Verborgene Vergangenheit
Eine etwas andere Geschichte der Erde
Was hat sich auf der Erde eigentlich abgespielt, bevor die Sintflut kam? Oder vor der letzten Eiszeit, und wann genau war das? Inzwischen ist anerkannt, dass Menschen und Neandertaler* gleichzeitig lebten und auf dem üblichen Weg sogar ihr Erbgut vermischten. Aber gab es Menschen schon zur Zeit der Dinosaurier? Nachdem die Fußabdrücke beider Gattungen auch mal nebeneinander gefunden wurden, fragt sich ernstlich, ob das bereits der Homo sapiens war oder ob die Erde von zweibeinigen, barfuß gehenden Touristen, interstellaren Großwildjägern oder badefreudigen Gentechnikern besucht wurde. Und auch die übrigen Fragen an die Vorgeschichte scheinen ungeklärt: Wandelten Riesen über die Erde? Versank Atlantis im Meer? Kannten die alten Inder bereits Atombomben? Haben sich „Götter“ mit irdischen Mädels verlustiert? Wäre das eine typische Form der Begegnung, oder deutet es eher symbolisch auf gezielte Manipulationen des Erbguts hin? Staunend betreten wir die Labyrinthe und Katakomben der Vergangenheit.
Ein Artikel aus Depesche 15+16/2022 von Eckehard Junge
Keinen Bock auf Steineklopfen
Lebenslustige Leute quälen sich weniger gern mit dem offiziellen archäologischen Schema herum, das vor allem verlangt, man müsse zigtausend Pfeilspitzen und Faustkeile aus der Steinzeit datieren, klassifizieren und katalogisieren (wer auf geeigneten Steinen geschickt herumhackt, gewinnt einfache Werkzeuge, um Tiere zu töten, sie aufzuschneiden und ihnen das Fell über die Ohren zu ziehen. Auch feindliche Artgenossen müssen gelegentlich dran glauben). Beim Gang ins Museum wird uns gnadenlos suggeriert: Je früher, desto primitiver. Haben „wir“ Millionen Jahre nur herumgesessen und Steine geklopft? Nein, so langweilig kann es doch auf diesem Planeten, allen bezahlten Spaßverderbern vom Stamme Lesch zum Trotz, unmöglich gewesen sein. Das sagt mir die Intuition, aber auch konkrete Beweisstücke und älteste Überlieferungen deuten auf eine bunte, vielfältige Vorgeschichte hin.
Ist die menschliche Zivilisation, wie wir sie kennen, während der letzten paar tausend Jahre zum ersten Mal entstanden? Die Wissenschaft hat lange versucht, eine streng lineare, positive Entwicklung zu suggerieren, die aus äußerst simplen, ungemütlichen Anfängen zu differenzierten Hochkulturen hinführte.
Aber vorher soll der Planet völlig verwaist gewesen sein – von Zeiten üppiger Fauna und Flora mal abgesehen. Oder war es vielleicht anders? Es wäre immerhin denkbar, dass unzählige fantastische Reiche, magisch oder spirituell geprägte Kulturen oder gar High-Tech-Spaßgesellschaften, auch lange vor der letzten Eiszeit, im Laufe von hunderten Millionen Jahren hier auf der Erde immer wieder entstanden und jedes Mal durch gewaltige geologische Umwälzungen, Asteroiden-Einschläge oder alles vernichtende Kriege pulverisiert worden sind. Etwa so, dass überhaupt nichts übrigblieb? Nur noch roter Sand, wie sich ganz verdächtig der Mars präsentiert? Oder blieb doch etwas davon übrig? Denn offenbar gibt es faszinierende Fundstücke aus „grauester“ Vorzeit, die von der offiziellen Archäologie nicht anerkannt werden, weil sie sich überhaupt nicht ins geltende Schema einordnen lassen. Ausnahmen sind eigentlich interessanter als die Regel, vor allem wenn sie neue Perspektiven eröffnen; aber unbequeme Forscher riskieren, wie auch auf anderen Fachgebieten, ihren Ruf als Wissenschaftler und verlieren ihren Job, ihre Sponsoren, ihre Plattform ...
Und manchmal werden archäologische Forschungsergebnisse aus religiösen oder politischen Gründen unter Verschluss gehalten, weil man den herrschenden Mythos und seinen vermeintlich stabilisierenden Einfluss auf die Gesellschaftsordnung nicht gefährden will.
Dass die Schöpfungsgeschichte oder nach heutigem Verständnis die gesamte Evolution ein einmaliges Ereignis gewesen sein soll, wird gern als Dogma aufrechterhalten. Es können religiöse Gründe dahinterstehen – sozusagen „ein Gott, eine Erde, eine Menschheit“ – oder einfach ein selbstherrliches, patriarchalisches Selbstverständnis, das den Menschen, insbesondere den männlichen, kraft biblischen Auftrags seit wenigen Jahrtausenden zum Herrscher über die Erde einsetzt.
Abbildung 1: Der sog. Neandertaler wurde nach seinem Fundort, dem Neandertal in Nordrhein-Westfalen, benannt. Anfangs glaubte man noch, es handle sich bei ihm um einen Vorgänger des Homo sapiens. Heute meint die Wissenschaft, dass Homo sapiens und Neandertaler unabhängig voneinander existierten, während beide Entwicklungslinien vom sog. „Homo erectus“ abstammen (lat. für „aufgerichteter Mensch“).
Abbildung 2: Äußere bzw. anatomische Unterschiede zwischen modernem Menschen (Homo sapiens sapiens), links, und Homo erectus, rechts.
Abb. 4a und b: Gerne übersieht die Archäologie die Gleichzeitigkeit von Dingen. Sie hätte gerne eine lineare Entwicklung. Doch leben hier und heute auf dieser Welt, z.B. in den USA, „höchstentwickelte“, schwachbrüstige Computer-Nerds, während gerade einmal 3.000 Kilometer südlich „primitivste“, neandetalerähnliche Ureinwohner im Amazonas-Dschungel leben, die noch nie Kontakt zur modernen Zivilisation hatten. Merke: Unterschiedlichste Entwicklungsstadien lebten – immer schon – gleichzeitig nebeneinander.
Die judäo-christliche Deutung anhand der Bibel verkündete für die gesamte Schöpfung ein Alter bzw. eine voraussichtliche Gesamtdauer von nur etwa 6.000 Jahren. Eine andere, frühere Menschheit oder sonstige herrschende Spezies hier auf der Erde bzw. auf einem der vielen Trillionen Planeten draußen im Weltall durfte es nach diesem Weltbild nicht gegeben haben, denn das hätte die Untertanen auf abschweifende Gedanken bringen können. Schließlich sind Aliens nur selten katholisch. Der anglikanische Theologe und Bischof James Ussher gelangte nach ausgiebigen Forschungen 1650 zu dem Schluss, „der Beginn der Zeit habe sich am Beginn des Abends, der dem 23. Tag im Oktober vorausgeht, im Jahre 4004 vor Christi Geburt“ ereignet 01 . Diese Berechnung galt als Folge streng wissenschaftlicher Erkenntnis und wurde 1701 unter Berufung auf Ussher in der ersten King-James-Bibel für alle Gläubigen verbindlich gemacht.
Hier zeichnen sich beispielhaft schon einige Grundprobleme der Geschichtsschreibung ab:
Erstens: Es liegt im Wesen der Zeit, dass der Forschungsgegenstand – im obigen Fall ausgerechnet die Erschaffung der Welt, insgesamt freilich auch der „Urknall“ – der Beobachtung nicht zugänglich ist. Wieso nicht? Weil die Vergangenheit unwiderruflich entschwunden ist. Sie ist als Momentaufnahme oder ganze Epoche verflogen, und auch ihre Andenken und Denkmäler lösen sich auf. Die Materie hat den Tick, mehr oder weniger schnell zu zerbröseln.
Zweitens: Man wäre auf Spuren, Quellen, Überreste und Fundstücke angewiesen, aber die Suche gestaltet sich langwierig. Es gäbe auch immer wieder Zweifel an der Verlässlichkeit.
Drittens: Hätte man einiges Material beisammen, müsste man es deuten, kombinieren, auslegen, vergleichen, datieren, einordnen und absichern. Geschichte ist stets eine Frage der Ausdeutung und Gegenstand willkürlicher Einteilung, z.B. in festgelegte Perioden.
Allein in unserer Milchstraße soll es mehrere hundert Milliarden Sterne geben. Galaxien wie die unsere existieren billionenfach! Die Rede ist also von Quadrillionen von Sternen (1024). Die Annahme, dass es da draußen Abermilliarden fortgeschrittene Zivilisationen geben könnte, ist also weitaus realistischer als die Annahme, wir seien allein in den Weiten des Universums.
Die Lehre der linearen menschlichen Entwicklung, so wissenschaftlich sie auch daherkommt, wurde in den letzten Jahrhunderten vor allem religiös geprägt. Es darf ja nicht sein, dass vor der sog. „Krone der Schöpfung“ schon ganz andere, vielleicht sogar höher entwickelte – oder gar extraterrestrische – Spezies auf der Erde herumspazierten.
Viertens: Schon bald stellt sich die Frage: Welchen Zweck verfolgt man mit der Geschichtsschreibung? Man will, vielleicht unbewusst, vielleicht um es den Vorgesetzten, Akademien oder Auftraggebern recht zu machen, das Ergebnis seiner Forschungen in eine bestimmte Richtung biegen. Man rüttelt, vielleicht versehentlich, am Deutungsmuster oder der Matrix der Gesellschaft, letztlich an ihrem Machtgefüge, soll aber mit der Geschichte, wie auch mit anderen Wissenschaften, bestimmte obrigkeitlich festgelegte Zwecke erfüllen, zum Beispiel Bildungsziele wie Charakter, Loyalität, Wehrhaftigkeit und Glaubensfestigkeit – oder Unterwerfung. Das bringt für Archäologen und Historiker, wenn sie nicht von sich aus sehr linientreu sind, schmerzhafte Konflikte mit sich ... Gehen wir das noch einmal durch!
Notizen zum Wesen der Zeit
Ein Fachgebiet, dessen Gegenstand sich der direkten Beobachtung entzieht, ja regelrecht durch eine Art Zeitmauer von uns abgetrennt ist, stellt eine besondere Herausforderung dar.
In den naturwissenschaftlichen Fächern liegt die Stichhaltigkeit der Gesetze auf der Hand, weil die beschriebenen Vorgänge durch Experimente immer wieder reproduziert werden können. So lassen sich die hergeleiteten Lehrsätze für praktische Zwecke bestätigen, oder man kann sie schlüssig widerlegen („falsifizieren“), ganz unabhängig vom Zeitpunkt der Beobachtung. Die klassische Physik und Chemie sind dafür Paradebeispiele. Schwieriger wird es im Falle der Astronomie und Astrophysik, denn das Licht all der Sterne und Galaxien erreicht uns mit erheblicher Verspätung.
Insofern stehen diese Fachgebiete vor einem Zeitfenster-Problem, das aus seltsam umgedrehter Perspektive an die Beschränkungen der irdischen Geschichtsschreibung erinnert – weil ja der Gegenstand, um den es geht, durch Zeit und Raum entrückt, niemals aktuell auf den Bildschirm kommt, sondern nur Licht und sonstige elektromagnetische Strahlung, die seit Jahrtausenden, Jahrmillionen oder Jahrmilliarden zu uns unterwegs war. Es sind Nachrichten aus fernster Vergangenheit. Wir sehen also nur einen späten, schwachen Abglanz, niemals den Stern von heute.
Wir können trotz aller Rechenkünste nicht einmal wissen, ob er in Echtzeit noch vorhanden ist oder wohin es ihn inzwischen verschlagen hat. Aus demselben Grund sehen wir sogar unsere Sonne immer nur so, wie sie vor acht Minuten war – was ein wenig beunruhigend ist.
Da unser Bewusstsein quasi „linear“ durch die Zeit „unterwegs“ ist, ergibt sich aus der subjektiven Beobachtung eine Art vierte Dimension, die wir uns vage als ein Voranschreiten in einer zusätzlichen imaginären „Richtung“ veranschaulichen (übrigens immer nur vorwärts).
Die Zeit ist aber keine Richtung im Raum, sondern lediglich eine Abfolge von relativen Konstellationen der Gesamtheit an Objekten, Teilchen, Körpern, Energien und Beobachtungspunkten im Raum. Das heißt, die Materie, die Energie und die Beobachter an sich bestehen fort, erscheinen aber von Augenblick zu Augenblick in veränderten Positionen zueinander.
Die Art und Weise, wie Tante Agathe gestern blaugeblümt mit ihrer Teetasse im Sessel saß, ist jetzt in diesem Augenblick völlig verschwunden, weil Tante Agathe jetzt im Flieger nach Mallorca sitzt. Genau diese Teestunde kehrt niemals wieder. Wir können probieren, soviel wir wollen, wir können, um der Zeit ein Schnippchen zu schlagen, eine liebe Gewohnheit daraus werden lassen, uns jeden Donnerstag um vier mit ihr zum Tee zu treffen – genau dieselbe relative Position von Objekten, Teilchen, Körpern und anwesenden Seelen ergibt sich trotzdem nie wieder; und man vergesse nicht, dass zu einem solchen Augenblick auch die Milben in der Tischdecke und deren exakter Futterplatz genauso gehören wie der Bus draußen auf der Straße und das momentane Verhältnis von Jupiter und Saturn sowie die Drehung der Erde, ihre Position auf der Umlaufbahn und der ganze Rest des Universums. Alles schwingt in gigantisch arrangierter, aber auch minutiöser Gemeinsamkeit und einem seit anno Schnee verordneten Gleichschritt. Und wenn es weg ist, ist es weg, entsteht jedoch offenbar in jedem kleinsten Sekundenbruchteil erneut – jedesmal in etwas anderen räumlichen Konstellationen, was „auf die Dauer“, „mit der Zeit“ natürlich auf große Veränderungen hinauslaufen kann.
Das Licht der Sonne braucht 8 Minuten und 19 Sekunden, bis es bei uns ist. Wir sehen also immer nur die Sonne, die vor 8 Minuten existiert hat. Unser Nachbarstern, das Doppelsystem (Alpha und Beta) Centauri, der dritthellste Punkt am Nachthimmel, schickt sein Licht gar schon vier Jahre auf den Weg, bis wir es sehen. Das Licht unserer Nachbargalaxie (Andromedanebel) ist sage und schreibe 4,5 Millionen Jahre unterwegs, bis es uns erreicht – wir wissen also nicht, ob Andromeda überhaupt noch existiert oder vielleicht schon vor langer Zeit durch eine kosmische Katastrophe ausgelöscht wurde.
