Interview mit Olga Häusermann - Expertin für Russische Informationsmedizin

aus Depesche 17kd17

Können wir die Realität steuern?

Selbstheilung und die Kraft der inneren Transformation  

Ein Interview mit der Expertin für Russische Informationsmedizin Olga Häusermann

Olga Häusermann-Potschtar wurde im äußersten Osten Russlands geboren. Sie studierte dort Medizin, lebt heute in Deutschland und arbeitet als Seminarleiterin. Und sie ist überzeugt davon, dass jeder Mensch in der Lage ist, sich selbst zu heilen und sein Schicksal zu steuern.

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Ob Grigori Grabovoi, Vadim Zeland oder Mirsakarim Norbekov, wer sich mit alternativen Formen der Heilkunst beschäftigt, kommt an russischen Namen nicht vorbei. Während in der westlichen Welt die Pharma- und Apparatemedizin dominiert, die den Menschen als seelenlose, „reparaturbedürftige“ Maschine betrachtet, hat in Russland die Symbiose aus Spiritualität und Heilkunst eine lange Tradition.

Frage : Wie ist Ihr Werdegang und wie kamen Sie zur Russischen Informationsmedizin?

Olga Häusermann : Ich wurde in einem kleinen Ort in der Nähe von Wladiwostok geboren, dem östlichsten Zipfel Russlands. Ich war in meinem ganzen Leben immer schon auf der Suche. Als ich mit meiner Mutter nach Deutschland übersiedelte und als Heilpraktikerin arbeitete, ließ mich die Frage nie los, was denn der tiefere Sinn des menschlichen Daseins ist.

So reiste ich in ferne Länder wie Indien und Sri Lanka zu großen Heilern und Gurus, um eine Heilkunst zu lernen, die ich in der Schulmedizin nicht finden konnte. Leider wurde ich aber nicht in dem Maße fündig, wie ich es erhofft hatte und suchte weiter. Durch „Zufall“ stieß ich dann auf Bücher russischer spiritueller Lehrer mit enorm wirksamen Heiltechniken. Ich war verblüfft und zugleich fasziniert davon, dass all das, wo-nach ich auf der ganzen Welt gesucht hatte, in meiner eigenen Heimat zu finden war: geistige Wege zur Heilung, wissenschaftliche Erklärungen für Krankheit und Gesundheit, für den Aufbau dieser Welt und Antworten auf den tieferen Sinn unserer menschlichen Existenz.

Auf Urlaubsreisen nach Russland besuchte ich Seminare russischer Heiler und Buchautoren wie Dr. Mirsakarim Norbekov und Walerij Sinelnikov. Als ich damals das gerade erschienene Buch von Arkadij Petrov las, wuchs meine Begeisterung so stark, dass ich begonnen habe, alle Werke von Grabovoi u.a. Autoren zu studieren. Je stärker ich mich in die Materie einarbeitete, umso mehr wuchs bei mir der Wunsch, dieses Wissen an alle Menschen weiterzugeben.

Die gedanklichen Grundlagen der Russischen Informationsmedizin entsprachen mehr meiner Mentalität als alles, was mir zuvor begegnet war – war es ja meine eigene Heimat, die zu mir sprach. Damals gab es fast keine internationale Literatur zu dieser Methode, sehr wohl aber zahlreiche russische Schriften, die ich begeistert studierte. 

Ich lernte große russische Wissenschaftler, spirituelle Lehrer und Heiler kennen. Einige von ihnen brauchten einen Dolmetscher für ihre Vorträge und Seminare in Deutschland. Während ich übersetzte, erfuhr ich mehr und mehr, und je mehr ich erfuhr, desto mehr faszinierten mich die Inhalte. Ich dolmetschte in der Folge viele Seminare, bis ich schließlich meine eigenen Seminare abhielt.

Ich habe mir seither zur Aufgabe gemacht, dieses Wissen in leicht verständlicher Form den deutschsprachigen Menschen zu vermitteln – und begann damit, dieses Wissen in meiner eigenen Naturheilpraxis einzusetzen. Von da an erfuhr mein Leben eine deutliche Veränderung: Krankheiten begannen ungewöhnlich schnell zu heilen, meine Lebensumstände verbesserten sich etc. Heute unterrichte ich selbst Russische Informationsmedizin und freue mich, dass diese immer mehr Anklang und Anwender findet.

