebene überlebt. Er wird dazu gezwungen, Unnützes und Falsches zu „lernen“, muss Geld verdienen, ist verstrickt in Verstimmungen, Sorgen, Kümmernisse, Streitigkeiten, Differenzen sowie eigene Sünden und Sünden von anderen. Er leidet unter Problemen und Verwirrungen, für die er keine Lösung zu haben scheint. Er übt einen Beruf aus, der ihm keine Erfüllung schenkt, lebt in einer Ehe, die erkaltet ist, die Kinder nerven. Nach etlichen Jahren in diesem Tollhaus leidet er unter einem Spektrum der unmöglichsten Zipperlein.  


Wenn Sie einen solchen Menschen bitten, er möge mithelfen, eine bessere Welt zu bauen, wird er Sie noch nicht einmal hören, geschweige denn, Ihnen zuhören. Die Wahrheit ist: Das befindet sich komplett außerhalb seiner Realität. Es ist, als würden Sie Chinesisch sprechen. Eine bessere Welt liegt außerhalb seines Horizonts, denn er kann nur bis zu seinen Sorgen, Schmerzen, Problemen und Sünden schauen, in die er verstrickt ist. 



Eine freie Welt 


Wird Ihnen die Tragweite dessen bewusst, wovon wir hier gerade sprechen? Wenn wir je Lebensinseln bauen wollen, wenn wir je eine bessere Welt haben möchten, dann kann unsere einzige (!) Aufgabe heute nur darin bestehen, mitzuhelfen, unseren Mitmenschen eine Straße aus diesem Gefängnis zu bauen. Wer im Gefängnis sitzt, kann nicht entscheiden, kann nicht handeln, kann nichts bewirken. Im Gegenteil: Ein Gefängnisinsasse ist jemand, der andere Menschen braucht, die für ihn sorgen. Eine freie Welt kann nur von freien Menschen getragen werden. Eine freie Welt braucht freie Menschen, Menschen, welche diese Wissensbereiche intus haben. 


Was jemand tut, womit er sich beschäftigt, wenn er das Gefängnis erst einmal verlassen hat, darauf haben wir keinen Einfluss. Ob er dann mithilft, eine bessere Welt zu bauen oder nicht, das steht kaum in unserer Macht. Fest steht aber, dass jemand, der sich noch im Gefängnis befindet, sich gar nicht erst entscheiden kann, ob er eine bessere Welt mitbauen möchte oder nicht. 


Ein Mensch, der die Wissensbereiche eins bis drei intus hat, ist in der echten Welt angekommen, er weiß, wie er ein erfolgreiches, glückliches und gesundes Leben führen kann. Er ist wahrscheinlich glücklich verheiratet, hat eine intakte Familie, einen Beruf, der ihn erfüllt und ausreichendes Einkommen beschert. Er lebt gesund, in Harmonie mit seiner Umwelt, ist kommunikativ, hilfsbereit, verständig, und im Allgemeinen bringt er ein relativ hohes Niveau an Zuneigung und Mitgefühl für seine Mitmenschen auf.



Der Sinn des Lebens 


Nehmen wir an, Sie, geschätzter Leser, seien jemand, der sich aus der Matrix befreit hat – die Wahrscheinlich ist groß, dass dies zutrifft :-) Nun stellen Sie sich vor, Sie hätten sämtliche Lebensprobleme im Griff und besäßen umfassendes Wissen in den Bereichen 1 und 3, d.h. Sie arbeiten in einem Beruf, der Sie erfüllt und Ihnen ein super Nettoeinkommen beschert, Ihre Partnerschaft kommt dem Himmel auf Erden gleich, Sie haben zwei, drei bewundernswerte Kinder, die Ihnen täglich große Freude schenken. Sie wissen, wie Sie mit anderen Menschen zurechtkommen, sind gesund, es gibt keine Baustellen in Ihrem Leben. Alles ist nicht nur scheinbar, sondern wirklich perfekt. Und jetzt? 


Und jetzt? Wenn man all das o.g. erreicht hat, stellt man sich die Frage: „Worum geht es eigentlich im Leben?“ auf völlig neue Weise, denn so lange man noch in der Matrix ist, ergibt die Sinnfrage sehr eingeschränkte Antworten: 


Fragen Sie die Menschen in Ihrer Umgebung, was ihre Ziele im Leben sind. Sie werden zu 99 Prozent Antworten erhalten, die sich in den Bereichen 1 bis 3 widerspiegeln. Probieren Sie es aus. Sie werden Antworten erhalten, wie z.B. „Ich möchte mich irgendwann einmal selbständig machen!“ – „Ich möchte gesund bleiben!“ – „Ich möchte den Mann fürs Leben finden!“ – „Ich möchte richtig viel Geld verdienen“ – „Mit 50 will ich es geschafft haben und irgendwo im Süden eine schöne Villa besitzen!“ 