Was hat das nun mit unserem Hauptthema „verborgene Vergangenheit“ zu tun? Es ist einfach insofern relevant, als die „Verborgenheit“ ein Merkmal der Zeit an sich ist. Einige philosophische Richtungen vertreten die Meinung, es gebe überhaupt nur das Jetzt. Die Gegenwart ist hier, und schon im nächsten Moment ist sie fort – sie wurde zu einem Teil der Vergangenheit.
Es folgt nur die nächste und übernächste und drittnächste Gegenwart, die eben noch Zukunft war. Wir sehen immer nur diesen winzigen Ausschnitt aus Raum und Zeit, der uns hoffentlich gerade mal nicht überfordert. Die Zukunft ist noch ungewiss, formbar und offen, die Gegenwart flieht sukzessive dahin – und die Vergangenheit ist höchstens noch in der persönlichen oder gemeinsamen Erinnerung zu sehen. Na gut, ein paar zählebige Kulissen, z.B. Pyramiden, Tempel, Gebirge – und auch Ausstattungsstücke – überdauern ein Weilchen.
Wie können wir jedoch objektiv etwas über die Ereignisse aussagen, die vor längerer Zeit über die Bühne gingen? Es besteht sehr wohl ein Bedarf! Denn Kulturen, die überhaupt keinen Wert auf die Kenntnis der Vergangenheit legen, laufen durchaus Gefahr, alte Fehler zu wiederholen oder Traditionen zu missachten – oder aber, sie werden in puncto Geschichte von einer Besatzungsmacht bzw. von einem diktatorischen Regime schamlos angelogen. Und es ist ja schon schwierig, bei aktuellen Ereignissen der Zeitgeschichte einen klaren Konsens zu erzielen. Im Krieg stirbt freilich die Wahrheit als Erstes, aber auch mit gewöhnlicher Propaganda der sog. Eliten und ihrer Massenmedien werden äußerst widerstreitende „Wahrnehmungen“ zeitgenössischer Zusammenhänge verbreitet.
Es scheint leichter zu sein, sich über die Zerstörung Jerusalems durch den babylonischen König Nebukadnezar II. im Jahre 587 v. Chr. oder die Verbreitung von Neandertaler-Genmaterial im modernen Homo sapiens sapiens, dem selbsternannten „Doppelklugen“, einig zu werden, als über neuere Themenbereiche wie etwa die Mondlandungen in Blechbüchsen und allzu präzise einstürzende Wolkenkratzer in New York.
Quellen, Beweise und Anhaltspunkte
Wir können, soweit wir wissen, keinen Beobachter, ja nicht einmal eine Kamera auf eine Zeitreise schicken, sondern müssen uns mit dem Material begnügen, das „von gestern“ übrigblieb. Weil die Materie allmählich zerfällt, um sich umzuformen und Platz für Neues zu schaffen, sind wir beim Blick zurück, je nach dem Zeitabschnitt unter unserer Lupe, auf eine vielfältige Reihe von Quellen, Zeugnissen und Überresten angewiesen.
Will man Ereignisse und Umstände der aktuellen Zeitgeschichte richtig einschätzen, gibt es wohl keine bessere Quelle als die eigene, persönliche Beobachtung, am besten als Augenzeuge. Das empört vorgetragene Argument „Ich habe es doch selbst im Fernsehen gesehen“ liegt auf einer Skala faktischer Verlässlichkeit schon schmerzlich weit unten. Aber auch die Aussagen von Augenzeugen können, z.B. bei einem Unfall, weit auseinander gehen.
Um zu einem objektiven Urteil zu gelangen, stützt man sich auf multiple Blickwinkel, aber auch auf Einschätzungen der Zuverlässigkeit der einzelnen Zeugen. Es nimmt nicht wunder, dass das Endergebnis von Polizeiprotokollen und Gerichtsprozessen zwar auf eine Einigung, vielleicht sogar mit offiziellem Stempel, aber trotz aller Mühe nicht auf wirkliche Objektivität hinausläuft. Glauben Sie am besten das, was Sie selbst sorgfältig beobachtet haben, vertrauen Sie auf Ihren eigenen gesunden Verstand und hören Sie mit Interesse die Aussagen verlässlicher Menschen an, die „selbst dabei gewesen“ sind!
Bei umstrittenen Themen, wie etwa UFO-Sichtungen, wird besonders streng und aufgeregt nach Beweisen verlangt, aber selbst wenn es in bestimmten Fällen zahlreiche detaillierte Zeugenaussagen gibt, wird die Realität des Phänomens gern geleugnet oder totgeschwiegen. Nicht einmal gehäufte Massensichtungen wie über Belgien 1989, Mexico City 1991, Los Angeles 1942, Washington D.C. 1952 oder gut bezeugte Stippvisiten über amerikanischen Kernwaffensilos 02 können die beinharten Untertassenleugner umstimmen. Sehr merkwürdig.
Die Abkürzung UFO steht für „Unidentified Flying Object“, also für ein nicht identifiziertes Flugobjekt. Entsprechende Schilderungen gibt es seit Menschengedenken. In den Annalen von Pharao Thutmosis III. wird von „Kreisen aus Feuer“ erzählt, die mehrere Tage am Himmel beobachtet wurden. Aus römischer Zeit berichtet Iulius Obsequens im Buch der Vorzeichen von Sichtungen zwischen 190 v. Chr. bis 11 v. Chr. – darunter fliegende „Dinge wie Schiffe“ sowie „runde Schilde“ am Himmel und einem „goldenen Globus aus Feuer“. Dieser soll vom Himmel gefallen, dann wieder aufgestiegen und fliegend verschwunden sein. Im „Nürnberger Himmelsspektakel“ waren am 14. April 1561 am Himmel über der Stadt verschiedenartige Objekte zu sehen: Kugeln, Kreuze, Scheiben, Röhren sowie eine Spitze. Diese hätten miteinander „angefangen zu streiten“. Nach ca. einer Stunde seien Objekte vom „Himmel herab auf die Erde gefallen, als ob sie brennen“ und seien „mit viel Dampf allmählich vergangen“ (Bild 2). Am Morgen des 7. August 1566 wurden „viele schwarze Kugeln“ am Himmel über Basel beobachtet. Diese bewegten sich schnell durch die Luft und stießen teils gegeneinander „als ob sie einen Streit führten“. Die Kugeln begannen schließlich rot zu glühen und erloschen (Bild 3). Nach einem Bericht des britischen Sunday Express wurden in der Nacht zum 31. März 1991 über Belgien dreieckige Flugobjekte auf dem Radar erfasst, fotografiert und von ca. 13.500 Menschen beobachtet (Bild 4). Zwei F-16-Kampfflugzeuge wurden losgeschickt, um das Phänomen zu untersuchen. Während ihrer 65-minütigen Beobachtung fertigten die Piloten 15 Fotos an. Einmal beschleunigte das Ziel innerhalb von zwei Sekunden seine Geschwindigkeit von 240 km/h auf 1770 km/h, änderte dabei in der gleichen Zeit seine Höhe von etwa 2700 auf etwa 1500 m .
Aber zurück zu den Quellen historischer Forschung: Fotos, Filme und Tonaufzeichnungen wurden im 20. Jahrhundert gern als Beweismaterial genutzt und leisten zu Dokumentationszwecken weiterhin gute Dienste.
Besonders wenn es noch „analoge“ ältere Fotos sind, denn wir wissen ja inzwischen, mit welcher nahezu vollendeten Perfektion digitale Aufzeichnungen verfälscht werden können, sodass man den Herren Scholz, Macron und Putin sogar in einem Video, mit überzeugenden Lippenbewegungen, jede beliebige Äußerung „in den Mund legen“ kann. Angesichts solcher technischen Möglichkeiten ist zeitgenössisches Material zwar in rauen Mengen verfügbar, erzeugt aber tiefes Misstrauen und führt den Betrachter oft durch Lügen, einseitige Auswahl und manipulative Tricks in die Irre. Ältere bildliche Darstellungen wie etwa Gemälde, Wandmalereien, Münzprägungen, Skulpturen und Höhlenzeichnungen besitzen zwar eine höhere, authentische Beweiskraft, bedürfen aber einer fachmännischen Auswertung und müssen im Kontext ihrer Zeit, also sozusagen vernetzt, und mit Blick auf die anvisierten Zielgruppen eingeschätzt werden.
Schriftliche Aufzeichnungen stoßen bei Gelehrten, also auch bei Historikern, natürlich auf größtes Interesse. Dies sogar in solchem Grade, dass die „Vorgeschichte“ oder „Prähistorie“ in der Einteilung der Epochen als die Zeit vor dem Beginn der schriftlichen Aufzeichnungen definiert wird, fast so, wie durch „v. Chr.“ und „n. Chr.“ eine Art Zeitenwende markiert ist.
Der Schreibtischgelehrte holt sich bei den alten Schriften behaglicherweise nur staubige Finger, nicht schmutzige wie der tiefschürfende, schweißgeplagte, manchmal sogar durch uralte Flüche eingeschüchterte Archäologe. Beliebt sind alte Urkunden und Aufzeichnungen auf Papier, Pergament (getrockneten Tierhäuten) und Papyrus (aus dem entrindeten, kreuzweise geklebten Stängelmark der Papyrusstaude). Andere alte Zeitzeugnisse sind in Holz eingeschnitten beziehungsweise in Stein gemeißelt.
Die erste Barriere, die der Forscher überwinden muss, ist natürlich die Entzifferung der Schriftzeichen und längst verflossener Sprachen. Bereits die althochdeutsche Sprache (von etwa 750 bis Mitte/Ende des 11. Jahrhunderts) ist für heutige Leser unverständlich; da muss man schon „studiert haben“.
Um wie viel schwieriger gestaltet sich das Verständnis bei Aramäisch und Akkadisch, beide seinerzeit Volks- und Amtssprache in Mesopotamien! Heutzutage können wir uns ja kaum noch unbeschwert an Schillers Monumentalgedicht „Die Götter Griechenlands“ erfreuen, weil uns die überreichlich eingestreuten Götternamen und göttlichen Techtelmechtel nichts mehr sagen.
Auch so entsteht, zumindest für den gähnenden Laien, eine Art „verborgene Vergangenheit“.
Überdies sind auch für Bereiche, in denen ehrwürdige Urkunden vorliegen, in manchen Fällen dreiste Lügengeschichten zu beobachten. Ein krasses Beispiel im großen historischen Kontext war die sogenannte „Konstantinische Schenkung“. Nach dieser erstmals um 800 aufgetauchten Urkunde, die erst im 15. Jahrhundert als Fälschung erkannt wurde, hätte Kaiser Konstantin der Große (273? – 337 n. Chr.) den Vorrang Roms über alle Kirchen anerkannt und dem Papst die Herrschaft über Rom und alle abendländischen Provinzen zugestanden. Ferner sei festgelegt worden, dass der Papst „auch die Herrschaft über die vier großen heiligen Stätten Alexandria, Antiochien, Jerusalem und Konstantinopel“ sowie verschiedene zusätzliche Privilegien erhält. Diese Urkunde gilt als berühmteste Fälschung der europäischen Geschichte. Die Römische Kirche benutzte sie in ihren Auseinandersetzungen mit dem Kaisertum jahrhundertelang zur Legitimierung päpstlicher Herrschafts- und Besitzansprüche.
Aber zurück zu den verschiedenen Arten geschichtlicher Belege. Unübersehbare Zeugnisse der Geschichte sind die Bauwerke und städtebaulichen Leistungen vergangener Zeiten, besonders wenn sie den Horizont weit überragen oder durch umfangreiche Ausgrabungen zum Vorschein kommen.
Steinerne Kolossalbauten wie die ägyptischen, aztekischen und sonstigen Pyramiden geben uns Heutigen große Rätsel auf.
Sind wir wirklich sicher, dass diese bis zu 40 Tonnen schweren Granitblöcke, aus denen die Grabkammer im Inneren der etwa 2500 v. Chr. entstandenen Cheopspyramide zusammengesetzt ist, von den Steinbrüchen in Assuan bis zur Baustelle 800 Kilometer weit allein mit Seilen, Rollen (Rundhölzern), hölzernen Schlitten und Muskelkraft transportiert wurden? Dem Vernehmen nach war das Rad noch nicht erfunden! Überhaupt ist es schwer vorstellbar, dass allein für diese eine Pyramide zwei Millionen Kubikmeter Stein von tausenden Arbeitern qualvoll im Schweiße ihres Angesichts befördert werden konnten. Heutzutage würden wir vor der schieren Anstrengung zurückschrecken (und dauernd fragen: wofür überhaupt?).
Die großen Pyramiden in Ägypten, die 2.500 vor Christus erbaut worden sein sollen, bestehen aus Abertausenden von Granitblöcken – die größten davon mit bis zu 40 Tonnen so schwer wie ein Sattelschlepper mit Anhänger. Die Bekanntheit der drei großen ägyptischen Pyramiden lässt einen gerne vergessen, dass es derer weltweit sehr viele gibt! Allein im Sudan beispielsweise stehen mit 250 Pyramiden doppelt so viele wie in Ägypten.
Oder waren die Arbeiter damals am Ende doch mit kleinen Antischwerkraft-Handgeräten ausgestattet, um die Blöcke an ihren Platz schweben zu lassen? Zum Beispiel wäre akustische Levitation – das Anheben und Halten von Objekten mit einem Ultraschallstrahl oder „stabile Position eines schweren Objekts in einer stehenden akustischen Welle“ – theoretisch möglich, liegt aber in dieser Größenordnung von unseren heutigen Fähigkeiten noch weit entfernt.