Frage : Die Russische Informationsmedizin ist eine Lehre der „Selbstheilung und Selbstermächtigung“. Aus dem unabwendbaren Schicksal wird das selbstverantwortliche Leben?

OH : Ja, der Mensch lernt, seine „Realität“ selbst zu steuern. Durch die Erkenntnis, dass es eine „objektive Wirklichkeit“ gar nicht gibt, sondern alles dem individuellen Blickwinkel und den menschlichen Glaubenssätzen unterworfen ist, beginnt der Mensch zu lernen, einen bewussten steuernden Einfluss auf seinen Körper und sein Leben zu nehmen. Der Mensch ist fähig, mit der Kraft seines Bewusstseins die Regeneration sei er Zellen sowie die Gesundung seines Körpers zu bewirken und zur positiven Entwicklung seiner Lebensumstände beizutragen. Jeder Mensch steuert seine Realität; doch zumeist geschah dies bisher unbewusst. Die Russische Informationsmedizin bietet hier leicht erlernbare und effektive Techniken.

Frage : Ist die ganzheitliche Idee in Russland weit verbreitet?

OH : Aus Russland stammen viele große Heiler und Grenzwissenschaftler, wie der sagenumwobene Rasputin, die Schriftstellerin Helene Blavatsky oder in der Jetztzeit der Heiler und Wissenschaftler G. Grabovoi.

Unabhängig von der oft schwierigen politischen Situation, die sich dem ganzheitlichen Denken zumeist entzieht, hat sich in Russland so etwas wie eine „russische Seele“ entwickelt. Durch die Verschmelzung vieler Völker und Konfessionen, einem starken Bezug zu orthodoxem Christentum, Schamanismus, Naturverbundenheit etc., entstand ein starkes Solidaritäts- und Gemeinschaftsgefühl.

So betrachten die Russen ihr Land als „Mutterland“ (Mütterchen Russland), im Gegensatz zu den ansonsten allgemein üblichen patriarchalischen „Vaterländern“. Geistige Heilweisen haben in Russland eine uralte Tradition und wurden von Generation zu Generation weitergegeben. Typisch für Russland ist eine tiefe Spiritualität. Diese speist sich u.a. aus dem russischen Schamanismus, der seine Quellen in Sibirien hat. Der sibirische Schamanismus geht von der Allverbundenheit des Menschen mit der Natur aus – und von der Möglichkeit, aus dieser Verbundenheit heraus auf die Gesundheit und das Wohlergehen des Menschen einzuwirken und die Mitglieder einer Gemeinschaft vor Krankheit und Mangel zu schützen.

Russische Informationsmedizin ist aber kein Schamanismus, da bei ihr keine Krafttiere oder Geister vorkommen. Der Anwender führt bei ihr im erweiterten Zustand des Bewusstseins „geistige Konzentrationen“ durch. Beide Ansätze haben jedoch das Wissen um die Allverbundenheit gemein. Ein weiterer wichtiger Nährboden für die Russische Informationsmedizin war Russlands byzantinisches Erbe. Im Gegensatz zu Europa gab es in Russlands Mittelalter keine Verbrennung von „Hexen und Ketzern“. Altes Naturwissen ging dadurch nicht verloren.

„Heilung und Auferstehung“ waren für die orthodoxen Gläubigen immer schon von großer Bedeutung, wie auch die frühchristliche Idee der Verwirklichung des Einzelmenschen als Helfer des Schöpfers. Man ist also Mitwirkender und nicht nur Sklave des Schicksals. Die Russische Informationsmedizin ist jedoch überkonfessionell. Sie kann von Christen ebenso ausgeübt werden wie von Buddhisten oder Hindus.

Frage : Können Sie uns einen kurzen Einblick vermitteln in die Funktionsweise der Russischen Informationsmedizin?

OH : Die Russische Informationsmedizin arbeitet, wie der Namen schon sagt, mit Information; diese ist der „Bauplan“ der Energie, Materie, die Grundlage des gesamten Universums. Menschen, Tiere, Pflanzen, Mineralien und auch scheinbar unbelebte Materie sind „Objekte der Information“. Auch Ereignisse, Gefühle, Gedanken werden als Information betrachtet.