Was auch immer Sie erhalten werden, es wird sich fast ausschließlich um Ziele handeln, die in den Bereichen eins bis drei enthalten sind und somit eigentlich nur die Grundlagen des Lebens abdecken. Die Menschen sind hierzulande, heutzutage derart gefangen, dass das Maximum an Ziel und Wunsch, das sie sich vorstellen können, auf einer Ebene liegt, wo sie einfach nur ganz elementare Grundlagen verwirklichen möchten. Verstehen Sie? Dass man ein schönes Haus hat, eine glückliche Partnerschaft, tolle Kinder, genügend Geld, einen Beruf, der einen erfüllt, ausreichend Zeit für Hobbys und andere Interessen und dass man kerngesund ist – das sind die Minimalstandards, die Grundausrüstung, die eigentlich jeder haben sollte. Doch wir sind so weit entfernt von diesem Normalzustand, dass Menschen diese Dinge bereits als Lebensziele angeben. Aber das sind keine Lebensziele, das sind Grundlagen! 


Vergleich: Wenn Sie jemanden nach seinem Lebensziel fragen, der seit Jahrzehnten im Gefängnis sitzt, kann die Antwort leicht erraten werden. Derjenige möchte einfach frei sein! Doch das ist kein Lebensziel, das ist eine ganz normale Grundvoraussetzung. 


Ebenso verhält es sich in einer Welt, in der die Wissensbereiche 1 bis 3 nicht frei verfügbar sind, sondern in Insiderkreisen als esoterisches Geheimwissen gehandelt werden (kein Witz, denken Sie nur an den Titel des Buches/Filmes, den wir in Depesche 08-10/2008 vorgestellt haben: „The Secret“ – das Geheimnis). 


Wo dieses Wissen fehlt, wünscht man sich eben nur, dass man ein ganz normales Leben führen könnte. Verstanden? Also, worum geht es wirklich im Leben? Was sind wirkliche Ziele? Man erkennt wahrhafte Ziele daran, dass sie nicht ein „weg von“ enthalten, sondern ein „hin zu“.

Der Sinn des Lebens: Mann auf Gipfel mit Händen nach oben

Das Spiel des Lebens 

Wenn Sie wissen möchten, worum es im Leben geht, brauchen sie bloß Kinder zu fragen. Die wissen die Antwort. Oder schauen Sie auf die höchsten emotionalen Empfindungen, die Sie in Ihrem Leben je erlebten – auch das sagt Ihnen, worum es im Leben geht: Das Leben ist ein Spiel. 

Wissen Sie, was der übelste Zustand ist, den sich ein Geist überhaupt nur vorstellen kann? Nun, ich bin mir fast sicher, Sie haben diese Sache als Kind bereits durchexerziert, als Sie sich überlegten, wie es wäre, wenn Sie einen Flaschengeist besäßen, der Ihnen alle Wünsche sofort erfüllen würde. Sie saßen da und haben sich vorgestellt, wie es wohl wäre, wenn alles, was Sie denken, sofort passieren würde. Sie waren in diesem Gedankenspiel vielleicht der König eines großen Reiches oder der Kaiser einer Galaxie. Sie hatten Heerscharen persönlicher Untergebener, den größten denkbaren Reichtum, und kaum wünschten Sie sich etwas, ward es auch schon geschehen! Sie wünschten sich ein Schloss, da war es. Sie wollten, dass alle Menschen glücklich sind. Es war so. Sie wollten Berge voller Gold. Da waren sie. Sie wünschten, dass alle Lebewesen Sie liebten und verehrten. So war es! 

Es hat nicht lange gedauert und Ihnen wurde gewahr, dass dies überhaupt kein wünschenswerter Zustand ist, nicht wahr? Vielleicht wurde Ihnen im Gegenteil sogar gewahr, dass dies der übelste Zustand wäre, den man sich überhaupt ausdenken könnte. Dann waren Sie gut :-) Denn das stimmt! Und dies erklärt uns, warum niemand auf Erden übler dran ist als ein Lottogewinner oder ein Millionenerbe. Die Antwort lautet: KEIN SPIEL! 

Menschen wollen ein Spiel spielen, bei dem es prickelt, kribbelt, bei dem es Aufregung, Spannung, Action und Bewegung gibt, bei dem man ‘was erlebt! Das ist es, worum es im Leben geht.  

Als Mitglied der Nationalelf das Weltmeisterschaftsendspiel zu gewinnen – das ist eine Empfindung, verstehen Sie! Leitender Ingenieur in einem Team zu sein, das ein Raumschiff für Langstreckenweltraumreisen entwickelt. Als Forscher und Archäologe die wahren Geheimnisse der Pyramiden zu enträtseln, das sind Spiele, das sind Empfindungen. 