In einer russischen Studie heißt es dazu 03 : „Wissenschaftler, die sich mit dem Thema der akustischen Levitation beschäftigen, glauben an eine große Zukunft für dieses Phänomen. Futuristische Projekte umfassen das Heben und Bewegen verschiedener Objekte, die Ausstattung von Lagerverwaltungssystemen mit Levitatoren und deren Einsatz in Häfen und Fabriken. Allerdings sind Levitatoren noch sehr weit von einer solchen Masse und Größe entfernt.“
Auch den Chronisten des Inkareiches scheint nicht ganz klar zu sein, auf wessen baumeisterliche Kunst die großen steinernen Ruinen von Peru und Bolivien zurückgehen, denn sie entstanden Jahrhunderte oder Jahrtausende vor dem Inkareich! Den spanischen Eroberern erklärten die Peruaner, die Bauten seien „das Werk der Götter“. Diese hätten die gewaltigen Felsblöcke, die ein jeder Hunderte Tonnen wiegen, über Gebirge, tiefe Täler und Flüsse hinweg an Ort und Stelle „fliegen“ lassen 04 . Hier ein weiteres Mal die Zauberei der Levitation! Oder was war es sonst? Offenbar verstanden sich diese Baumeister auch darauf, riesige Felsen so präzise zu bearbeiten, dass sie sich lückenlos aneinanderfügten. Selbst mit den heutigen technischen Möglichkeiten wüssten wir nicht, wie wir eine solche Aufgabe angehen sollten.
Nun, solche Fragen und Spekulationen zum technischen Potential der alten Ägypter, Inka usw. deuten jedenfalls auf ein fantastisches Forschungsfeld hin. (Alternativ könnte man fragen: Erinnern sich die damals beteiligten Seelen noch?)
Für Archäologen interessant sind auch kleinere Fundstücke wie Werkzeuge, Gebrauchsgegenstände, Behälter, Waffen, Kleidung und freilich auch Skelette und Knochen sowie Begräbnisstätten, Anzeichen für die Gewinnung von Metall aus Erzen und die oft überraschende Qualität der Legierungen.
Sagen, Märchen, Mythen und Überlieferungen bieten weitere Anhaltspunkte für die historische Forschung. Nicht, dass man all diese Inhalte wörtlich nehmen sollte, aber beispielsweise Riesen, Zwerge, Drachen – und weitere Sagengestalten – erscheinen sicher aus gutem Grund in unseren Märchenwelten und Heldensagen.
Eine weniger konventionelle Informationsquelle ist spirituelle Eingebung in Form von geistigen Enthüllungen oder persönlicher Erinnerung an frühere Existenzen. Wenn wir sehr weit zurückgehen wollen, ist diese Form der Erkenntnis vielleicht das Einzige, was wir haben. Damit sind wir im Prinzip wieder bei der ersten oben genannten Informationsquelle angelangt, nämlich persönlicher Beobachtung, jedoch über Jahrhunderte oder Äonen.
Obere Reihe links: Die Ruinen von Sacsayhuamán im peruanischen Andenhochland nahe der Stadt Cuzco (Cusco) stellen auch heutige Baumeister noch vor Rätsel: Wie konnten die riesigen Steine derart präzise geschnitten und fugenfrei (!) gesetzt werden, sodass kein Blatt Papier dazwischen passt? Beinahe noch beeindruckendere Baukunst finden wir wenige Kilometer nördlich in Ollantaytambo (Quechua-Sprache: „Speicher meines Gottes“), ebenfalls in der Region Cuzco (obere Reihe, rechte Bilder). Dort stehen auch sechs gigantische Monolithen (unten rechts). Untere Reihe links: Die riesige Ruinenanlage von Pumapunku (links das Sonnentor), in der Nähe der Stadt Tiawanacu, liegt 20 km vom bolivianischen Teil des Titicacasees entfernt, auf ca. 3800 Meter Meereshöhe. Allein die vier Fundamentplatten aus Sandstein wiegen jeweils mehr als 130 Tonnen. Eine Computersimulation hat versucht, den gesamten aus etwa 150 separaten Monolithen nach dem Baukastenprinzip zusammengesetzten Monumentalkomplex von Pumapunku zu rekonstruieren.
Riesen: Je früher, je größer
Als konkretes Beispiel für ein ergiebiges, aber sträflich vernachlässigtes Feld der Forschung bietet sich das Thema „Riesen“ an.
Da gibt es vielerlei Arten von Indizien: Sagen, Märchen, Skelettfunde, offizielle Vertuschung, biblische Erwähnungen, Fossilien … Und je weiter wir in der Zeit zurückschauen, umso größer und mächtiger scheinen die Giganten gewesen zu sein. Ja, und ausgerechnet in der „Neuen Welt“ Nordamerikas, noch fast bis in die Gegenwart, häufen sich die handfesten Nachweise für eine weit verbreitete Riesenrasse, die Nordamerika beherrscht haben soll. In der Tat füllt das Thema ganze Bücher, wie z.B. das von R. J. Dewhurst unter dem Titel The Ancient Giants Who Ruled America („Die alten Riesen, welche über Amerika herrschten“).
Die Weltliteratur ist voller Geschichten über Riesen, die einst offenbar die Erde bevölkerten: Angefangen bei der Bibel, wo wir über 20 Textstellen finden, wie z.B. 1. Mose 6:45: »Zu jener Zeit waren die Riesen auf Erden« oder 4. Mose 13:33: »Wir sahen auch Riesen daselbst, Enaks Kinder von den Riesen; und wir waren vor unsern Augen wie Heuschrecken.« 5. Mose 3:11: »Denn allein der König Og von Basan war noch übrig von den Riesen. Siehe, sein eisernes Bett ist [...] neun Ellen lang und vier Ellen breit nach eines Mannes Ellenbogen.« Man denke auch an David und Goliath. In der griechischen Mythologie finden wir Titanen, Giganten und riesige Zyklopen. In der deutschen Sagen- und Märchenwelt haust u.a. der bekannteste Riese Rübezahl im Riesengebirge. In der nordischen Mythologie wird die „Ragnarök“ (Götterdämmerung) als Untergang der Welt infolge des Kampfes zwischen Göttern und Riesen besungen. Gänzlich frei von Mythen und Sagen fand man Anfang des 20. Jahrhunderts sogar in der renommierten New York Times noch nüchterne Faktenberichte über die zahllosen Funde von Riesen-Skeletten auf dem nordamerikanischen Kontinent.
Obwohl Tausende von Skeletten die Existenz dieser Riesenrasse in Amerika belegen (typisch mit einer Größe von 2,15 m bis 2,70 m, teils noch darüber), wird dieser Sachverhalt seit anderthalb Jahrhunderten unterdrückt – und zwar ganz systematisch, nämlich durch die ihrerseits gigantische Smithsonian Institution, eine weit verzweigte Forschungs- und Museumseinrichtung mit Hauptsitz in Washington DC. Diese Mega-Institution hat sich offiziell der „Popularisierung aller Wissensgebiete“ verschrieben, zuständig auch für amerikanische Geschichte und amerikanische Kunst. Wie kann es dann sein, dass sie ein großes Leichentuch des Schweigens über all diese konkreten Funde breitet, die ihr anvertraut oder berichtet wurden – so als wäre das alles nie dagewesen?
Tja, die Unterdrückung der diesbezüglichen Informationen setzte kurz nach dem Ende des Amerikanischen Bürgerkriegs ein, also nach 1865, und wurde ab 1879 einzementiert durch die Ernennung von Major John Wesley Powell zum Direktor der Smithsonian Institution. Denn dieser setzte einen streng auf der Evolutionstheorie beruhenden Kurs in Kombination mit dem überheblichen, quasi-religiösen Glauben an eine „offenkundige Bestimmung“ (Manifest Destiny) der „Nordamerikaner“, sich über den ganzen Kontinent auszubreiten, gegen die Indianer ebenso wie gegen Briten und Mexikaner – eine Attitüde, die nach 1890 zum US-Imperialismus überleitete. Dass es dort früher mal eine andere Menschenrasse oder Menschenart gegeben hatte, die trotz ihrer hünenhaften Größe untergegangen war, passte nicht ins Sendungsbewusstsein der USA. Der heutige („weiße“!) Mensch sollte unbedingt die Krone der Schöpfung sein und die ganze Evolution geradlinig zu ihm hingeführt haben.
Laut Überlieferungen der Paiute, eines Stammes amerikanischer Ureinwohner aus Nevada, soll es früher weiße Siedler gegeben haben, die als eine Rasse rothaariger Giganten auffielen. Sie hießen Si-Te-Cah 05 und lebten in einer Höhle. In der Tat sind die USA übersät von uralten Grabhügeln, teils mit den Knochen ausgestorbener Giganten, von Virginia bis vor die Küste Kaliforniens und von Ohio bis Louisiana. Auf der kanadischen Seite der Niagarafälle wurden 1871 bei Grabungen in der Cayuga Township in 1,5 m Tiefe etwa 200 praktisch intakte Skelette gefunden, die alle 2,15 bis 2,75 Meter groß waren 06 . Es handelte sich also bestimmt nicht um großwüchsige Ausnahmefälle unter „normalen“ Menschen.
Auch aztekische Überlieferungen berichten von einem Volk der Giganten, den Quinametzin, die als Erbauer der Stadt Teotihuacan angesehen wurden. Nach dieser Legende entdeckten die Azteken diese Stadt erst, als sie seit Jahrhunderten verlassen war. Die Indianer des Stammes der Tlaxcalteken aus Mexiko berichten, sie hätten kurz vor der Ankunft der Spanier die letzten Quinametzin-Giganten bekämpft 07 .
Knochenreste großwüchsiger Frühmenschen entdeckte 1936 der deutsche Anthropologe L. Kohl-Larsen am Eyasi-See in Tansania; der wissenschaftliche Name dieses Wesens lautet Meganthropus africanus. Verwandte Formen fand man auf Java (Meganthr. palaeojavanicus) 08 .
Der Museumsdirektor Dr. Rex Gilroy fand bei Ausgrabungen nahe der Stadt Bathurst (New South Wales, Australien) riesige vorgeschichtliche Werkzeuge, Handbeile, Mörser, Keulen etc. nebst einem überdimensionalen menschlichen Wirbelsäulenskelett, ja sogar einen kolossalen Backenzahn von 5,8 cm Länge und 4,5 cm Breite. Dieser Kerl müsste 4 bis 6 Meter groß gewesen sein 09 . Und was sagt uns der Fund eines 7,5 m großen, schlanken, menschlich aufrechten Riesenskeletts, das in Loja (Ecuador) im dortigen Museum zu bestaunen ist? 10
Der erfolgreiche amerikanische Autor Brad Steiger (1936–2018) weist darauf hin 11 , dass es Im Death Valley in Kalifornien reichlich Belege in Form von Knochenresten und Fossilien gibt, „die uns zeigen, dass diese trostlose Wüstengegend einst ein tropischer Garten Eden war, in dem eine Rasse von Riesenmenschen lebte, die sich die Nahrung aus den dortigen Seen und Wäldern schmecken ließ.“
Im Reich der Sagen besteht an Riesen kein Mangel. Auch in der Bibel kommen sie häufig vor. Recht eigentümlich in der Schöpfungsgeschichte, Genesis 6, Vers 4 (Einheitsübersetzung): „In jenen Tagen gab es auf der Erde die Riesen, und auch später noch, nachdem sich die Gottessöhne mit den Menschentöchtern eingelassen und diese ihnen Kinder geboren hatten.“ Das sind die Helden der Vorzeit, die berühmten Männer. Das ist aufgrund des nuscheligen Satzbaus sehr interpretationsfähig; es scheint anzudeuten, dass es Riesen einerseits als eigene Gattung und andererseits durch gewisse Bereicherungen menschlichen Erbguts gegeben hat. Kann eine Menschentochter problemlos ein Riesenbaby zur Welt bringen? Aber vergleichen Sie dieses Bibelzitat mal mit meiner alten Luther-Bibel (gedruckt 1924), wo es an derselben Stelle heißt: „Es waren auch zu den Zeiten Tyrannen auf Erden; denn da die Kinder Gottes zu den Töchtern der Menschen eingingen und sie ihnen Kinder gebaren, wurden daraus Gewaltige in der Welt und berühmte Männer.“ Wer waren die Kinder Gottes bzw. die Gottessöhne? Wie groß waren sie? Waren sie aus Fleisch und Blut? Und liegt die moderne Übersetzung „Riesen“ näher an der Wahrheit als der Ausdruck „Tyrannen“?
Man könnte hier noch das mysteriöse Thema „Schlammfossilien“ antippen, auch „Fossilien der Götter“ oder „Mud-Fossilien“ genannt. Es geht dabei um Versteinerungen von riesigen urzeitlichen Wesen und Pflanzen. Da werden Bilder von absolut gigantischen versteinerten Elefanten, Kamelen, Pferden, Alligatoren, Pflanzen und … Menschen oder Körperteilen, ja sogar inneren Organen gezeigt 12 . Bei solchen Dingen besteht natürlich die Tendenz, dass man sieht, was man sehen will; man menschelt es quasi hinein. Dennoch eine faszinierende Spur.
Was die Riesen betrifft, sind rund um die Welt zahlreiche Details berichtet worden; aber ohne systematische Forschung und genaue Vergleiche entsteht kein klares Gesamtbild, nur ein Eindruck von großer Vielfalt.
Knochenfunde von Riesen-Skeletten auf dem nordamerikanischen Kontinent – siehe dazu z.B. Artikel unter Link (1) oder Link (2). Der Artikel unter (2) beschreibt auch einen Vorfall in der Gegenwart, als US-Truppen in Afgha-nistan auf einen noch lebenden Riesen stießen – unterhaltsam und lesenswert.