Dem gesunden Organismus liegt eine harmonische, gesundheitsfördernde, dem kranken Organismus eine disharmonische, von der göttlichen Ordnung abweichende Information zugrunde. Sämtliche Vorgänge in unserem Organismus, alle Zellfunktionen werden von der Informationsebene aus gesteuert. Genauso, wie wir z.B. im Internet Informationen abrufen und miteinander kommunizieren, kommunizieren unsere Zellen miteinander und mit dem Informationsfeld, das sie steuert.

Interessanterweise reagiert unser Gehirn bis zu 4000-mal schneller auf Informationen als auf gespritzte oder geschluckte Medikamente. Informationsmedizin muss nicht erst durch den Verdauungstrakt bzw. über den Blutkreislauf assimiliert werden. Sie kann „augenblicklich“ wirken. Das Informationsfeld steht in direktem Kontakt zum Bewusstsein des Menschen und kann daher durch den Menschen verändert werden.

Ziel der Russischen Informationsmedizin ist es, dem Menschen zu helfen, sein geistiges Potenzial zu entwickeln und aufzuzeigen, wie er seine Realität, seine Gesundheit bzw. Ereignisse zum Wohle von sich selbst und allen anderen Lebewesen steuern kann. Hier sprechen die Russen über die Wiederherstellung der „Göttlichen Ordnung bzw. Göttlichen Norm“. Und die Aufgabe des Behandelnden ist es, den Menschen zu unterstützen und auf dem Wege der (Selbst-)Heilung zu begleiten.

Frage : Das klingt schlüssig und eigentlich ganz einfach. Aus eigener Erfahrung weiß ich jedoch, dass es Menschen gibt, die sich mit dem „Heilwerden“ dennoch schwertun. Woran liegt das Ihrer Ansicht nach?

OH : Aus Sicht der Russischen Informationsmedizin beginnt Krankheit immer auf der Informationsebene des Menschen, danach geht sie auf die energetische Ebene über und später, wenn der Zustand nicht behoben wird, manifestiert sie sich im Körper. Bei der Genesung des Menschen geschieht dies auf demselben Wege: Zuerst verlässt die Krankheit den Menschen auf der Informationsebene, dann auf der energetischen und zum Schluss auf der physischen Ebene – und der Mensch wird wieder gesund, es sei denn natürlich, er vollzieht keine Änderung seiner inneren Einstellung. Denn die Krankheit hatte sich ja manifestiert, um ihm „etwas beizubringen“, nämlich, dass er aus der „göttlichen Ordnung“, aus der Harmonie mit der Weltschöpfung gefallen ist.

Sobald der Mensch seine Einstellung zu sich selbst und/oder zur äußeren Realität ändert, seine Gedanken auf Heilung ausrichtet und die feste Absicht fasst, gesund und glücklich zu sein, fördert er seine Heilung in hohem Maße. Wenn der Mensch in Harmonie mit sich und der gesamten Weltschöpfung lebt, dann sind seine Schwingungen stabil, und sog. „Erreger“ und Schadstoffe können seine Schwingungsmuster kaum beeinträchtigen. Die Realität zu steuern, kann jeder lernen. Er muss nicht hellsichtig sein – es nur wollen!

Frage : Womit sollte ein interessierter Mensch, der sich auf den Weg machen und an sich arbeiten möchte, beginnen, wenn er die Russische Informationsmedizin kennenlernt?

OH : Damit, sich die Frage zu stellen: Möchte ich „wirklich“ gesund und glücklich sein? Wenn die Antwort „Ja“ lautet, dann ist der erste Schritt getan!

Hören Sie auf, sich auf Krankheit, schlimme Erwartungen, Ängste und Probleme zu konzentrieren und die Krankheit damit „zu hegen und zu pflegen“.

Fassen Sie stattdessen den felsenfesten Entschluss, wieder gesund zu sein. Hören Sie auf zu urteilen, zu beschuldigen, zu rechtfertigen, von jemandem etwas zu erwarten und zu verlangen und sich zu beklagen.

Verlagern Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Gesundheit, Glück, Freude, Wohlstand, das Schöne und das Gute und auf alles, was Sie in Ihrem Leben haben möchten. Warten Sie nicht ab, sondern gehen Sie der Heilung entgegen.

Olga Häusermann-Potschtar, Klaus-Jürgen Becker: „Russische Informationsmedizin“, ISBN: 3442220610, Goldmann Taschenbuch, 288 Seiten, € 9,99

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Von am 27.05.2026


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