Das Leben ist ein Abenteuer, das Universum ist ein Abenteuerspielplatz. Und das schrecklichste, was einem Wesen überhaupt nur widerfahren kann, ist Langeweile! Wirklich! 

Wenn Sie einmal richtig exotische Krankheiten erforschen möchten, für die niemand auf der Erde eine Lösung kennt, dann begeben Sie sich in die Gefilde der Superschönen und Superreichen. Herr von Kohlen und Reibach, der letzte Kropp-Erbe, verstarb in recht frühen Jahren an Mundbodenkrebs. Das hatte die Welt noch nicht gesehen. Warum? Na, schließlich musste er doch auch mal ein Problem haben, das er trotz all seiner Milliarden nicht lösen konnte. Erkennen Sie bitte Folgendes: JEDES Spiel ist besser, als kein Spiel zu haben. 

Es ist ziemlich egal, ob Sie als Eltern recht gut verdienen oder arm sind wie die Kirchenmäuse. Es ist Kindern egal, ob sie dies haben oder jenes oder nicht. Kinder finden immer ein Spiel im Leben. Schlimm ist nur, wenn Sie so reich sind, dass Sie Ihrem Kind jeden Wunsch von den Augen ablesen und ihn sofort erfüllen können. Nur das bringt ein Kind echt um! Möglicherweise gibt es keine ekelhafteren Menschen als verwöhnte Kinder aus superreichen Elternhäusern (Ausnahmen bestätigen die Regel). 

Nehmen Sie den Typen, Immobilienspekulant, der im roten Ferrari mit 100 durch die Stadt braust, neben ihm der schärfste Zahn, den Sie in Ihrem Leben gesehen haben. Ein Weib, für das Sie einen oder zwei Finger Ihrer Hand hergeben würden. Und dennoch geht der Ferrarifahrer fremd. Und er lässt sich auf Spekulationen ein, die Ihnen das Blut in den Adern gefrieren ließen. Warum? Antwort: Er hat alles! Alle Probleme löst er in Sekundenschnelle mit einem Scheck oder seiner Plastikkarte. Er hat kein Spiel! Also geht er fremd, denn er könnte dabei erwischt werden. Das vermittelt ihm ein Prickeln – also zockt er an der Börse, das gibt ihm eine Empfindung – ein Spiel. 

Wenn Sie das verstanden haben, dann haben Sie das Leben verstanden: Jedes Spiel ist besser als kein Spiel. Und damit zur Essenz dieser Depesche: 


Spieler oder Spielfigur?

Wo es an Wissen aus den Bereichen 1 - 6 fehlt, verlieren die Menschen nach und nach ihre Fähigkeit, ein gutes Spiel zu spielen und spielen alsdann immer schlechter werdende Spiele.  

Beispiel: Der junge Mann aus Mexiko wollte einst Jet-Pilot werden und große Boeings um den Globus fliegen. Doch er lernte nie, wie man lernt, versagte in der Schule – und vorbei war’s mit seinem Spiel. Doch so schnell gibt ein Wesen nicht auf. Also rackert er Jahr um Jahr, arbeitet nebenher in Werkstätten, repariert Flugzeuge, spart Geld, um wenigstens den kleinen Schein für Cesnas usw. zu bekommen. Er schafft es, kauft sich Jahre später eine alte, gebrauchte Maschine, mit der er auf selbständiger Basis Touristen übers Land fliegen möchte. Doch niemand hat ihm je beigebracht, wie man ein Unternehmen führt. Er lebt am Rande des Bankrotts.

Sein Traum steht wieder vor dem Aus. Da kommt plötzlich dieser schmierige, aber teuer gekleidete Typ und bietet ihm 10.000 Pesos dafür, ein kleines Paket nachts über die Grenze zu fliegen. 10.000 Pesos – damit könnte er endlich die längst nötigen Reparaturen an seiner Maschine ausführen, seinem Sohn eine bessere Schule ermöglichen, der Familie was Ordentliches zu essen kaufen. „Es ist ja nur einmal“. Er tut es, übersieht aber, dass das Leben zurückschlägt, wenn man Dinge tut, die nicht in Ordnung sind – und so kommt es, dass sein Hauptgeschäft immer schlechter läuft. Also nimmt er weitere Pakete an. Eines Tages wird er in den USA verhaftet. Im dortigen Knast lernt er erst richtig gute Kontakte kennen usw. Und so wurde aus dem jungen Mann, der einst Jet-Pilot werden und nicht so enden wollte wie alle anderen, ein kleinkrimineller Drogenkurier.

Wer mit den hier geschilderten Wissensbereichen gut vertraut ist, kann aktiv als Spieler ein konstruktives, erfolgreiches Spiel im Leben spielen ...

Das Spielfeld des Lebens

... wo dieses Wissen fehlt, werden Menschen vom Spieler zum Falschspieler, dann zur Spielfigur und schließlich zur geschlagenen Spielfigur. 

