Der Geist der Depesche

25 Jahre, Themen, Lieder
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Editorial zu Depesche 17-19/2026

Willkommen zu dieser doch sehr außergewöhnlichen Depesche! :-) So etwas hatten wir bisher noch nie ...

Die Idee dazu kam von Bärbel (Breunig). Sie wünschte sich zu unserem Jubiläum eine Musik-CD nach dem Motto: „25 Jahre – 25 Depeschenlieder“.

Du kennst mich ja: Geht es um Musik, muss man mich nicht zweimal bitten. Aus Bärbels Wunsch wurde also schnell eine Doppel-Jubiläums-CD – mit 13 Stücken auf CD 1 , die dem gedruckten Heft beiliegt, und 12 weiteren Stücken auf CD 2 in der kommenden Ausgabe.

Ich hatte in der Vergangenheit mehrfach Depescheninhalte vertont. Wie etwa bei der Empörungs-Depesche , bei der Titanic-Depesche „Eiskalt versenkt“ oder der Seelen-Depesche mit dem Lied „Ich bin“. Das erste Stück dieser Art war „Wind aus Beton“ zur Windkraft-Depesche .

Daneben gibt es Lieder, die zwar nicht eine einzelne Depesche vertonen, dafür aber Themen, die wir im Laufe der Jahre aufgegriffen haben: Impfen, ritterliche Tugenden, Propaganda der Massenmedien ... Überdies gibt es Lieder, die grundsätzliche Gedanken der Depesche aufgreifen (z.B. das uns Verbindende über das uns Trennende zu stellen) oder die einfach den allgemeinen Wahnsinn unserer Zeit abbilden.

Dabei weigerte ich mich, aus dieser Depesche ein bloßes CD-Begleitheft zu machen. Es sollte eine normal lesbare Depesche werden – außergewöhnlich zwar, aber trotzdem mit hohem Informationsgehalt. Ein Heft, das sich zu lesen lohnt und dessen Inhalt sich an den Themen der Lieder orientiert.

Insofern kannst Du diese Depesche normal von vorne nach hinten durchlesen! Zwischendurch werden Dir dabei wichtige und hilfreiche Informationen zu verschiedenen Themen begegnen. Einige davon werden wir auch mal von einer anderen Seite beleuchten. Ganz egal also, ob Du Musik generell magst oder nicht – und ob Du meine Musik magst oder nicht: Du kannst die heutige Depesche lesen wie jede andere.

Nachdem ich mir nun 25 Jahre lang alle Themen von der Seele geschrieben habe, die mir wichtig schienen, bin ich zu meinen Wurzeln zurückgekehrt. Denn ich bin in dieses Leben gekommen, um Musik zu machen. „Musik von Zuhause“, wie ich sie nenne – aus meinem geistigen Zuhause. Ich wollte immer schon jene Musik erklingen lassen, die ich in meinem Kopf hör(t)e, die es aber auf dieser Welt sonst kaum zu hören gibt. Genau das tue ich aktuell.

So habe ich im letzten Jahr 200 Musikstücke produziert . In diese Zahl nicht eingerechnet sind meine Alben von 2025 „Ich bin!“, „Tempus Melius“, „Ritter-Kodex“, „Lukanga Mukara“ sowie „Schritt für Schritt“ von Hanning & MiKe. Diese Alben waren [Versuche]. lch wollte herausfinden, was man KI-gestützt erreichen kann. Davon bin ich inzwischen aber weitgehend abgekommen. Die meisten der 200 neuen Werke sind instrumental und stellen ausschließlich Eigenkompositionen dar, vorrangig aus den Kategorien Filmmusik, moderne Musik, eigenwillige Musik, Improvisationen, Orchester- und eigene Klavierwerke u.v.m. – nicht KI-Kompositionen. Sog. „Künstliche Intelligenz“ (KI) benutze ich nur noch bei Liedern als Sängerersatz (weil ich eben keine echten Sänger verfügbar habe) – sowie zur Beschleunigung der Produktionsprozesse.

Bald wird man all diese neuen 200+ Werke auf meiner Seite mikemachtmusik.de finden und kann sich dann erstmals einen Eindruck von Charakter, Umfang und Bandbreite meines musikalischen Schaffens aus den letzten 50 Jahren verschaffen.

Meine neuen Werke werden heute in einer Klangqualität veröffentlicht, die durchaus hohen Ansprüchen gerecht wird. Audiophile HiFi-Fans werden sicherlich noch Unterschiede zu aufwendig produzierten Studioaufnahmen hören. Für den normalen Musikgenuss jedoch hat die Klangqualität inzwischen ein Niveau erreicht, das sich vor dem, was uns auf Streamingdiensten oder im Radio begegnet, nicht verstecken muss.

Vielleicht ist an dieser Stelle aber auch noch eine andere Einordnung wichtig: Ich bin kein „Schriftsteller, der nun nebenher ein wenig Musik ausprobiert“, sondern war mein Leben lang Musiker, der zwischendurch „fremdgehenderweise“ in die schreibende Zunft gewechselt ist. Musik war mir immer wichtiger als das Schreiben. Warum? Weil das Schreiben von Artikeln zumeist den Verstand anspricht, Musik aber die Gefühlsebene und die Seele. Einer meiner Hörer goss das einmal in folgende Worte: »Mit Deiner Musik kannst Du etwas erreichen, das Du mit der Depesche nie erreichen kannst. Die Depesche spricht das Denken an. Aber die Musik erzeugt Emotion, geht direkt ins Herz.« Eine andere Hörerin bezog das nicht nur auf sich selbst, sondern gar auf andere: » Mit MiKes Musik kann man die Leute sanft mit den Themen vertraut machen !«

Man bedenke: Eine Depesche wird nicht jeder in die Hand nehmen und lesen. Aber gute Musik hört jeder gern. Speziell die kleine Auswahl der heutigen 13 Stücke auf der CD 1 eignet sich dafür gut. Es handelt sich dabei quasi um in drei, vier Minuten gegossene Mini-Depeschen, die weitergereicht werden können – und wahrscheinlich dankbar angenommen werden – was ein Hörer, Wort für Wort, genau so zum Ausdruck brachte: »Im Ergebnis mal wieder eine Kurzdepesche in Musik, quasi die Essenz einer Depesche auf ein paar wenige Sätze mit Tiefenwirkung destilliert, von Musik getragen, tief berührend und dadurch einprägsam! Super gemacht, vielen Dank dafür!«

Einige der Musikstücke der CD werden auf Montagsdemonstrationen gespielt. Sie wandern durch soziale Medien. Sie laufen in privaten Bürgerradios. Man spricht über sie. Kürzlich erhielt ich gar die Bitte, eines meiner Stücke ins Chinesische zu übertragen, was ich getan habe. Es hieß, die Empfänger seien sehr berührt gewesen.

Musik spricht die Seele an, verbessert die Stimmung, erzeugt Sehnsucht nach unserem geistigen Zuhause, regt an, baut auf, funktioniert ohne Umweg übers Denken. Deshalb mache ich Musik. Deshalb ist mir die Musik wichtiger als das Schreiben. Am besten ist natürlich, wenn beides kombiniert wird: Schreiben und Komponieren – das tun wir heute. Du bist herzlich eingeladen, mich auf eine Reise zu begleiten, wie wir sie bisher noch nie unternommen haben: Depesche lesen und parallel die Musik dazu hören. Dein MiKe

Hier geht es direkt zu MiKes bisher erschienen Werken:

 

Von am 04.10.2026


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