Epstein-Akten: Was wir daraus lernen

 25 Jahre Kent-Depesche!

Editorial zu Depesche 03+04/2026

Lieber Freund, lieber Depeschenbezieher!

Herzlich willkommen zu dieser neuen und besonderen Depesche. Nicht, weil es um den elenden Epstein geht, sondern weil am 1. März 2001, genau vor 25 Jahren, die allererste Depesche erschienen ist. 

Bärbel und ich werden uns im Laufe des Jahres immer wieder Geburtstagsüberraschungen für Dich ausdenken. Wir fangen an mit einem kleinen Geschenk: Alle, die etwas beim Hinz Verlag bestellen, erhalten als kostenfreie Beigabe nun die (nachgedruckte) allererste Depesche 01/2001 mit dem Titel „Jeder Morgen bietet eine neue Chance.“ Weitere Geschenke und Angebote werden folgen.  

Hättest Du mir am 1. März 2001 erzählt, dass ich 25 Jahre später die 792. Depesche schreiben würde, hätte ich Dich für verrückt gehalten :-) Es wäre damals unvorstellbar für mich gewesen, 25 Jahre lang dasselbe zu tun. Ich hatte zuvor immer Hummeln im Hintern und musste laufend etwas Neues ausprobieren. Jetzt hat es 25 Jahre gedauert, bis ich das wirklich mal wieder tue: Etwas ganz Neues! 

Nämlich mein neues Musik-Abo . Das gibt es jetzt seit dem 1. März, und es läuft schon prima an. Jeden Tag bekommt man da ein neues Musikstück. Jeden Tag eine E-Mail von mir. Jeden Tag einen neuen musikalischen Gruß. Jeden Tag eine neue Überraschung. Das erste Stück, das ich verschickte, war ein kleines Orchesterwerk mit dem Titel „Neuer Morgen“ – absichtlich gewählt als Erinnerung an die erste Depesche „Jeder Morgen bietet eine neue Chance.“ Das zweite Stück war ein Klavierwerk mit dem Titel „Leuchten im Herzen“. Hier einmal ein paar erste Rückmeldungen nur zu diesen beiden Stücken: 

„Ein Leuchten im Herzen und auf der Haut. Ich saß vorhin auf der Terrasse und hörte dieses traumhafte Stück dreimal.“  Angelika

„WOW! Das ist Musik! Und für diesen strahlenden Tagesanfang mit herrlichem Wetter zum Dank: Mögest Du in allen Zeiten glücklich sein!“  Christof

Und zum zweiten Stück:

„Dies nicht gehört zu haben, wäre ein echter Verlust ... Andererseits wüsste ich ja nicht, dass es so etwas Berührendes gibt. Also wäre es nicht so schlimm? Es wäre echt schlimm, denn es war ein wunderbarer Tagesabschluss, und den hätte ich nicht gehabt (4-Mal hintereinander gehört)! Danke, alter Freund!“ Christof

„Vielen Dank für dieses wunderschöne Stück. Das musste ich mir gleich mehrmals anhören.“ Bettina

„Ich habe heute die erste E-Mail inklusive des ersten Musikstückes erhalten, und ich habe mich bereits an diesem Musikstück, an diesem ‘Neuen Morgen’ erfreut. Also, bitte weitermachen, ich räume jetzt immer das E-Mail-Fach frei, damit diese zauberhafte Musik immer genügend Platz hat. Ganz liebe Grüße.“ Inge

„Überwältigend schön!!!“  Martin

„Lieber Michael, einfach wunderbar. Ich wollte nur kurz einmal anhören, dann war die automatische Wiederholung aktiv, jetzt läuft das Stück seit etwa einer Stunde, ich bearbeite nebenbei E-Mails – sowas hab ich vorher nie gemacht, und ich bin auch kein Musikkenner, aber hier spüre ich, wie mich Deine Klänge tief berühren, es fühlt sich leicht und frisch an, und meine Mundwinkel gehen automatisch nach oben. Na gut, die Abendsonne scheint auch noch ins Büro :-)“ Jens. 