Je weniger Wissen aus den Bereichen 1 - 6 vorhanden ist, desto mehr leidet die Fähigkeit eines Menschen, gute Spiele zu spielen. Wer kein gutes Spiel spielen kann, der spielt eben ein schlechtes, denn jedes Spiel ist besser als keines. So finden wir heutzutage Menschen in unserer dekadenten und materialistischen Welt des oberflächlichen Überflusses, welche die aller absonderlichsten Spiele spielen. 


Da gibt es den solide verheiraten, seriösen Bankkaufmann in leitender Position, in dessen Leben eigentlich alles in Butter wäre. Doch dummerweise ist alles viel zu sehr in Butter. Keine Probleme = kein Spiel. Ihm ist langweilig! Also lässt er sich auf dubiose Börsengeschäfte ein oder verzockt die Einlagen seiner Kunden. 


Hollywoodfilme zeigen uns derlei zur Genüge. Wir alle kennen Streifen, in denen ausgerechnet jener unrasierte, schnoddrige Halbkriminelle, der allen auf die Nerven fällt, dann, wenn die Katastrophe hereinbricht, der einzige ist, der anpackt. Das gibt’s nicht nur im Film, sondern auch in der Realität. Der Knabe ist eigentlich recht fähig, findet aber kein angemessenes Spiel, keine Herausforderung. Dann passiert die Katastrophe. Jetzt hat er ein Spiel, das seinem Kaliber entspricht – und er läuft zur Höchstform auf. 


Oder wir kennen das Film-Ehepaar, das im Dschungel die überlebensbedrohlichsten Situationen meistert, kaum in der Zivilisation angekommen aber haben beide nichts Besseres zu tun, als sich gegenseitig chronisch zu zerfleischen: Das ist das Ersatzspiel.


Menschen brauchen Spiele, also Probleme und Herausforderungen so sehr, dass sie sterben, wenn sie keine haben. Das ist empirisch beobachtbar. Schauen Sie ins Leben. Menschen können 120 Jahre alt werden, wenn sie das Gefühl haben, gebraucht zu werden. Andere sterben mit 50 an seltsamen Krankheiten, wenn sie das Gefühl haben, zu nichts nütze zu sein und keine Möglichkeit sehen, dies zu ändern. 


Sehen Menschen keine Chance mehr, ein konstruktives Spiel zu spielen, gehen sie zu destruktiven Spielen über. Wenn Sie dies verstehen, erkennen Sie, dass die gesamte (derzeitige) Arbeit der Polizei geradewegs für die Katz ist. Entschuldigung, nicht ganz, denn immerhin macht es ja Spaß, böse Verbrecher zu jagen. Auch das ist einfach ein Spiel, Kinder spielen es mit Leidenschaft. Man nennt es Räuber und Gendarm. Tatsächlich aber wäre das Problem ausufernder Kriminalität mit relativ geringem Aufwand aus der Welt zu schaffen, sofern man das denn wollte. Es wäre bloß erforderlich, eine Situation zu schaffen, in denen die sog. „Kriminellen“ ihren Stolz wieder finden können. 


In Creglingen (an der Grenze von Württemberg zu Franken) gibt es ein Projekt für straffällige Jugendliche, das recht gut funktioniert. Die Einrichtung hat 15 Plätze, die extrem begehrt sind. Jugendliche Straftäter können einen Antrag stellen und mit etwas Glück einen Platz in Creglingen erheischen. Anstatt Knastalltag heißt es dort, um sechs Uhr aufstehen, Sport machen, harte körperliche Arbeit verrichten und peinlich genau auf Pünktlichkeit, Sauberkeit und Ordnung achten. All das fließt in ein Punktesystem ein. Wenn die nötigen Punkte erreicht wurden und der vormals Straffällige sich selbst um einen Ausbildungsplatz gekümmert und diesen erhalten hat, wird er in die Freiheit entlassen. 


Das Einzige, was hier passiert, ist, dass die Jugendlichen ihren Stolz wieder finden, indem sie entdecken, dass sie auch zu konstruktiven Spielen fähig sind. Was lernen wir daraus? Wenn sich Menschen mit zu vielen destruktiven Problemen herumschlagen – körperliche Krankheit, Schulden, Ehekrise usw. – dann wissen Sie nun, dass dieselben Menschen einfach nur zu wenig selbst gestellte, konstruktive Problem haben. Bitte nochmal lesen! Denn dem entnehmen Sie eines der größten Geheimnisse des Lebens: Wenn Sie zu viele Probleme haben, die Ihnen nicht schmecken, dann gehen Sie her und stellen sich selbst neue konstruktive Probleme, und ihre ungewollten Probleme werden sich magischerweise in Luft auflösen. Es ist Magie! Höchstes, esoterisches Geheimwissen :-)) 


Beispiel: Jemand hat 200.000 Euro Miese, ist arbeitslos, findet keinen Job. Sein ganzes Leben dreht sich um nichts anders mehr. Die Familie hat nichts zu beißen, die Ehe ist dabei, in die Binsen zu gehen, ein Magengeschwür bahnt sich an. Sorgen, Nöte, Krankheit, Streit und Kummer, wohin man schaut. Bitte verstehen Sie Folgendes: Die Wahrheit ist, dass derjenige nicht zu viele Problem hat, sondern zu wenige! 