1) Auf atlantisforschung.de suchen nach Riesen im prähistorischen Nordamerika – Indizien und Belege
2) jason-mason.com/2018/07/17/verbotene-archaeologie-die-riesen-des-antiken-nordamerika/
Gliederung nach Epochen
Genau wie schon beim Thema „Riesen“ eine überraschende Fülle an Einzelheiten zu sortieren ist, ergibt sich auch generell aus der schieren Masse an historischem Material die Notwendigkeit eines Ordnungsprinzips. Wie bei jeder katalogisierenden Wissenschaft müssen unzählige Details zugeordnet, klassifiziert und gewertet werden. Was gehört zusammen, was lässt sich vergleichen? Geschichtsschreibung ist somit ein Deutungsversuch. Man versucht, Phänomene sinnvoll zusammenzufassen und abzugrenzen. Die gröberen Periodisierungen sind jetzt allgemein bekannt, waren aber nicht von vornherein selbstverständlich und dürfen kritisch überdacht werden: Altertum, Mittelalter und Neuzeit; diese sehr europäisch konzipierte Gliederung wurde durch Professor Christoph Cellarius (1638–1707), der in Halle lehrte, popularisiert. „Den Cellarius“ musste unser aller Geistesgigant Goethe in seiner Jugend nach eigener Aussage in „Dichtung und Wahrheit“ auswendig lernen 13 . Da sehen wir, wo das herkommt. Die Sichtweise beruht „auf dem Selbstverständnis einer Epoche, welche die Antike als Ideal ansah und in der eigenen Zeit wiederzubeleben versuchte“. 14
Vor dem Altertum, also bevor die Schrift erfunden war, lag aus dieser Sicht die Vorgeschichte (auch „Urgeschichte“ genannt) in Form von Steinzeit, Bronzezeit, Eisenzeit. Natürlich hätte in der (sehr, sehr, sehr langen) Steinzeit niemand gesagt, er sei ein „Steinzeitmensch“; im Altertum kannte niemand den Begriff des Altertums, und im Mittelalter hätte man gefragt: in der Mitte wozwischen? Der Name „Neuzeit“ wird seinerseits nur so lange einleuchten, wie die betreffende Zeit noch neu ist. In der Kulturtheorie hat man bereits die „Moderne“ und die „Postmoderne“ angefügt.
Und es versteht sich von selbst, dass solche Einteilungen keineswegs auf alle Länder und Erdteile gleichermaßen zutreffen. In vielen Gegenden, die noch schwach entwickelt waren, dauerte die Vorgeschichte definitionsgemäß, weil es keine schriftlichen Aufzeichnungen gegeben hatte, bis zum Zeitpunkt der Kolonialisierung an, und Bezeichnungen wie „Altertum“ und „Mittelalter“ wären in einem solchen Kontext unsinnig. Selbst in Europa sind die Epochen nicht einheitlich gegliedert. So bezeichnet man in Dänemark als „Mittelalter“ den Zeitraum von etwa 1000 n. Chr., als Dänemark ein christliches Königreich geworden war, bis 1536 n. Chr., als eine lutherische Reformation die Römisch-Katholische Kirche abschüttelte. In Äthiopien gilt als Mittelalter die Zeit vom 12. bis 19. Jahrhundert, aus deutscher Sicht hingegen bezeichnet „Mittelalter“ schulbuchmäßig den Zeitraum vom Untergang des Weströmischen Reiches (476), meist aufgerundet 500 n. Chr., bis zur „Entdeckung Amerikas“ durch Kolumbus (1492) oder z.B. bis zum Beginn der Reformation in Deutschland (1517). Darüber hinaus sind diese Begriffe ständig weiter diskutiert worden.
Ungenaue Datierung: die C-14-Methode
Die C-14-Datierung, auch Radiokohlenstoffmethode, Radiokarbonmethode, Kohlenstoffmethode oder C-14-Methode genannt, wurde 1947 von dem amerikanischen Chemiker Willard Frank Libby (1908–1980) erfunden. Für die Entwicklung dieser Methode zur Altersbestimmung geologischer und historischer Objekte organischen Ursprungs erhielt er 1960 den Nobelpreis für Chemie. „An einem Stück Akazienholz aus dem Sarg des Pharaos Djoser hatte er seine neue Methode erprobt. 4.600 Jahre alt war dieses Stück Holz – und damit waren der Pharao und seine Stufenpyramide datiert. Es war ein Meilenstein in der Archäologie. Jetzt gab es endlich naturwissenschaftlich-präzise Daten: Bis dahin half nur der Vergleich von Stilen bei der Entscheidung, was älter oder jünger war.“ 15
Leuchtende Kristalle, automatische Mechanismen, Weltkarten-Gemälde u.v.a.: Das unterirdische Tunnel-, Gänge- und Kammersystem der Stufenpyramide von Pharao Djoser, das möglicherweise Jahrtausende älter ist als die Pyramide selbst, birgt offenbar unglaubliche Geheimnisse. Erich von Däniken hat darüber ein packendes Buch geschrieben: „Die Bekenntnisse des Ägyptologen Adel H. – Was ein junger Grabräuber unter den Pyramiden von Sakkara entdeckte“ (KOPP-Verlag).
Als „Uhr“ diente nun der gesetzmäßige radioaktive Zerfall des Kohlenstoffisotops C-14, das eine Halbwertszeit von 5.730 plus/minus 40 Jahren hat. Da müssen wir mal kurz ausholen: Kohlenstoff gibt es in drei verschiedenen Formen, den Isotopen C-12, C-13 und C-14. Isotope gleichen sich in chemischer Hinsicht, unterscheiden sich aber durch ihr Atomgewicht, weil in der Kernmasse zwar die Anzahl der Protonen dieselbe, die Anzahl der Neutronen aber nicht dieselbe ist. Das „C“ steht also für Kohlenstoff, während die Zahlen 12, 13 und 14 die Anzahl der Kernteilchen (Protonen plus Neutronen) angeben.
Das Kohlenstoffisotop C-14 wird durch den Stoffwechsel aus dem Kohlendioxid der Luft aufgenommen und verringert sich später, sobald der Organismus tot ist, durch radioaktiven Zerfall, sodass nach etwa 5.730 Jahren nur noch die Hälfte davon übrig ist, nach 11.460 Jahren nur noch ein Viertel, und so weiter. Hingegen bleibt C-12 unverändert erhalten. Daher lässt sich am Verhältnis von C-12 zu C-14 feststellen, wie alt das entsprechende Fundstück ist.
Die Radiokarbonmethode hat jedoch, obwohl sie inzwischen verfeinert wurde, ihre Grenzen. Gegenstände aus Metall oder Stein, also anorganischen Ursprungs, können mit ihr nicht datiert werden. Man kann dann auf die Datierung von organischen Nebenfunden ausweichen. Auch darf der Fund nicht älter als 50.000 Jahre alt sein – die verbleibende Menge an C-14 wäre dann zu gering, um noch ein brauchbares Ergebnis zu bekommen. Nach 10 Halbwertszeiten, d.h. etwa 57.300 Jahren, liegt der C-14-Anteil definitiv unterhalb der Nachweisgrenze.
Jedes Element besitzt im Normalzustand eine identische Anzahl von positiv geladenen Protonen (P+, im Atomkern) sowie negativ geladenen Elektronen (e-), die den Atomkern umkreisen. Beim Kohlenstoff sind das 6. Im Atomkern eines jeden reinen Elements existiert aber außer den positiven Protonen (P+) auch immer noch dieselbe Anzahl an neutralen Teilchen, sog. „Neutronen“ (in der Abbildung grau dargestellt), beim Kohlenstoff also ebenfalls 6. Ein Isotop nun ist eine Sonderform eines Elements, bei der mehr Neutronen (N) im Kern vorhanden sind. „Kohlenstoff 13“ (Kohlenstoff-Isotop) hat außer den normalen 6 Protonen, nicht 6, sondern 7 Neutronen (Mitte). Kohlenstoff 14 (rechts) hat 8 Neutronen. Isotope weisen in vielen Fällen dieselben Eigenschaften auf wie das normale Atom, sind aber manchmal instabil. Wenn ihr Kern zerfällt, wird Kernstrahlung freigesetzt.
Die Radiokarbonmethode ist somit nur für jüngere Proben geeignet. Unbrauchbar ist sie auch, wenn es um die Altersbestimmung erdgeschichtlicher Fossilien geht, wie z.B. in Bernstein, Braunkohle, Steinkohle oder Diamanten – da kann z.B. die Kalium-Argon-Datierung verwendet werden. Die Kalium-Argon-Methode funktioniert insofern ähnlich wie die Radiokarbonmethode, als hierbei das Verhältnis von radioaktivem Kalium-40 und Argon gemessen wird: Wenn das radioaktive K-40 zerfällt, entsteht dabei das Edelgas Argon. … K-40 hat eine Halbwertszeit von etwa 1,3 Millionen Jahren. Diese Methode erlaubt es Wissenschaftlern also, ältere Funde zu bestimmen. 16 Übrigens kommt in einer frischen Kohlenstoffprobe auf eine Billion C-12-Atome nur ein einziges C-14-Atom. Das Isotop C-14 ist also sowieso schon sehr selten. Die Nachweisgrenze für C-14 liegt bei 1 Teil pro Billiarde.
Im Übrigen gibt es natürliche Schwankungen im Verhältnis von C-14 zu C-12 in der Atmosphäre – zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert um ca. 2 % und noch deutlicher im Lauf der Jahrtausende, sodass Kalibrierungen der C-14-Datierungen mithilfe anderer Messungen und Vergleichskurven (Baumringe, Bohrkerne usw.) erforderlich sind. Einen deutlichen Effekt hatte auch die häufige oberirdische Zündung von Kernwaffen auf diesem vom Wahnsinn geplagten Planeten in der Zeit von 1945 bis 1963. Die Menge an C-14 in der Atmosphäre erhöhte sich dadurch um 60 bis 100 Prozent und ist seit Mitte der 1960er Jahre noch nicht wieder auf den Wert von vor 1945 gesunken. Die Werte glichen sich übrigens innerhalb kurzer Zeit weltweit an, was man als Homogenisierung bezeichnet. 17
Tendenziöse Geschichtsschreibung
Der Inhalt von Schulbüchern unterliegt grundsätzlich einer intensiven Kontrolle und Zensur durch Schulbehörden, Regierungen und mancherorts auch durch religiöse Organisationen. Jede Gesellschaft versucht eine gewisse Kontinuität des Denkens, Fühlens und Handelns sicherzustellen, um sich Unruhen und Polarisierung zu ersparen. Revolutionäre Thesen, kritische Abhandlungen und theologische Zweifel geraten nicht in den Lehrplan, außer wenn Revolutionäre und Ideologen an die Macht gekommen sind. Auch dann ist mit Verzerrungen und Weglassungen zu rechnen, nur eben unter soziologischen, feministischen, ökologischen, genderpolitischen usw. Vorzeichen. Falls man einen Krieg verloren hat, wird die Geschichte von den Siegern geschrieben, bzw. unter deren strenger Aufsicht vermittelt, und wo die Menschen unterdrückt wurden, wird dies später lange Zeit geleugnet. D.h., die Geschichtsdarstellung ist das Werk und gewünschte Weltbild der Herrschenden und der Profitierenden. Auch auf diese Weise werden geschichtliche Tatsachen zu einer Art „verborgenen Vergangenheit“.
Es gibt zwei Weltgeschichten. Die eine ist offiziell und verlogen, für den Schulunterricht bestimmt. Die andere ist eine geheime Geschichte, welche die wahren Ursachen und Ereignisse birgt.
Honoré de Balzac (1799-1850, französischer Schriftsteller)Erdgeschichtlicher Wandel
Wie kann es aber passieren, dass von alten Kulturen praktisch überhaupt keine Spuren zurückbleiben? Alles völlig weggewischt und zugeschüttet, eingestürzt und abgebrannt, vom Winde verweht und zu Staub zerfallen, abtransportiert, von Gletschern überrollt, weg gerostet, eingeschmolzen, unter Lava begraben, umgestülpt, fortgespült und im Meer versunken oder hochgeschoben in unwegsame Gebirgsregionen? Ja, ganz genau so! Die Erde bebt, die Erde lebt, und über weite Zeiträume voller Umwälzungen ändert sie sich dramatisch – auch ganz ohne totalen (Atom-)Krieg.
Ein eindrucksvolles Beispiel für diesen gigantischen, lebhaften Gestaltwandel der Erdoberfläche bietet die große Ruinenstätte Tiwanaku (spanisch Tiahuanaco) in Bolivien, wo auf Tongefäßen und Steinarbeiten ein Toxodon dargestellt ist (s. Abb.).
Das pflanzenfressende Toxodon lebte bis vor 13.000 Jahren in Südamerika
Tiwanaku liegt knapp 4.000 Meter über dem Meeresspiegel. Charles Berlitz schreibt dazu 1984 in seinem Atlantis-Buch Der 8. Kontinent: Wiege aller Kulturen: „Tiahuanaco … wurde allem Anschein nach vor so langer Zeit erbaut (nach Ansicht des Archäologen Arthur Posnansky um etwa 13.000 v. Chr.), dass sich seither sowohl Klima als auch Höhenlage verändert haben. Die Stadt scheint einst ein Hafen gewesen zu sein, denn man kann noch heute steinerne Docks und Kais erkennen, obwohl heute das einzige Gewässer in der Umgebung der einige Kilometer entfernte Titicaca-See ist. … Meeresfossilien finden sich in der ganzen Umgebung, auch auf dem Grund des Titicaca-Sees.“18 Ja, man höre und staune! Berlitz durfte davon ausgehen, dass das ganze Gebiet einst auf Meereshöhe lag und erst später kilometerweit angehoben wurde. Die Anden seien das jüngste Gebirge der Welt und ihre Auffaltung könne „durch dieselben Kräfte beschleunigt worden sein, die zum Versinken von Atlantis führten und das Antlitz der gesamten Erde veränderten“.
Für dieses historische Weltbild, das sich seit dem romantischen Sprechgesang „Atlantis“ von Donovan (1968/69) großer Beliebtheit erfreut, gibt es in der Tat reichlich Indizien beiderseits des Atlantiks in Form kultureller und technologischer Übereinstimmungen, deren Erklärung im Gegensatz zum derzeit populären Narrativ nicht unbedingt auf außerirdische Einmischung angewiesen ist. Sondern es könnte ja hier auf der Erde schon lange vor unserer offiziellen Geschichtsschreibung eine oder mehrere hoch entwickelte Zivilisationen (Inseln oder Kontinente) gegeben haben, die zuletzt noch in der Lage waren, nach Ost und West, nach Mittel- und Südamerika ebenso wie nach Ägypten und Indien auszuweichen und die dortigen, eher rückständigen Kulturen mit ihrer Technik, Kunst und Wissenschaft zu befruchten.
Könnte es nicht auch sein, dass das sagenhafte „Atlantis“ gar keine Insel war, sondern eine die Erde dominierende Zivilisation (wie heute Amerika), die untergegangen ist – untergegangen nicht im Sinne von „versunken“, sondern von niedergegangen, verfallen, dahingeschwunden, zusammengebrochen ... usw.?