Ist das nicht schön? So soll es doch sein! Einfach eine kleine zusätzliche Freude jeden Tag. Das ist der Sinn des Abos. Mach doch mal mit. Es kostet nur 7,-- Euro im Monat und ist – natürlich – jederzeit kündbar. 

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Epstein-Akten 

Doch zurück zum Ernst des Lebens: Es gibt aktuelle Ereignisse, auf die muss man einfach eingehen. Die Epstein-Files gehören dazu. Warum? Weil sie lehrreich sind. 

Bewusst verzichte ich in dieser Depesche aber auf die Präsentation despektierlicher Enthüllungen. Das brauchen wir hier nicht. Tatsächlich habe ich mir überlegt, ob ich das Thema nicht sogar völlig ausblenden und (im Rahmen der Depesche) ignorieren soll, denn es besteht da eine Gefahr: Schaltest Du heute den Fernseher ein (was ich nicht tue, aber bekomme es trotzdem mit) oder das Autoradio, gehst Du ins Internet oder in die sozialen Medien ... was begegnet Dir da als Erstes? Natürlich! Aber nicht nur Epstein, sondern Epstein, Epstein, Epstein usw. – und ganz ehrlich: Mir ging es bereits nach drei, vier Tagen so, dass ich das Wort nicht mehr hören konnte.   

In Wahrheit dachte ich sogar: „Lasst mich doch einfach mit diesem Sch... in Ruhe!!“ Und ich hatte den spontanen Gedanken: „Hm, eigentlich auch eine Art, wie man die Leute dazu bringen kann, gedanklich abzuschalten und sich nicht (wirklich) mit dem zu befassen, was an diesem Thema tatsächlich wichtig ist (was wir hier heute tun). Man präsentiert es einfach so oft, dass die Leute dessen überdrüssig werden. Raffiniert. Daher springe ich auf diesen Zug nicht auf. In dieser Depesche gibt es also kaum neue Enthüllungen (ganz lässt es sich nicht vermeiden, wenn man Zusammenhänge darstellen will). 

Nein, in dieser Depesche geht es um etwas anderes, um etwas Tieferes, Grundlegenderes. Darum zu verstehen, was es mit uns und unserer Zukunft zu tun hat – und was jeder von uns direkt im Leben tun kann. Genau genommen stellt dieses Heft eine Fortsetzung der Depesche 04-06 aus dem Jahr 2021 über sog. „essentielle Psychopathen“ dar. 

Eine ruppige Depesche ist das heute. Unelegant, krass – und so gar nicht passend zu so einem schönen Jubiläum (ja mei, so ist das manchmal im Leben) – aber es ist dennoch eine Depesche, die zu lesen sich lohnt, sehr sogar, da sie Dir – wahrscheinlich und hoffentlich – hilft, Dinge zu verstehen, die zuvor kaum zu verstehen waren. Kurzum: Nicht alles, was schön ist, ist wichtig, und nicht alles, was wichtig ist, ist schön. Diese Depesche fällt definitiv in die zweite Kategorie. Ab Seite 9 geht es los mit insgesamt vier Hauptartikeln zum Thema. 

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Wag the Dog

Ich musste neulich so lachen über unseren Donald! Wir haben ja den Hollywood-Film „Wag the Dog“ (Der Schwanz, der mit dem Hund wedelt) mindestens schon dreimal in der Depesche erwähnt. Daher nur ganz kurz: Es geht darum, dass der amerik. Präsident über eine Hosenstallaffäre zu stürzen droht. Lösung? Man engagiert den besten Public-Relations-Experten der Welt. Der löst das Problem auf folgende Weise: Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit muss woandershin gelenkt werden. Am besten auf einen Krieg. Also erfinden sie kurzerhand einen Krieg gegen Albanien – und schon berichten die Medien 24/7 über nichts anderes mehr als über den „Krieg mit Albanien“. Das Konzept geht auf: Kein Mensch spricht mehr über die Hosenstallaffäre des Präsidenten. Insgesamt ein großartiger Film – mit Robert De Niro und Dustin Hoffman. 