Wenn Ihnen jemand in buntesten Farben stundenlang ausmalt, wie schrecklich sein Leben ist, dann begehen Sie nicht den Fehler, ihn zu bemitleiden. Sie würden damit nur auf sein (destruktives) Spiel einsteigen, sondern lachen Sie und sagen: „Mannomann, ich bewundere Ihre Fähigkeit, so viele Probleme zu haben! Das ist ja spannend!“ Und wenn Sie demjenigen wirklich helfen wollen, anstatt einfach nur Mitleid zu haben, dann laden Sie ihn dazu ein, sich ein weiteres groooooooßes, neues Problem auszudenken! 


Beispiel: „Wie können Sie es schaffen, auf konstruktive Weise so viele Euros monatlich zu verdienen, wie Sie zuvor in Ihrem ganzen Leben an Schulden angehäuft haben? Also, wie stellen Sie es an, monatlich 200.000 Euro Einkommen zu erzielen? Mann, Sie können das. Sie haben es geschafft, 200.000 Euro Schulden zu machen, dann schaffen Sie es auch, 200.000 Euro im Monat zu verdienen.“ Und wenn Sie es wirklich schaffen, denjenigen dazu zu kriegen, dass er sich ein großes konstruktives Problem stellt, dann haben Sie sein Leben gerettet. Derjenige hat jetzt ein neues Spiel. All seine kleinen anderen Probleme sind plötzlich unwichtig geworden. Er braucht sie nicht mehr. Und somit kann er sie loslassen. Zuvor hatte er einen Mangel an Problemen, also hat er die bestehenden gepflegt und mit Fleiß am Leben gehalten. Jetzt hat er sich ein großes, neues Problem ausgedacht und kann den alten Quatsch über Bord werfen. 



Grundlagen 


Und damit zu uns: Was wollen wir mit der Depesche? Was wollen wir mit dem Verein „Neue Impulse“? Was wollen wir mit unserem Unternehmen „Lebensinsel“ und der Vision der Lebensinseln? 


Ein Hauptgrund für die Zustände auf der Erde ist der, dass der Mensch dazu neigt, den Grundlagen zu wenig Beachtung zu schenken. Schon der, den sie heute „Jesus“ nennen, riet, man solle sein Haus nicht auf Sand bauen. 


Natürlich ist es prickelnd, sich mit esoterischem Wissen zu beschäftigen, Botschaften aus dem Jenseits zu „channeln“, Astralreisen anzutreten und derlei mehr zu unternehmen. Doch schauen Sie sich die Leute einmal näher an, die das tun! Gesund und fröhlich seh’n die meist nicht aus. Das passiert, wenn man seine Nase in die höchste Gefilde streckt, während man den Grundlagen so wenig Beachtung schenkt, dass man noch nicht einmal sein Leben halbwegs auf die Reihe kriegt. 


Wir gehen den anderen Weg. Denn wenn jemand in den Bereichen 1 bis 3 so gut geworden ist, dass sein Leben auf einem festen Fundament steht und er auf einer gut asphaltierten Straße durchs Leben braust, dann wird er mit größerer Wahrscheinlichkeit die richtige Entscheidung treffen, was seinen spirituellen Fortschritt und die Bereiche 4 bis 6 anbelangt, als es derjenige kann, der arbeitslos ist, ein zerbeultes Auto fährt, in Untermiete lebt, mit drei Sexualpartnern gleichzeitig rummacht, Strafzettel nie bezahlt, Steuern hinterzieht und noch nie etwas von Manieren gehört hat. 


Das soll keine Kritik sein, sondern den Weg erklären, den wir eingeschlagen haben. An den höchsten Höhen versuchen sich viele, denn die Verlockungen klingen nur allzu spektakulär. Dagegen klingen die Grundlagen auf den ersten Blick viel unspektakulärer. Wenn Sie aber in den vergangenen 299 Depeschen regelmäßig jene Zuschriften gelesen haben, wie Depeschelesen das Leben verändern kann, werden Sie schnell feststellen, was in Wahrheit der spektakulärere Weg ist. 