Ich halte das für äußerst plausibel, glaube aber an ein ausgesprochen buntes Gesamtbild und lasse mir nicht einfach so meine Aliens aus dem Kaleidoskop der Urgeschichte herausstreichen … selbst wenn ich herablassend als „Anhänger der Präastronautik“ tituliert würde. Aber so ist es eben, es gibt Ackerbauern, Höhlenmaler, Mammutfresser, Steineklopfer und Tempelpriester, die am Boden bleiben, und es gibt fliegende Besucher, zeitweilige Kolonialherren, Menschenfreunde und Menschenfresser, interstellare Sextouristen, eileiterlutschende Genverpfuscher und gottspielende Egomanen, die zum Glück nach einer Weile wieder abdüsen. Das Problem der Lichtgeschwindigkeit müssten sie freilich gelöst haben; Sternentore, Warp-Antrieb, Teleportation, interdimensionales Reisen, mondgroße Generationen-Raumschiffe: die Science-Fiction ist voll davon und war ja schon früher oft der Vorbote neuer Technologie. Im Übrigen gibt es festen Boden unter den Füßen, der alle Jubeljahre mal schwankt und im Extremfall umgepflügt wird oder ein paar Kilometer rauf oder runter hüpft, so als ob wir auf einem flatternden Fliegenden Teppich säßen. Das denke ich mir so. Wie ist es wirklich?
Inseln tauchen auf und versinken wieder
Sabrina: Am 10. Juli 1811 tauchte durch den Ausbruch eines unterseeischen Vulkans im Bereich der Azoren eine Insel aus dem Meer, die sich als Vulkankegel mit einem Durchmesser von etwa 630 m bald um mindestens 90 m über den Meeresspiegel erhob. Über den Hoheitsanspruch – Captain Tillard von der HMS Sabrina pflanzte der Insel den Union Jack auf – kam es zum Streit mit Portugal, aber nach wenigen Monaten war die Insel Sabrina dann eh wieder versunken.
Surtsey: Die isländische Vulkaninsel entstand ab dem 14. Nov. 1963 in einer dreijährigen Ausbruchsserie etwa 30 km vor der Südküste Islands. Sie stellt mit einer Fläche von 140 Hektar heute den südlichsten Punkt Islands dar und darf wegen ihres einzigartigen Ökosystems nur von Wissenschaftlern betreten werden. Die Insel schrumpft und könnte bereits 2100 wieder verschwunden sein.
Die Vulkaninsel Surtsey, wenige Tage nach ihrer Entstehung.
Dass kleine Inseln auftauchen und bald wieder versinken, ist laut NASA und maritimen Beobachtungen nichts Ungewöhnliches. Etwas spektakulärer war die vom britischen Handelsschiff S. S. Jesmond, unterwegs von Sizilien nach New Orleans, Anfang März 1882 unter Kapitän David Robson gesichtete, auf keiner Seekarte eingetragene Insel etwa 200 Meilen westlich von Madeira und ebenso weit südlich von den Azoren, die wir in Ermangelung eines offiziellen Namens als Robsons Insel bezeichnen wollen.
Dort stieß man auf schlammiges Wasser und Millionen toter Fische, die mitten im Atlantik an der Oberfläche dümpelten. Am Horizont sah die Mannschaft eine Rauchfahne. Am 2. März war die Jesmond nahe genug herangekommen, um zu sehen, dass der Rauch von einer Insel her aufwallte – wo weit und breit kein Land verzeichnet war.
In einer Entfernung von etwa 12 Meilen ließ der Kapitän einen Anker auswerfen: Auf Seekarten war eine Tiefe von einigen tausend Faden angegeben, aber bei nur sieben Faden stieß der Anker schon auf Grund (1 Faden, engl. fathom, sind 1,83 m).
Der Kapitän führte einen Landetrupp auf die leblose Insel aus Lavagestein und stieß bei einer zweitägigen Erkundung auf Pfeilspitzen, Bronzeschwerter, Ringe, Hämmer, gemeißelte Köpfe, Figuren von Vögeln und anderen Tieren, zwei Vasen oder Krüge mit Knochenfragmenten, einen fast vollständig erhaltenen Schädel sowie die bröckelnden Überreste massiver Mauern. 19 Die Insel war recht groß; in einer Entfernung von ein paar Kilometern war ein Plateau zu erkennen, dahinter rauchende Bergkegel. Wegen einer Reihe tiefer Schluchten konnte man nicht tiefer ins Inselinnere vordringen. Das Logbuch des Schiffes und die beeidigten Aussagen aller Besatzungsmitglieder bezeugten die Wahrheit der Ereignisse; auch gab es weitere Sichtungen der Vulkaninsel durch vier andere Schiffe. Die Presse in New Orleans, New York und anderen Städten der Ostküste berichtete darüber. Robsons Insel aber versank bald wieder im Meer, nachdem sie der Atlantis-Spekulation gehörigen Auftrieb verliehen hatte.
Seit dieser kurzen Sichtung sind immer wieder Berichte aufgetaucht, wonach in verschiedenen Regionen des Atlantiks Umrisse von Mauern, Gebäuden und Straßen unter Wasser zu erkennen waren. Oft waren es Beobachtungen der Piloten von Linienflugzeugen, die in der Ausübung ihres Berufes nicht vom Kurs abweichen oder Fotos schießen konnten.
Im 2. Weltkrieg sichteten militärische Piloten auf Flügen zwischen Brasilien und Senegal mehrmals in der Nähe der kahlen Sankt-Peter-und-Sankt-Pauls-Felsen (etwa 960 km vor der Nordostküste Brasiliens) Gebilde unter Wasser, die eine Ansammlung von Gebäuden oder regelrecht Städte zu sein schienen. 20 Auf drei alten Karten, nämlich denen von Piri Reis (osmanisch, 1513) und Phillipe Buache (1734) sowie der Reinel-Karte von 1510, ist eine große Insel an der gleichen Position wie diese „Felsen“ verzeichnet 21 . Nach der Darstellung auf diesen alten Karten hätte diese frühere Insel Abmessungen von ungefähr 250 x 350 Meilen aufgewiesen. 22 (Himmel, diese uralten Karten, die so vieles verzeichnen, was man „damals gar nicht wissen konnte“, sind ein faszinierendes Studienfeld für sich!)
Die Weltkarte (hier im Ausschnitt) des türkischen Admirals Piri Reis von 1513 gibt etliche Rätsel auf: Ihr Maßstab bezieht sich bereits auf eine kugelförmige Erde. Sie zeigt nicht nur den Küstenverlauf von Südamerika, sondern auch eine Landverbindung von Feuerland (das erst 1519 durch Magellan entdeckt wurde) zur Antarktis (damals ebenfalls noch nicht entdeckt) sowie den erstaunlich exakten Küstenverlauf der Antarktis, mit Bergen und Inseln unter dem heutigen Eis (hier nicht abgebildet) sowie einige relativ große Inseln (siehe z.B. Pfeil) im Atlantik, wo heute gar keine (mehr?) sind.
Und hier noch eine Neuigkeit aus der Gegend der Azoren:
Laut portugiesischen Medien wurde zwischen den Azoren-Inseln São Miguel und Terceira eine riesige Unterwasserpyramide entdeckt. Den Berichten zufolge ist die Pyramide vollkommen quadratisch und nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet, mit einer Grundfläche von 8.000 Quadratmetern und einer Höhe von 60 Metern. Die Spitze befindet sich etwa 40 Fuß unter dem heutigen Meeresspiegel. Der Standort liegt im mittleren Atlantik, und man geht davon aus, dass die Struktur seit etwa 20.000 Jahren unter Wasser liegt. Die Azoren bestehen aus einer Kette von neun vulkanischen Inseln in drei Hauptgruppen, etwa 930 Meilen westlich der Hauptstadt Lissabon. Sie liegen alle an den Bruchlinien zwischen der nordamerikanischen, der eurasischen und der afrikanischen tektonischen Platte. 23 Neuere archäologische Funde auf der Azoren-Insel Pico deuten darauf hin, dass die Azoren schon Jahrtausende vor der Ankunft der Portugiesen (die 1427 kamen) von Menschen bewohnt waren. 24
Es geht uns hier nicht speziell um Atlantis, das bereits reichlich dokumentierte Paradebeispiel einer versunkenen Hochkultur. Aber mit größter Wahrscheinlichkeit stellt Atlantis ein wichtiges fehlendes Bindeglied der Ausbreitung von Wissen, Stilformen und Technologie zu beiden Seiten des Atlantiks dar.
Immer wieder stoßen Taucher auf Reste vergangener Zivilisationen, wie etwa auf „Ägyptens versunkene Städte“, auf eine große Pyramidenanlage vor der Küste Kubas, auf die „Straße von Bimini“ (eine ca. 800 m lange Struktur aus Kalksteinblöcken im Flachwasser vor der Westküste der zu den Bahamas gehörenden Insel Bimini) oder, wie hier gezeigt, auf das „Yonaguni-Monument“. Dabei handelt es sich um einen Komplex im ostchinesischen Meer (ca. 50 km östlich von Taiwan) in 5 bis 30 Metern Tiefe. Derselbe lag vor dem Ende der letzten Eiszeit offenbar noch oberhalb der Wasseroberfläche.
Karten, auf denen die jeweils vermutete Lage der Kontinente Atlantis und Lemurien eingezeichnet ist
Lemuria, oder eigentlich Mu
Ohne Atlantis ergibt sich kein vollständiges Bild. Aber noch viel früher soll es laut eher esoterischen indischen Quellen einen weiteren untergegangenen Kontinent gegeben haben, nämlich das Land Mu im Pazifikraum. Von manchen wird es auch nebulös Lemuria genannt, z.B. in der Science-Fiction (Perry Rhodan), aber Lemuria war laut Brockhaus (2002) lediglich eine vermutete Landmasse zwischen Vorderindien und Madagaskar gegen Ende der Triaszeit. (Mit „Trias“ ist die erstaunlich präzise definierte Zeit von 251,9 bis 201,3 Millionen Jahren vor der Gegenwart gemeint.) Mit der Existenz einer solchen Landbrücke wollte man die Verbreitung von Lemuren (Halbaffen) sowohl in Madagaskar als auch andererseits in Indien erklären – ein geologisches Konstrukt, das nun längst verworfen ist.
Die Halbaffen heißen übrigens deshalb Lemuren, weil sie wegen ihrer nächtlichen Lebensweise einen findigen Namensgeber an die „Lemuren“ (unfreundliche Geister von Verstorbenen) im alten Rom erinnerten.
Und ich kann’s nicht lassen, darum hier noch einmal „die Welt als Wille und Vorstellung“ (könnte ja „trotzdem“ wahr sein und passt wie die Faust aufs Auge): In der SF-Serie Perry Rhodan ist Lemuria ein bis 52.000 v. Chr. existierender Kontinent zwischen Asien und Amerika, der von der „Ersten Menschheit“, den Lemurern, bewohnt wurde. Als Folge eines verheerenden Krieges mit dem außerirdischen Volk der Haluter versank der Kontinent im Pazifik.25 Im Ernst: Wer kam auf Mu? Doch wohl nicht nur die Kuh?
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts bereisten einige Forscher und Abenteurer auf der Suche nach den ältesten Aufzeichnungen der Menschheit den indischen Subkontinent. Ein britischer Offizier namens James Churchward (1851–1936), seines Zeichens auch Erfinder, Bauingenieur, Schriftsteller und Weltenbummler, war seit 1868 in Indien stationiert und hatte sich mit einem Tempelpriester angefreundet, der ihm die Entzifferung uralter Steintafeln beibrachte. Die Tafeln berichteten von einer großen früheren Zivilisation – wobei es nicht um Atlantis ging, sondern um einen Kontinent namens Mu im Pazifikraum. Hawaii und alle heutigen Pazifikinseln wären laut Churchward vormalige Berggipfel, Überbleibsel dieses versunkenen Kontinents, der vor ca. 50.000 bis 25.000 Jahren durch Erdbeben und Höhleneinstürze zerbrochen und untergegangen sei. Bei der größten in dieser Reihe von Katastrophen sollen 64 Millionen Menschen umgekommen sein.
James Churchward
Churchward forschte sein Leben lang weiter an diesem Thema und schrieb ein Buch darüber: The Children of Mu. Darin erzählt er, dass ihm auf seinen Reisen uralte indische Manuskripte gezeigt wurden, die nach Angabe der Priester Kopien der Tempelaufzeichnungen einer Mutterzivilisation waren, die der indischen vorausging. In diesen Schriften sah er:
„... eine Zeichnung und Instruktionen für den Bau [eines] Flugschiffes und seiner Maschinen, Energieversorgung, Antrieb usw. Die Energie wird auf sehr einfache, billige Art aus der Atmosphäre bezogen. Der Antrieb ähnelt in etwa unseren heutigen Turbinen, denn er arbeitet von einer Kammer in die nächste, bis hin zum Ausstoß. Ist der Antrieb einmal gestartet, arbeitet er unablässig weiter, bis er abgestellt wird. Wenn man ihn lässt, wird er weiterlaufen, bis die Lager abgenutzt sind. ... Diese Schiffe konnten ewig weiter um die Erde kreisen, ohne auch nur einmal zu landen, bis die Maschinen verschlissen waren. Die Energie ist unbegrenzt, oder sagen wir eher, nur durch die Widerstandskraft von Metallen begrenzt. Ich stelle fest, dass von Flügen gesprochen wird, die nach unseren heutigen Karten anderthalbtausend bis fünftausend Kilometer weit reichen. In allen Aufzeichnungen über diese Flugschiffe ist eindeutig vermerkt, dass sie sich von selbst bewegten und sich selbst antrieben; anders gesagt, sie erzeugten im Flug ihre eigene Energie ... unabhängig von Brennstoffen. Es scheint mir, ... dass wir mit unserer Entwicklung etwa 15.000 bis 20.000 Jahre hinterher sind.“ (J. Churchward, zitiert nach Flying Saucers Have Landed von Desmond Leslie und George Adamski, A Panther Book, London 1953)
Massenvernichtungswaffen im alten Indien
Die uralten Zivilisationen in Indien, die zwar gelegentlich von Invasionen und Bruderkriegen, aber keineswegs von eiszeitlichen Gletschern überrollt wurden, könnten von mehreren Seiten her angeregt und mit technischem Wissen versorgt worden sein. Neuzeitliche Europäer und Amerikaner waren offenbar nicht die ersten, die über atomare Strukturen, die Lichtgeschwindigkeit, Fluggeräte, das vermutliche Alter des Universums und leider auch über Kernwaffen Bescheid wussten.