Vielleicht werden wir uns eines Tages auch noch im Rahmen der Depesche mit den Bereichen 4 bis 6 auseinander setzen, aktuell aber haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Wissen aus den Bereichen 1 bis 3 auf breiter Basis zur Verfügung zu stellen. Denn wir vertrauen darauf, dass Menschen, die sich erst einmal aus der Matrix befreit haben, die ihr Leben auf ein solides Fundament gestellt haben und die stabile körperliche Gesundheit erreicht haben, schon selbst am besten wissen, ob sie bzw. welchen spirituellen, esoterischen, weltanschaulichen usw. Weg sie einschlagen möchten – oder nicht.  



Neue Spiele braucht das Land!


Die Depesche hat es sich also zur Aufgabe gemacht, einen Beitrag zur Freiheit und zu einer freien Gesellschaft zu leisten, indem sie aktuell Wissen aus den Bereichen eins bis drei auf breiter Basis zur Verfügung stellt. Hier haben wir sozusagen den Theoriekurs. 


Lebensinseln könnten sodann als Praxis-Akademie definiert werden, als Bereiche, in denen das vorerwähnte Wissen in der Praxis erprobt und vermittelt bzw. erlernt werden kann. Das Unternehmen Lebensinsel hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass solche Lebensinseln entstehen können. 


Die Hauptaufgabe von Neue Impulse e.V. schließlich ist es, zur reinen Theorie aus den Depeschen die Aktivität hinzuzufügen – Vorträge, Filme, Veröffentlichungen usw. – um damit neue Leute anzusprechen und sie vorwiegend auf die Bereiche eins bis drei aufmerksam zu machen. Die Hauptaufgabe von Neue Impulse sehe ich darin, immer mehr Menschen sanft dazu einzuladen, ihre Nase einmal aus der Matrix hinaus zu strecken und den Wind der Freiheit zu schnuppern. 


Also: Wir wollen nicht einfach nur neue Lebensgemeinschaften bauen, wir wollen auch nicht einen neuen Staat gründen oder eine „neue Welt“, in der alles besser und schöner ist. Wir wollen keinesfalls die Welt retten oder Inseln als Rettungsstationen bauen, wir wollen nicht einmal die Probleme der Welt lösen. Nein, wir wollen Menschen ermöglichen, das Wissen aus den Bereichen 1 bis 3 kennenzulernen, um ein besseres Spiel spielen zu können, denn helfen wir Menschen, dass Sie ein besseres Spiel im Leben spielen können, können diese die weniger wünschenswerten Spiele beiseite schieben. 


Wir suchen Spielkameraden – Menschen, mit denen wir gemeinsam aufregende, fantastische, atemberaubende, spannende, neue, konstruktive Spiele spielen können. Und wenn wir die intensiv genug spielen und viel Spaß dabei haben, laden wir die Menschen in unserer Umwelt dadurch dazu ein, das alte destruktive Spiel des sterbenden Materialismus fallen zu lassen und statt dessen Spiele zu spielen, bei denen alle gewinnen. 


Darf ich Ihnen einmal verraten, was für mich persönlich ein solches, spannendes und aufregendes neues Spiel sein könnte? Beispielsweise Kontakt zu einem afrikanischen Staatsoberhaupt aufzubauen und ihn für ein Versuchsprojekt zu begeistern. Wir bekommen ein paar Tausend Quadratkilometer ausgedorrte, trostlose, tote Wüste, ehemaliges Kriegsgebiet, das mit Landminen durchseucht ist. Das lebenswidrigste Stück Erde, das man sich nur vorstellen kann – und wir erschaffen aus dieses vormals toten Stück Erde ein Paradies. Und wissen Sie, was das Tollste dabei ist?


Wir haben mittlerweile sämtliche Technologie – nicht nur theoretisch, sondern real und konkret – beisammen, um diesen Traum potentiell zu verwirklichen. Wir pflegen Kontakt zu mehreren Kapazitäten im Bereich der Wüstenbegrünung, die erfolgreiche Projekte durchgeführt haben oder durchführen. Wir könnten es in der Wüste regnen lassen. Wir haben Kontakt zu Menschen, die Minenräumtechnologie entwickelt haben. Wir kennen Menschen, die nichts anderes tun, als überlebensfähige Friedensdörfer mitten in Krisengebieten aufzubauen. Wir kennen alternative Ausbildungstechnologien, alternative Anbaumethoden, welche die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens erhöhen usw. Wäre das nicht ein Spiel, das sich zu spielen lohnte? 


Doch das ist natürlich nur eine meiner Visionen. Die Ihren sind sicher noch viel spannender.


Wir wollen also nicht, wie andere das würden, Fertiges anbieten, denken nicht daran, alles selbst zu tun usw., damit der Konsument nur noch ein paar Tausend Euro hinzulegen braucht und in eine fix und fertige Lebensinsel einziehen kann. Wir sind keine Dienstleister, sondern Impulsgeber bzw. Anbieter von Herausforderungen. Wir bieten Spiele, bei denen man mitwirken kann. 