Ein gewisser Julius Robert Oppenheimer (1904–1967), unter dessen wissenschaftlicher Leitung 1943–45 in Los Alamos die erste Atombombe gebaut wurde, kannte die alten Sanskritschriften. 1952 wurde er während eines Vortrags an der Rochester University von einem Studenten gefragt: „War die Bombe, die während des Manhattan-Projekts bei Alamogordo hochging, die erste Atombombe, die je gezündet wurde?“ – Die seltsame Antwort von Dr. Oppenheimer lautete: „Nun, ja – freilich. Jedenfalls in der Moderne.“
Diese Aussage beruht vor allem auf umfangreichen Beschreibungen im indischen Nationalepos Mahabharata*, das zwischen dem 4. Jahrhundert v. Chr. und dem 4. Jh. n. Chr. erstmals schriftlich (in Sanskrit) niedergelegt wurde – in 100.000 Doppelversen –, jedoch in Teilen auf weitaus ältere (mündliche) Überlieferungen zurückgeht.
Zündung der ersten Atombombe „Trinity“ auf dem Testgelände „White Sands“ bei Alamogordo im Bundesstaat New Mexico – am 16. Juli 1945 um 5:29 Uhr Ortszeit. Die Bombe wurde unter der Leitung von Robert Oppenheimer im Labor „Los Alamos“ im Rahmen des „Manhattan-Projekts“ entwickelt. Doch war dies wirklich die erste Kernwaffe, die auf der Erde gezündet wurde? Oppenheimer selbst hatte da so seine Zweifel.
Bild 1: Robert Oppenheimer (1904–1967), im Bild mit General Groves, war ein US-amerikanischer Physiker, unter dessen Leitung die erste Atombombe entwickelt wurde. Bild 2: Robert Oppenheimer (heller Hut) und General Groves am Ground-Zero-Punkt des Trinity-Tests am übrig gebliebenen Rest des Stahlbeton-Fundaments des Zündturms.
Das *Mahabharata („die große Geschichte der Bharatas“) ist das bekannteste indische Epos. Man nimmt an, dass es erstmals ab 400 v. Chr. niedergeschrieben wurde, während die mündliche Überlieferung Jahrtausende zurückreicht. Das Mahabharata ist sowohl Heldenepos als auch ein bedeutendes religiöses und philosophisches Werk.
Die zeitliche Bestimmung des altindischen Schrifttums ist schwierig, weil die Inder auf Palmblätter schrieben, die in wenigen hundert Jahren vollständig zerfielen und immer wieder abgeschrieben wurden. Man findet daher keine uralten Originale, keine Papyrusrollen oder Pergamente wie etwa in Ägypten oder Israel. Außerdem liegt die Vermutung nahe, dass uraltes Wissen zunächst lange Zeit mündlich weitergereicht wurde, erstens weil es so Tradition war und die Menschen auch ein besseres Gedächtnis hatten, zweitens als Schutz vor der Vernichtung durch barbarische Invasoren. (So sind z.B. vom Awesta, den religiösen Schriften der alten Perser, nur Bruchteile erhalten geblieben. Alexander „der Große“ eroberte 326 vor Chr. Persien und ließ nach einem blutigen Krieg jedes Exemplar des Awesta vernichten, dessen seine Leute habhaft werden konnten.) Die mündliche Überlieferung hat also ihre Vorteile, jedoch verliert sich die Datierung unter solchen Umständen in grauer Vorzeit. Obendrein wurde physikalisches, technisches Fachwissen in Indien zwecks Geheimhaltung vorzugsweise verschlüsselt weitergegeben.
Oppenheimer war mit altindischen Schriften tatsächlich bestens vertraut. Während seiner Lehrtätigkeit an der Universität Berkeley in den 1930er Jahren lernte er Sanskrit und las die Bhagavad-Gita (einen ins Mahabharata eingefügten Dialog zwischen dem Gotte Krischna und dem Krieger Arjuna) in der Originalfassung. Dadurch entstand in ihm, wie sein Kollege Isidor Rabi anmerkte, „eine geheimnisvolle Sichtweise des Universums, die ihn wie ein Nebel einhüllte“. 26
Im Mahabharata werden schreckliche Waffen beschrieben. Die furchtbarste soll gegen den Stamm der Vrishi eingesetzt worden sein:
„Gurkha, fliegend in seinem schnellen und machtvollen Vimana [Fluggerät], schleuderte gegen die drei Städte der Vrishi und der Andhaka ein einziges Geschoss, das mit aller Energie des Universums geladen war. Eine leuchtende Säule aus Rauch und Feuer, so hell wie zehntausend Sonnen, erhob sich in all ihrer Pracht. Es war die unbekannte Waffe, der Eiserne Donnerblitz, ein gigantischer Bote des Todes, der das ganze Geschlecht der Vrishi und Andhaka zu Asche verbrannte.“ (Mahabharata)
Das sind überraschende Töne. Entsprechend erinnerte sich Oppenheimer, der „Vater der Atombombe“, beim erstmaligen Anblick der entfesselten Urgewalten am 16. Juli 1945 an ein Zitat aus der Bhagavad-Gita gedacht zu haben: „Nun bin ich geworden der Tod, der Zerstörer von Welten.“ Dabei beschränken sich die altindischen Angaben zum Waffenarsenal nicht einmal auf Atombomben. Da ist von allen möglichen Waffensystemen die Rede, die zum Teil selbst heute utopisch anmuten.
Die Liste der Geschosse oder Soposamhara („Schleuderwaffen“) umfasst Sikharastra (ein flammenwerfendes Geschoss), Avidyastra (ein Illusionskraft-Geschoss), die einschläfernde Prasvapana oder den „Schlafpfeil“ (eine Art Nervengas?), Ghandarvastra (eine Waffe von Wischnu, dem Zerstörer), Samvarta (zur Erzeugung eines Rauch- oder Nebelschleiers), Saura (ein Geschoss des Sonnengottes), vier Sorten Agni Astras oder Feuergeschosse, die als Flammenwände dahinfegten und Donner hervorriefen – und schließlich den furchtbaren „Pfeil des Indra“, unter dessen Donnerblitz 10.000 Menschen auf einmal ihr Leben ließen. Obendrein ist von „magischen“ Waffen die Rede, die durch Willenskraft und Schall gesteuert wurden. (Die Aufzählung stammt aus Flying Saucers Have Landed von Desmond Leslie und George Adamski, A Panther Book, London 1953, das seinerseits als Quelle Warfare in Ancient India von V. R. Ramachandra Dikshitar, Macmillan & Co. Ltd., 1948, angibt.) 27
Ebenso eindeutig wie furchterregend sind die im Mahabharata beschriebenen Auswirkungen einer sog. Agneya-Waffe auf wehrlose Bodentruppen:
„Ein grell leuchtendes Geschoss mit der Brillanz rauchlosen Feuers wurde abgeschossen. Plötzlich umschloss dichte Finsternis die Heerscharen. Alle Himmelsrichtungen waren auf einmal in Dunkelheit gehüllt. Übelbringende Winde begannen zu blasen. Wolken brausten in die höheren Luftschichten auf und ließen Blut hernieder prasseln. Die Elemente selbst schienen in Verwirrung geraten. Die Sonne schien herumzuwirbeln. Die Welt, versengt von der Hitze dieser Waffe, schien von einem Fieber befallen. Elefanten, versengt von der Energie dieser Waffe, rannten panisch drauflos und suchten Schutz vor ihrer furchtbaren Gewalt. Sogar das Wasser wurde erhitzt, sodass die im Wasser lebenden Geschöpfe zu brennen schienen. Die Feinde fielen wie Bäume, die von einem Feuersturm verzehrt werden. Gewaltige Elefanten, verbrannt von dieser Waffe, stürzten rings umher. Andere, versengt, stürmten hin und her und brüllten furchtbar inmitten der Feuersbrunst des Waldes. Die Rosse und die Streitwagen, verbrannt von der Energie dieser Waffe, ähnelten nur noch Baumstümpfen, die von einem rasenden Waldbrand verzehrt wurden. Tausende von Streitwagen stürzten auf allen Seiten. Finsternis bedeckte sodann die gesamte Armee ...
Kühle Winde begannen zu wehen. Alle Himmelsrichtungen wurden klar und hell. Erschüttert gewahrten wir den Schauplatz. Verbrannt von der schrecklichen Kraft dieser Waffe, war nicht einmal mehr die Gestalt der Gefallenen erkennbar. Nie zuvor haben wir von einer solchen Waffe gehört oder Ähnliches gesehen.“ (Nach der 1889 erschienenen englischen Ausgabe des Mahabharata von Prof. Protap Chandra Roy, Band VI/Buch VII, Drona Parva, zitiert von Leslie/Adamski 1953.)
Alles nur vorsintflutliche Rachephantasien und haltlose Science-Fiction? Wohl kaum! Wie hätte sich das jemand in „vorgeschichtlicher“ Zeit aus den Fingern saugen können? Denn selbst die Details der radioaktiven Nachwirkungen stimmen: Über Nacht fielen Haare und Fingernägel aus. Stürme brausten den ganzen Tag. Vögel wurden weiß, ihre Beine scharlachrot und von Blasen bedeckt. Lebensmittel verdarben binnen weniger Stunden.
Geschmolzener Sand/Stein
In der Archäologie stößt man bei Ausgrabungen in tieferen Schichten gelegentlich auf ein deutliches Anzeichen für frühere Kernexplosionen: eine Art grünliches, geschmolzenes Glas – ähnlich den Sandverglasungen, die bei den ersten Testexplosionen von Kernwaffen in der Wüste von Nevada entstanden. Dieses Phänomen ist bemerkenswerterweise über Indien, Pakistan, den Westen Chinas und bis in den Irak verbreitet! Aber regelrecht verglaste Ruinen finden sich auch am Rio Gila (Arizona, USA) und andernorts. Ergänzend ist bei Brad Steiger, dem Autor von Worlds Before Our Own, zu lesen: „Glasüberzogene Städte und Orte, die großflächig mit geschmolzenem grünem Glas bedeckt sind, wurden in tiefliegenden Schichten bei Ausgrabungen in Pierrelatte (Gabun, Afrika), im Euphrat-Tal, in der Sahara und in der Wüste Gobi, im Irak, in der Mohave-Wüste, in Schottland, in den Alten und Mittleren Reichen Ägyptens und in der südlichen Zentraltürkei gefunden.
Derzeit kennt man solche Flächen grünen Glases nur aus Nukleartestgebieten, wo die Substanz aus dem geschmolzenen Sand entsteht. Außerdem haben Wissenschaftler Uranlagerstätten gefunden, die offenbar schon in der Vorzeit abgebaut oder ausgeschöpft wurden“ 29 . Ein Mysterium in dieser Hinsicht stellen z.B. die Uranminen in Oklo/Gabun dar (Bild).
Der US-Autor Brad Steiger (1936-2018) hat in seinem Leben 165 Bücher geschrieben, seltsamerweise ist keines seiner Werke auf Deutsch erhältlich. Er war einer der ersten, der hinter früheren Hochzivilisationen und Hochtechnologien nicht „vollautomatisch“ Außerirdische vermutete, sondern auch frühere irdische Hochzivilisationen in Betracht zog.
Alle im Text erwähnten Titel sind nur noch im Antiquariat erhältlich (mit Ausnahme des Däniken, von dem mehrere Neuauflagen erschienen sind).
In einer Uranmine im afrikanischen Oklo/Gabun fand die französische Betreibergesellschaft 1972 Uran, das schon „benutzt“ worden war. Wissenschaftler aus der ganzen Welt kamen nach eingehenden Untersuchungen zu dem Schluss, dass es sich um 6 große „natürliche“ Kernreaktoren handelte, die zwei Milliarden Jahre alt sind und mindestens 150.000 Jahre lang aktiv waren (also Strom produzierten)!
Unter dem Begriff „Sandverglasungen“ (bzw. auch „Felsverglasungen“) schreibt Ulrich Dopatka in seinem Lexikon der außerirdischen Phänomene (wenngleich nicht immer Aliens dahinterstecken müssen), es sollen sich „in Irland und Schottland … geheimnisvolle Festungsanlagen befinden, die Granitverglasungen aufweisen.“
Dieses Gestein würde aber erst bei atomaren Temperaturen von über 1.000 °C schmelzen. Im berüchtigten Death Valley (Nevada, USA) liegen die Ruinen einer alten Stadt. Spuren von Fels- und Sandverglasungen finden sich in der ganzen Gegend. Welche Hitze muss hier eingewirkt haben! Vulkanische Aktivitäten kommen nicht in Betracht. 30 Was bleibt? Seltsamer- oder bezeichnenderweise wächst hier keine Pflanze mehr.
Aus Indien, besonders aus unerforschten, subtropischen Regionen, kommen Berichte über unheimliche Relikte. Merkwürdige Ruinen in einem ziemlich undurchdringlichen Gebiet zwischen dem Ganges und den benachbarten Rajmahalbergen, unweit von der Grenze zu Bangladesch, weisen Zerstörungen auf, die nicht auf einen normalen Brand zurückgeführt werden können. „Etliche Felsformationen wirkten geradewegs so, als wären sie teilweise geschmolzen oder auch ausgehöhlt, wie von glutflüssigem Stahl angespritzte Zinnplatten.“ 31
Etwas weiter südlich stieß in den 1920er Jahren der britische Offizier J. Campbell auf ein Phänomen, mit dem wir erst seit Hiroshima und Nagasaki auf grauenhafte Weise vertraut sind: Auf dem Boden des Innenhofs einer Ruinenstätte, der zu Glas geworden war, konnte man deutlich das schattenhafte Abbild eines Menschen erkennen. Dieser Unglückliche war offenbar im Sekundenbruchteil des ersten Hitzeblitzes einer Atombombe verdampft, hatte aber im Augenblick des Todes noch diesen makabren Schatten geworfen. Auch in anderen Regionen des Subkontinents wurden Ruinenstädte entdeckt, die der Dschungel fast völlig verschlungen hatte. Aber die Mauern der Gebäude schienen dicken Kristallscheiben gleich, zerfressen und durchbohrt von unbekannten Kräften. 32
Auch oben in Kaschmir, der nördlichsten Region Indiens, sind deutliche Spuren eines großen Knalls festzustellen. In der näheren Umgebung der Sommerhauptstadt Srinagar liegen die Ruinen der Tempel von Parihaspur und Martand. Besonders Parihaspur bietet ein Bild totaler Zerstörung. In der Mitte der Anlage stehen die Reste einer Pyramide, die an die oben abgeflachten Stufenpyramiden der Mayas erinnert. Die Terrassenstufen sind noch deutlich zu erkennen.
In einem Umkreis von mehreren Kilometern sieht das Trümmerfeld laut dem Autor Hartwig Hausdorf jedoch so aus, als sei eine gigantische Bombe niedergegangen. Und an tonnenschweren, exakt bearbeiteten Steinquadern in Parihaspur und Martand, wie man sie – nebenbei gesagt – auch in der Gegend des Titicaca-Sees findet, stellte Erich von Däniken heftige Reaktionen des Geigerzählers fest. 33
Ob in Süd- und Zentralasien Außerirdische verschiedener Herkunft gegeneinander gekämpft haben und menschliche Armeen, Städte und Festungen bloß in die Schusslinie gerieten, ob die Menschen aus fadenscheinigen Gründen bestraft wurden, oder ob und inwieweit sich da urzeitliche Nationen des „Homo sadisticus“ mit gewaltigen Bomben und Strahlenwaffen gegenseitig an die Gurgel gingen, wird nicht ganz klar – jedoch ist angesichts der bruchstückhaften Beweislage nichts davon gänzlich auszuschließen.
Tatsächlich waren die alten Inder – zumindest ihre Gelehrten – über astronomische Fakten wie die Lichtgeschwindigkeit bestens informiert. In der europäischen Wissenschaft gelang erst dem dänischen Astronomen Ole Rømer 1676 die Berechnung der Lichtgeschwindigkeit. Wie geht das überhaupt? Nun, was Galileo Galilei mit seinem 1609 selbst gebauten Fernrohr noch verwehrt blieb, schaffte Rømer anhand der Verfinsterungen des Jupitermondes Io, der regelmäßig in den Jupiterschatten eintritt. Er hatte nämlich entdeckt, dass die Intervalle zwischen den Verfinsterungen anwuchsen, wenn sich die Erde auf ihrer Bahn vom Jupiter entfernte, und abnahmen, wenn sie sich ihm näherte. Rømer erkannte in dieser Erscheinung einen Lichtlaufzeiteffekt, der auf der Veränderung des Abstands zwischen Erde und Jupiter beruht. Diese Entdeckung setzte verlässliche Chronometer und vor allem ein brauchbares Fernrohr voraus. Jedoch war zu diesem Zeitpunkt in Indien die Lichtgeschwindigkeit längst bekannt. Sayana (1315–1387 n. Chr.), ein berühmter vedischer Gelehrter und Minister am Hofe König Bukka’s I. im Reich von Vijayanagar (Südindien), errechnete drei Jahrhunderte vor Ole Rømer unter Zuhilfenahme älterer indischer Quellen und Maßeinheiten eine Geschwindigkeit von 299.334 Kilometern pro Sekunde. Die exakte Lichtgeschwindigkeit beträgt nach heutigem Erkenntnisstand 299.792,458 km/Sekunde.
Physikalische und technische Erkenntnisse bringen nicht nur Tod und Verwüstung mit sich, sondern auch Spaß und erbauliche, das Bewusstsein erweiternde Erlebnisse, besonders wenn man in Fluggeräten einer fortgeschrittenen Zivilisation („Götter“?) gelegentlich mitfliegen oder sich ähnliche Maschinen sogar selbst bauen darf.
Die Barabar-Höhlen in Nordindien sind die ältesten von Menschen gefertigten Höhlen Indiens. Aufgrund ihrer Beschaffenheit und mit Bezug auf die Schilderungen des Mahabharata halten manche Forscher sie für vorzeitliche Atomschutzbunker.
Das Rätsel der Vimanas
In den altindischen Schriften wimmelt es unübersehbar von rätselhaften Flugobjekten, den sog. „Vimanas“. Waren es einfach märchenhafte Himmelskutschen aus alten Göttersagen – Visionen aus einer Gattung religiös-utopischer Romane? Oder gibt es einen konkreten technischen und historischen Hintergrund? Es ist doch immerhin merkwürdig, dass die alten Inder regelrechte Flughandbücher für die verschiedenen Typen von Vimanas schrieben.
Das Wort vimana (Sanskrit) oder vimanam (Pali) bedeutet wörtlich „einen Kurs abstecken oder zurücklegen; ein Himmelswagen; eine fliegende Kutsche mit Eigenantrieb und Eigenbewegung; ein fliegender Palast“. Das Begriffsfeld Vimanas ist also ziemlich breit; es gehören auch Flugzeuge mit zwei Flügeln, private Luxus-Luftjachten, Raumschiffe und fliegende Festungen dazu. Man erhält insgesamt den Eindruck, dass die fortgeschrittensten dieser Flugmaschinen von auswärts eingeführt wurden und dass die Einheimischen (Inder) gelegentlich mitfliegen durften; kollaborierende Angehörige der Oberschicht verfügten vielleicht sogar selbst über eine Flugmaschine, und ihre Ingenieure konnten „schlichtere“ Versionen vermutlich selbst bauen. Im Laufe vieler Jahrtausende sind natürlich allerlei Schwankungen und Entwicklungen vorstellbar.
König Bhoja verfasste im 11. Jh. n. Chr. ein enzyklopädisches Werk namens Samarangana Sutradhara über klassische indische Architektur und Bautechnik, das sich auch mit Kriegführung, insbesondere Kriegsgerät befasst. Der Buchtitel wäre als „Der Bühnenmeister von Schlachtfeldern“ (vielleicht ein Beiname König Bhojas) oder „Der Baumeister von Wohnstätten“ interpretierbar. Kapitel 31 handelt ausschließlich vom Bau und Betrieb mehrerer Typen von Flugmaschinen mit unterschiedlichen Antriebssystemen und Reichweiten. Einige sind auf den Flug in der Atmosphäre beschränkt, andere eignen sich für den Flug ins Sonnensystem oder gar interstellare Reisen.
König Bhoja benutzte anstelle des gebräuchlicheren Ausdrucks Vimana das Sanskritwort Yantra, führte seine Kenntnisse aber auf Schriften zurück, die zu seiner Zeit bereits antik waren. Einige Konstruktionsverfahren, die er beschreibt, wurden seit dem 1. Weltkrieg von britischen und amerikanischen Flugzeugfirmen benutzt und erwiesen sich sehr wohl als brauchbar. Im Einzelnen beschreibt König Bhoja, der auch selbst ein gelehrter Mann und ein tüchtiger Baumeister war, die Flugmaschine wie folgt:
„Der Rumpf des Yantra muss stark und haltbar sein, aus leichtem Material hergestellt, mit glatt und scheinbar nahtlos angefügten Flügeln. Es kann Passagiere befördern, es kann klein und kompakt gebaut werden, es kann sich lautlos bewegen. Soll Schall erfolgreich eingesetzt werden, muss der Antriebsmechanismus hohe Flexibilität aufweisen und alles muss fehlerfrei zusammengefügt sein. Um ihren Zweck wie vorgesehen zu erfüllen, muss die Maschine eine lange Lebensdauer haben und gut umschichtet sein ... sie darf nicht zu heiß, zu steif oder zu weich werden, und ihr scharf zugespitzter Rammsporn muss gleichfalls unzerstörbar sein. In der Tat gehört zu den Hauptqualitäten der Maschine unaufhörliche Bewegung. Reibungslosigkeit ist eine ihrer obersten Qualitäten; die Arbeitsweise der Maschinen muss daher vielseitig und vollständig sein, ohne Anfälligkeit für Dehnungen, ganz ohne Ächzen und jederzeit ihrem Zweck gewachsen. (...) Zum kritischen Zeitpunkt muss der Feuerstrahl freigesetzt werden, der die Wirkungsweise ermöglichen wird. Der Zeitstrahl expandiert, begleitet vom Donner des expandierenden Mediums. Die so resultierende Expansion leistet in einem endlosen Zyklus Arbeit wie ein Elefant.“ (König Bhoja, Samarangana Sutradhara, 11. Jh. n. Chr., hier zitiert nach der engl. Übersetzung aus dem Sanskrit von R. C. Leonard im Artikel An Ancient Airplane.) 34
Das „expandierende Medium“ wird nicht näher beschrieben; es könnte einfach Luft gemeint gewesen sein („Donner“).
Details, insbesondere des Antriebs, werden verschwiegen; Bhoja verweist auf Sicherheitsbedenken wegen möglichen Missbrauchs. Und in welcher Weise Schallwellen eingesetzt wurden, übersteigt – genau wie die etwaige Levitation oder Antischwerkraft beim Pyramidenbau – bis jetzt die Möglichkeiten unserer Technologie.
Etwas später im Text wird als mögliches Baumaterial für ein Yantra auch Holz erwähnt, dann aber wechselt die Beschreibung sprunghaft zu einem Antriebssystem, das einen flüssigen Treibstoff verwendet:
„Die Herstellung eines Eroberungs-Yantra ist sehr wünschenswert ... wobei Leichtholz für den Bau einer großen Flugmaschine mit starkem Rumpf verwendet würde. Im Zentralbehälter befindet sich die Flüssigkeit, die vom Motor verbraucht wird, wobei sie in völliger Verbrennung allmählich aufgebraucht wird. – Berühmt ist vor allem die Beherrschung der folgenden Bewegungen: senkrechter Aufstieg, senkrechter Abstieg, vorwärts, rückwärts, normaler Aufstieg, normaler Abstieg und Schrägrichtung sowie das Zurücklegen weiter Entfernungen durch entsprechende Einstellung der Funktionsteile ... Und ihr die Luft zerreißender Schall und brüllender Donner können mit Leichtigkeit das Trompeten eines in Panik geratenen Elefanten übertönen. Aber die Maschine kann auch mittels musikalischer Töne bewegt werden.“
Das ergibt freilich ein sehr buntes und – wie auch heutzutage üblich – sehr unfaires Schlachtenbild: Unten müht sich das Fußvolk mit Schwertern, Spießen und Elefanten, während sich von oben die „musikalisch“ dröhnenden Flugmaschinen über die Szene schwingen und vermutlich mit High-Tech-Waffen drauflos ballern. (Es müssen ja nicht immer Atombomben sein; die Vielfalt der Waffensysteme wurde oben bereits dargelegt.) Der schräge Eindruck wird gleich darauf durch die ästhetische Darstellung einer technologisch asymmetrischen Gesellschaft in Friedenszeiten bekräftigt:
„Leuchtend in alle Richtungen konnte ihre Maschine (Yantra) ganz nach Belieben überall hinfliegen. Aus ihrer großen Höhe sahen sie stimulierende Tänze, Theateraufführungen und urtümliche rituelle Zeremonien. Die Maschine wurde bei königlichen Dynastien und in verschiedenen Nationen weithin berühmt. So flogen sie droben, die Hochbeseelten, während die unteren Klassen zu Fuß gingen. All jenen Freunden gelang es wohlverdienterweise, ebenfalls ein Yantra zu erlangen, mit dessen Hilfe Menschen in der Luft fliegen können und nichtirdische Himmelswesen, wenn sie die Erde besuchen, zu den Sterblichen herabkommen können.“ (Ebd.)
Da gibt es nicht viel herumzudeuteln, ein Nahkontakt dritten Grades wird hier und andernorts klar ausgesprochen; nur zwischen wem und wem, und woher denn letztlich die Technologie stammte, scheint nicht ganz geklärt. Wer sind denn diese „Hochbeseelten“, die „nichtirdischen Himmelswesen“, hm? Die Frage ist nur, ob diese hochwohlgeborenen Figuren, die auf dem indischen Subkontinent offenbar Spielzeuge verschenkten und auch einiges an vorsichtig dosierter Technologie vermittelten, wirklich aus dem Weltraum oder lediglich aus einem anderen Land der Erde kamen. Es wäre wunderschön, wenn jemand ein paar Fotos gemacht und auf Metallplatten für die Nachwelt eingeätzt hätte. Wer wäre darauf zu sehen? Auch eine säuberlich publizierte Zeittafel der indischen Vorgeschichte, die immer mehr nach Hauptgeschichte klingt, wäre nicht übel. Aber all diese Ereignisse dürften lange her sein; die Zeitspanne weitet sich verblüffend aus, je länger man diesen Spuren nachgeht.
Es wäre noch anzumerken, dass gelegentlich von „Quecksilber“ als Brennstoff oder auch mal von einem „eisernen Heizapparat“ in den Flugmaschinen die Rede ist. Hier fehlte den indischen Chronisten vielleicht ein präziseres Wort, um eine silbrig glänzende Flüssigkeit, ein eigentümliches dunkles Metall oder einen große Hitze entfaltenden Antrieb zu beschreiben. „Zweigeflügelt“ sind freilich die primitiveren, an den irdischen Luftraum gebundenen Maschinen, die ähnlich unseren heutigen Flugzeugen keineswegs rückwärts fliegen konnten. Sie mochten Düsen haben, einen „treibenden Wirbelwind“, wie es heißt. Im Gegensatz dazu erläutert das Samarangana Sutradhara auch ein viel größeres, komplexeres Flugschiff.
Dass von all der Pracht – selbst wenn es nur relativ seltene Luxusgüter waren – nichts übrig geblieben ist, legt den Verdacht nahe, dass zwischendurch jemand aufgeräumt hat. In esoterischen Kreisen wird daher gemutmaßt, dass gewisse „Bruderschaften“ einige Exemplare, vielleicht gar eine kleine Flotte dieser Flugmaschinen noch immer in geheimen Höhlen in Tibet oder anderen Orten aufbewahren – und die Wüste Lop Nur im westlichen China gilt als Zentrum eines großen UFO-Mysteriums. Nun ja, Lop Nur ist ein früheres chinesisches Kernwaffen-Testgelände und mutmaßlich eine Art chinesische Area 51. Da werden wir jetzt nicht nachschauen können.
Einige der vom indischen König Bhoja beschriebenen Flugobjekte sollen sich sogar für den Flug ins Sonnensystem oder gar interstellare Reisen eignen.
Falscher Ort, falsche Zeit?