Das war es auch, was wir u.a. mit der Lebensinselhaus-Depesche (11-12/2008) bewirken wollten. Man könnte es übersetzen mit: „Schau, welche Möglichkeiten es hier gibt. Du kannst mitspielen!“ Das Lebensinselhaus ist eine der phänomenalsten Spielideen, die wir bisher vorgestellt haben. Greifen Sie doch nur einmal den Gedanken des Pflegehauses auf. Wie viel Gewinn (persönlicher Zugewinn und Nutzen) ist in dieser Idee enthalten? Es ist ein Spiel, bei dem jeder gewinnt. Doch wie jedes Spiel, beinhaltet es auch ein Risiko. No risk, no fun! Sie können immer noch zugreifen! 


Dasselbe gilt für alle Lebensinselprodukte: „Wild Yam“, der gesunde Ersatz für die Pille = ein Spiel, bei dem jeder gewinnt: Sie (!) können Wild Yam an Ihre Nachbarinnen verkaufen. Das Zeug funktioniert! Wir hören die tollsten Erfolgsgeschichten! Damit verdienen Sie sich ein Zubrot, tun Ihrer Nachbarin etwas Gutes, die dann die Pille samt Nebenwirkungen in den Müll verbannen kann – und nebenbei wirft die Sache noch ein paar Euro für den Aufbau von Lebensinsel ab. Das sind Spiele! Konstruktive Spiele. 



Selbst Spieler sein


Die meisten Menschen sind einfach Spielfiguren, die auf dem Schachbrett des Lebens herumgeschoben werden. Wer aber nicht selbstbestimmt spielt, ist unglücklich und wird krank. Das Projekt bzw. Unternehmen Lebensinsel, die Depesche und der Verein Neue Impulse lädt dazu ein, selbst aktiv mitzuspielen. 

 

Gerade dann, wenn das Leben einem viel zu viele Problem auflädt, gerade dann, wenn man „eigentlich“ überhaupt keine Zeit dazu hat, sich um etwas Weiteres zu kümmern, gerade dann befindet man sich in jenem Zustand, indem es dringend anzuraten ist, eine Herausforderung anzunehmen – selbstbestimmt, bewusst! Wir sind einfach nur dazu da, Ihnen Spiele anzubieten, ob Sie dann zugreifen möchten oder nicht, ist natürlich Ihre Sache.


So ging es uns auch mit der letzten bzw. vorletzten Depesche nicht einfach nur darum, irgendwelche Rohkostpralinen vorzustellen, sondern wir haben Sandos Naturkost als Spielpartner ausgewählt, weil wir nach folgenden Kriterien auswählen: Ist es gut? Nützt es allen? Kann man da noch mitspielen?


Wir behaupten nicht von uns, dass wir die besten, die Allwissenden oder Einzigen seien. Nein, wir sind einfach Menschen, die keine Lust auf diese dämlichen Spiele haben, denen sich die Menschen heutzutage hingeben. Wir stehen nicht auf Selbstzerfleischung, Drogen, Krieg, Abzocke, Ehekrisen, Dummheit, Selbstverleugnung – und wie diese Spiele sonst noch heißen, sondern auf Freundschaft, Abenteuer, Kommunikation, auf Spiele, bei denen alle gewinnen. Wir haben Lust darauf, in einer Welt zu leben, in der die Menschen selbstbestimmte, konstruktive Spiele spielen!


Stellen Sie sich doch nur einmal vor, von Menschen umgeben zu sein, die kaum zu bremsen sind, die alle genau das tun, was ihnen riesige Freude bereitet. Der eine erfindet laufend irgendwelche tollen neuen Dinge, der andere erschafft Kunstwerke, der dritte schenkt der Welt nachhaltige Technologie, der vierte werkelt permanent in seinem Garten herum und versucht die beste Permakultur aller Zeiten hinzubekommen. Und diese Leute sind alle ihre Freunde, sie tauschen sich aus, arbeiten zusammen, denken sich neue Ideen aus, schaffen Synergien. Genau das ist das Spiel, das wir – Ulrike Metzger, Salvatore Gallo, Sabine Hinz, meine Wenigkeit und etliche Investoren und Erfinder spielen. Und ich sage Ihnen etwas: Es ist nicht immer leicht – doch wenn es das wäre, wäre es ja kein Spiel :-) und würde keinen Spaß machen! 


Also: Laden Sie die Menschen in Ihrer Umgebung dazu ein, sich aus der Scheinwelt der Matrix zu befreien. Dazu sind die Depeschen da. Zeigen Sie Ihnen Möglichkeiten auf, wie man mit den Dingen des Lebens besser umgehen kann. Dazu sind die Depeschen da. Zeigen Sie Ihnen, wie man sich aus dem Zustand von Krankheit befreien und ein gesundes Leben führen kann. Dazu sind die Depeschen da, dazu gibt es den Katalog mit allen 300 Heften, deshalb gibt es jetzt ein Sonderangebot, das Ihnen ermöglicht, jede Depesche für nur € 1,20 zu erhalten oder – ganz neu – jede Depesche in Farbe für € 2,40.