Betrachten wir noch kurz ein paar vereinzelte Kuriosa, die bislang in überhaupt keinem offiziellen akademischen System unterzubringen sind, alle sozusagen in der Kategorie „Und nun zu etwas völlig anderem!“
Der Mechanismus von Antikythera ist ein hochgradig komplexer Apparat, eine Art mechanischer Computer, den man in einem ca. 70 v. Chr. vor der griechischen Insel Antikythera versunkenen Schiff niemals vermutet hätte. Es ist ein antikes Gerät, das mit sehr fein gearbeiteten Zahnrädern und Zifferblättern astronomische und kalendarische Zusammenhänge von hoher Komplexität zeigte. Der Mechanismus wurde im Jahr 1900 von Schwammtauchern entdeckt; bei der Bergung erschien er nur als unförmiger Klumpen aus Metallteilen. Ab Mitte der 1970er Jahre wurde er rekonstruiert. Die Existenz einer komplexen Zahnradapparatur mit einer Ansammlung so vieler und kleiner Zahnräder war für die betreffende historische Zeit völlig unbekannt. 35
Der Mechanismus von Antikythera: Links, wie er aufgefunden wurde, und in späteren Rekonstruktionen (Nachbauten). Der Mechanismus ist ein mit einer astronomischen Uhr vergleichbares Gerät, das mit Hilfe von Zahnrädern und Zifferblättern astronomisch-kalendarische/planetarische Zusammenhänge zeigte, einschließlich Sonnenkalender, babylonische Tierkreiszeichen, einen Olympiade-Kalender mit Jahresskala im vierjährigen Zeitraum sowie Mond- beziehungsweise Sonnenfinsterniskalender.
Steinzeitliche Nanotechnik: Am Ostrand des Uralgebirges fanden seit 1991 Erzsucher und Goldschürfer unzählige höchst sonderbare, spiralförmige Objekte schwankender Größe: von max. 3 Zentimetern bis hinab zu unglaublichen 0,003 Millimetern! Und zwar in Tiefen, die zwischen 3 und 12 Metern liegen. Diese Schichten, und mit ihnen die fraglichen zigtausend Artefakte, werden je nach der betreffenden Sedimentschicht auf ein Alter von 20.000 bis 300.000 Jahren datiert. Es sind winzige Spiralen, die größeren aus Kupfer, die kleineren und kleinsten aus den seltenen Metallen Wolfram und Molybdän, die als Legierungsmetalle und für fortgeschrittene technische Zwecke begehrt sind. Die Objekte wurden gründlich untersucht, eine nichtkünstliche Herkunft ist ausgeschlossen. Hat da jemand in grauer Vorzeit eine High-Tech-Fabrik betrieben, oder war es eine Müllhalde? Die Forscher stehen vor einem Rätsel. 36
Unpassende Schuhabdrücke: Laut Angaben von Brad Steiger wurden „versteinerte Schuhabdrücke gefunden, die unseren akzeptierten Evolutionskalender in ein heilloses Durcheinander stürzen dürften, wenn sie tatsächlich das sind, wonach sie aussehen. In Pershing County, Nevada, wurde ein versteinerter Schuhabdruck, der deutlich feingearbeitete Doppelnähte aufweist, in Trias-Kalkstein gefunden – Gesteinsschichten, die auf ein Alter von 400 Millionen Jahren verweisen.“ Und: „Anfang 1975 gab Dr. Stanley Rhine (Universität von New Mexico) die Entdeckung menschenähnlicher Fußabdrücke in 40 Millionen Jahre alten Gesteinsschichten bekannt. Nur wenige Monate zuvor war ein ähnlicher Fund in Kenton, Oklahoma, gemacht worden. Fast zur selben Zeit wurde auch ein versteinerter Fußabdruck im nördlichen Teil Zentral-Wisconsins ausgegraben.“ 37 Solche Funde werfen freilich die geordnete Evolutionslinie über den Haufen, die uns die etablierte Schulwissenschaft vorzuführen versucht.
Und darauf noch ein Lindwurm-Schmankerl:
„Im Mittelalter wusste man von Drachen zu berichten, die von einem mutigen Ritter getötet wurden … Handelt es sich hierbei um eine reale Szene? Gab es im Mittelalter noch große Echsen, vielleicht auch kleinere Dinosaurier von der Größe des Komodowarans, die die Sintflut überlebt hatten? Die Wikingerschiffe waren mit Drachenköpfen verziert, und der Heilige Georg soll die Stadt Beirut von einem Drachen befreit haben. Darstellungen von Drachen gibt es auf der ganzen Welt – besonders in Fernost – und man kennt auch prähistorische Zeichnungen von Dinosauriern, die jedoch gerne als Fälschungen dargestellt werden. Bereits der deutsche Paläontologe Edgar Dacqué zog 1924 das Zusammenleben von Dinosauriern und Menschen in Erwägung. Die Konsequenz war, dass er frühzeitig pensioniert wurde und seinen Universitätsstuhl verlor.“ 38
Das Großreich der Maya
Mal eben noch „ein wenig“ über die Maya zu sagen, wäre dem Versuch vergleichbar, in 20 bis 30 Sätzen die Geschichte des Römischen Reiches zusammenzufassen. Nur wenige alte Hochkulturen sind in ihren wirklichen Ausmaßen so unterschätzt worden wie die Maya.
Vor 20 Jahren hieß es im Brockhaus, die Städte der Maya hätten jeweils bis zu 10.000 Einwohner gehabt; aber nach neueren Forschungen, insbesondere mit der Lidar-Technologie, sollte es eher „bis zu 250.000 Einwohner“ heißen. Lidar steht für Light detection and ranging, (Lichterkennung und Reichweitenmessung). Es ist eine Art dreidimensionales Laserscanning, das nicht Radiowellen wie beim Radar, sondern gepulste Laserstrahlen verwendet, um Objekte zu erkennen und zu kategorisieren. Gemessen wird, wie lange das Licht benötigt, um zu einem Objekt zu gelangen und wieder zum Sensor zurückzukehren. Früher musste man sich in den dichten Urwäldern von Belize oder Guatemala mit einer Machete durchkämpfen wie Indiana Jones. Man kam nicht weit und konnte von der reichlich ausgestreuten Menge der Pyramiden und Paläste, Tempel und Grabmäler nur einen Bruchteil erfassen, lief in der üppigen Vegetation oft geradewegs daran vorbei. Heute wird mit Milliarden Laserimpulsen von oben das Blätterdach durchdrungen, um eine große, faszinierende dreidimensionale Karte des ganzen Geländes zu erstellen.
Im Falle der 1937 von einem Holzfäller in Britisch-Honduras (heute Belize) wiedergefundenen Stadt Oxhuitza, die jetzt Caracol genannt wird, ergab sich durch Flüge 2009 und 2013 dank der Lidar-Methode das komplette Bild einer Siedlung auf mehr als 200 Quadratkilometern mit Gebäuden, Straßen, Wasserspeichern und Terrassenfeldern. Die Maya-Zivilisation war weitaus größer gewesen, als ursprünglich angenommen. Die Maya hatten sich vor 3.000 Jahren in Zentralamerika angesiedelt. In ihrer Blütezeit (250 bis 950 n. Chr.) hatte allein die Stadt Caracol, in einer schon seit 600 v. Chr. besiedelten Gegend, mindestens 100.000 Einwohner. Caracol fiel keiner Dürre zum Opfer, sondern wohl eher sozialen Unruhen und eventuell Angriffen von außen; Ende des 9. Jahrhunderts brannte der Palast. 39
Dank der Lidar-Kartierung in neuester Zeit rundet sich das Bild, dass das Maya-Reich zu den mächtigsten Imperien der Weltgeschichte zu zählen ist. Nur ein Zehntel des alten Maya-Gebiets wurde mit der neuen Methode bislang kartiert; dennoch wurden so schon an die 60.000 zusätzliche Bauwerke gefunden. Nach neuen Schätzungen lebten im Maya-Reich viel mehr Menschen, als bislang angenommen. Man dachte an 1 bis 2 Millionen. Nun hält man es für möglich, dass bis zu 20 Millionen Menschen dort lebten. Die Einwohnerzahl in ganz Europa betrug zur selben Zeit nur die Hälfte, und das bei einer 30-mal größeren Fläche! 40
Die größte antike Stadt der Maya, mittlerweile gut erforscht, ist Tikal in den Regenwäldern des nördlichen Guatemala. Von oben sieht man da nur üppiges Grün, soweit das Auge reicht. Die eigentliche städtische Entwicklung begann im 2. Jh. n. Chr. mit der Errichtung von Tempeln, Palästen und Stelen. (Stelen sind freistehende, monolithische Pfeiler oder Tafeln; Maya-Stelen, meist allseitig kunstvoll mit Figurenreliefs und Schriftzeichen versehen, dienten zur Verehrung und Verherrlichung der Herrscher.) Es war nicht alles ein Zuckerlecken: Archäologen decken nun auf, wie die gefürchtete Dynastie der „Schlangenkönige“ große Teile des Maya-Reiches unterwerfen konnte: nämlich durch Eroberung, Eheschließung und Marionettenkönige. Die Schlangenkönige eroberten 562 n. Chr. auch Tikal.
Die Maya-Ruinen im dichten Dschungel von Guatemala blieben lange Zeit verborgen. Dank neuer Laser-Technik werden weitere Stätten und Pyramiden entdeckt, sodass das Maya-Reich quasi von Jahr zu Jahr „wächst.“ Hier: Maya-Ruinen von Tikal im Dschungel von Guatemala.
Die zivilisatorischen Leistungen sind nichtsdestoweniger einzigartig. Tausende von Quadratkilometern wurden für den Ackerbau nutzbar gemacht. Die Maya schufen atemberaubende Kunstwerke, entwickelten ein Schriftsystem, das für damalige Verhältnisse extrem fortschrittlich war, und errichteten einige der höchsten Pyramiden der Welt. Insofern mag diese Hochkultur als gutes Beispiel dafür dienlich sein, wie aus „verborgener Vergangenheit“ durch neue Forschungsmethoden ein besonders reichhaltiger Stoff für die Geschichtsschreibung werden kann, mit neuen Erkenntnissen für das Selbstverständnis der Völker. Und insgesamt dürfte aus all den obigen Studien ersichtlich sein, dass es, wie schon Shakespeare seinen Hamlet sagen ließ, „mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als unsere Schulweisheit sich träumen lässt“ – und nachdem bei weitem nicht alles so gelaufen ist, wie uns erzählt wurde, können wir schon neugierig sein, was unter dem Deckel noch alles zum Vorschein kommen wird.
QUELLENANGABEN:
(1) https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-erschaffung-welt-100.html
(2) https://www.amazon.de/UFOs-Nukes-Extraordinary-Encounters-Nuclear/dp/1544822197
(3) https://ik-ptz.ru/de/history/akusticheskaya-levitaciya-svoimi-rukami-levitaciya-pod-vozdeistviem.html
(4) Berlitz, Charles: Der 8. Kontinent: Wiege aller Kulturen. Weltbild Verlag 1991. Seite 207.
(5) https://www.zeitenschrift.com/artikel/als-riesen-ueber-die-erde-schritten
(6) Zeitenschrift, ebd.
(7) Zeitenschrift, ebd.
(8) Dopatka, Ulrich, Hrsg. Erich von Däniken: Lexikon der außerirdischen Phänomene.
Das Standardwerk der Präastronautik. Gondrom Verlag 1993, urspr. Econ Verlag 1979. S. 296.
(9) Dopatka, Ulrich: ebd. Seite 297.
(10) https://wunderwelten.blog/2018/11/21/die-sintflut-schlamm-fossilien/
(11) https://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/geologische-beweise-fuer-einen-nuklearen-krieg-im-altertum
(12) https://www.youtube.com/channel/UCUtgxdCrfhag2rmXFE2r4Yg („Fossilien der Götter“)
(13) Boshoff, Egon: „Vom Humanismus zum Historismus: Neuzeit“, in Welt- und Kulturgeschichte, Band 01
(Zeitverlag, Hamburg 2006), Seite 27.
(14) Boshoff, Egon: ebd.
(15) https://www.deutschlandfunk.de/die-c14-illusion-100.html
(16) https://www.studyhelp.de/online-lernen/biologie/datierungsmethoden/
(17) https://de.wikipedia.org/wiki/Radiokarbonmethode#Kernwaffeneffekt
(18) Berlitz, Charles: ebd. Der 8. Kontinent. Seite 249f.
(19) Berlitz, Charles: ebd. Seite 102f.
(20) Berlitz, Charles: ebd. Seite 105.
(21) https://cronicadeatlantis.blogspot.com/2016/10/antiguos-mapas-e-islas-perdidas.html
(22) https://atlantisforschung.de/index.php?title=Sankt-Peter-und-Sankt-Pauls-Felsen
(23) https://unsere-natur.net/video-gigantische-20-000-jahre-alte-unterwasserpyramide-im-mittelatlantik-in-portugal-entdeckt/
(24) https://www.ancient-origins.net/news-history-archaeology/reports-underwater-pyramid-coast-terceira-island-00864
(25) https://dewiki.de/Lexikon/Lemuria
(26) https://www.openculture.com/2020/09/j-robert-oppenheimer-explains-how-he-recited-a-line-from-bhagavad-gita.html
(27) https://jungeheimatseite.webs.com/corner/indien-vorgeschichte.htm
(28) Hausdorf, Hartwig: Nicht von dieser Welt. Dinge, die es nicht geben dürfte. Heyne 2009, S. 29.
(29) Steiger, Brad: im Nexus-Magazin, ebd.
(30) Dopatka, Ulrich, ebd., S. 309f.
(31) Hausdorf, Hartwig: ebd., S. 29.
(32) Hausdorf, Hartwig: ebd., S. 30; dort mit Verweis auf Hartwig Hausdorf, Die weiße Pyramide (1994).
(33) Hausdorf, Hartwig: ebd., S. 33ff.
(34) https://atlantisquestscience.wordpress.com/myth/ancient-aeronautica/an-ancient-airplane/
(35) https://de.wikipedia.org/wiki/Mechanismus_von_Antikythera
(36) Hausdorf, Hartwig: ebd., S. 132ff.
(37) https://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/geologische-beweise-fuer-einen-nuklearen-krieg-im-altertum
(38) http://cerbi.ldi5.com/imprimersans.php3?id_article=92
(39) National Geographic Special Nr. 10, Das Rätsel versunkener Städte, 2021 (dt. 2022), S. 82ff.
(40) Fernseh-Doku: Verborgene Welt der Maya (2019), ausgestrahlt am 3.8.2022 auf ServusTV.