Und jetzt wissen Sie auch, warum wir unsere Depeschen selbst herstellen – damit sie nämlich niemals ausgehen können! Und warum es außer den bestehenden 300 Depeschen noch viele hundert weitere geben wird. Die Themenbereiche eins bis drei sind unerschöpflich. Stellen Sie Menschen Lesestoff zur Verfügung, der ihnen hilft, sich selbst aus dem Gefängnis zu befreien – und eines Tages werden aus diesen Menschen Spielpartner geworden sein, mit denen Sie gute Spiele spielen können. Ich garantiere Ihnen: Je mehr Spieler es gibt, desto fantastischer, farbenprächtiger, lebendiger wird die Welt. 


Viele Menschen haben zu vielen verschiedenen Zeiten versucht, die Welt zu retten oder zu verbessern. Auf politischem Weg, auf finanziellem Weg, auf künstlerischem Weg usw. „Weltverbessern“ funktioniert nicht, weil man den Menschen damit ihre Probleme wegnimmt. Niemand mag es, bestohlen zu werden. Wenn sie einem Menschen ein Problem wegnehmen, wird er sofort ein neues erfinden. Nicht nur in der sog. „Dritten Welt“ sieht man hervorragend, wie das (nicht) funktioniert, sondern auch dann, wenn man versucht, seinen Kindern einmal Ratschläge zu erteilen oder gar ihre Probleme zu lösen. Weltverbessern funktioniert also nur, indem man Menschen dazu einlädt, es selbst zu tun. Und das bringt uns abschließend noch kurz zur:   



Lebensinsel-Akademie


Das einzige System zur Verbesserung der Zustände auf unserer Welt, das wirklich funktionieren wird, ist, über funktionierendes Wissen zu verfügen (das man ggf. zuvor zusammentragen muss) und Menschen darin praxisbezogen auszubilden. 


Während wir derzeit mit zertifizierten Lebensinselprodukten Geld ansparen, wollen wir dereinst damit Akademien aufbauen, in denen möglichst viel nutzbringendes, anwendbares Grundlagenwissen verfügbar sein soll – das umfasst beispielsweise auch eine Fakultät für Gesundheitsberater, Ausbildung zum Selbstheiler, einen Lehrgang für Lebensinselgründer und vieles mehr. 


Können Sie sich noch daran erinnern, wie ich Lebensinseln erstmals beschrieb? Eine Begriffsbestimmung lautete damals: Lebensinseln sind Orte, an denen all das zustandsverbessernde Wissen aus den Depeschen in der Praxis erprobt werden kann. 


Wenn Sie eine fröhlichere, lustigere, buntere, gesündere Welt haben möchten, dann wissen Sie jetzt, was zu tun ist. Laden Sie die Menschen in Ihrer Umgebung dazu ein, die echte Welt jenseits der Matrix kennenzulernen, laden Sie sie dazu ein, in das Wissen aus den Bereichen 1 bis 3 hinein zu schnuppern und laden Sie sie dazu ein, mit Ihnen zusammen ein besseres Spiel zu spielen. Wir von der Depesche, wir von Neue Impulse, wir von Lebensinsel können dabei vielleicht die eine oder andere nützliche Idee beisteuern, das eine oder andere Stück Wissen vermitteln bzw. das eine oder andere neue Spiel (er)finden, bei dem jeder gewinnt. Es freut uns, wenn wir Ihnen mit den letzten 300 Depeschen und unseren Aktivitäten positive Anregungen vermitteln, vielleicht etwas Mut machen oder sogar Ihre Kreativität anregen konnten. 


Die meisten Depeschenbezieher und Neue Impulse Mitglieder, die wir in den vergangenen Jahren haben kennenlernen dürfen, sind aktive Spieler, keine passiven Spielfiguren. Danke also für alles, was Sie bisher getan haben, um Ihre Mitmenschen zum Ausbruch anzustiften :-) Jedes Jahr gibt es mehr Depeschenbezieher, vor einem Jahr gab es keine Neue Impulse Stammtische, heute sind es beinahe 60. Und bei Lebensinsel entstehen sogar ganz neue Welten. Eine der am häufigsten vorgebrachten Aussagen bei unserem kürzlichen Stammtischleitertreffen war: „Dass es so viele so tolle Menschen gibt!?!!“ Und wissen Sie, was das Tollste dabei ist: Es werden immer mehr. Es tut sich ‘was. Die Zeiten ändern sich. Wir bewirken das nicht alleine. Es sind vor allem Sie, die das tun! 


Danke fürs Mitmachen und eine liebevolle Umarmung,

Michael 


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Von am 15.05.2024


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