An ihn musste ich denken, als kürzlich Donald Trump immer mehr in den Fokus der Epstein-Files rückte. Es gibt Fotos und konkrete Zeugenaussagen. Und was kommt als nächstes? Trump kündigt an, die Ufo-Files der US-Regierung freizugeben. Eine echte Sensation. Etwas, worum entsprechende Kreise in den USA seit Jahrzehnten kämpfen. Doch so klug das war, es funktionierte nicht. Denn der Name Trump tauchte in den Epstein Files öfter auf als der Name Jesu in der Bibel (ernsthaft). Und was erleben wir als nächstes? Einen Krieg! Gegen den Iran. Wie aus dem Lehrbuch namens „Wag the Dog“ :-)   

Andere Stimmen mutmaßen, dass Trump schlicht von Israel erpresst wurde, und nannten die USA in der Folge sarkastisch „USrael“. Ein Kommentator fragte neulich banal: »Der Iran sagt: „Trump, wenn du uns bombardierst, veröffentlichen wir alles über dich aus den Epstein-Files.“ Israel sagt: „Trump, wenn du den Iran nicht bombardierst, dann veröffentlichen wir alles über dich in den Epstein-Files.“ Eine Zwickmühle. Was ist die Lösung?« – »Bombardiere Israel!«, so die vorgeschlagene Lösung dieses Kommentators.  

Nun, das alles wäre vielleicht lustig, wenn es nicht so ernst wäre. Wie auch ein anderes Thema: Da bin ich neulich schier niedergebrochen vor Lachen. Es ging um den Focus und um „heilsbringende“ neue mRNA-Impfungen gegen alles Mögliche. Der ach so seriöse Focus hat sich in diesem Zusammenhang wieder mal zur Prostituierten der Pharmaindustrie degradiert und in den sozialen Medien die Meldung veröffentlicht: „Gürtelrose-Impfung (mRNA) lässt uns deutlich langsamer altern.“ Was dann passierte, hätte selbst ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht ausdenken können. Denn zumeist findet man unter einem Focus-Beitrag zu 80 Prozent brave Bürger, die dem allwissenden Orakel (Focus) ergeben huldigen, den „Fortschritt der Wissenschaft“ loben und dann fleißig die „Schwurbler“ und „Aluhutträger“ abwatschen. Nicht aber dieses Mal, nicht bei der mRNA-Impfung. Unter dem Focus-Beitrag fanden sich Hunderte (!) Kommentare ausschließlich der folgenden Art – ich muss ein paar davon einfach wiedergeben: 

• „Focus ist die reinste Impfkampagne“. • Von wem werdet ihr ‘gesponsert’? • „Und wer sich jedes Jahr die Grippeschutzimpfung holt, ist in 4 Jahren wieder 20!“ • „Was man alles erfindet, nur damit sich die Menschen impfen lassen!“ • „Geschichten aus dem Paulanergarten“. • „Glaubt das irgend jemand?“ • „Stimmt: Wer schneller stirbt, der altert nicht!“ • „Ich bau schon mal den Bratwurststand auf!“ • „Dass ihr euch nicht schämt?!“ • „Hilft sogar auch gegen russische Drohnen!“ • „Ging beim Focus eine großzügige Spende der Pharmalobby ein?“ • „Hurra, dann schauen wir auf dem Totenbett total jung aus!“ • „Wie die Corona-Impfung gegen Corona geholfen hat.“ • „Sowas zu verbreiten, sollte strafbar sein!“ • „Wer grillt (die Bratwurst)? Karl oder Jens?“ • „Alter! Wenn man tot ist, kann man nicht mehr altern.“ • „Schiebt euch die Impfung sonstwo hin!“ • „Das geht auch gesünder ohne das Gift!“ • „Ich bin mir sicher, man wird danach wiedergeboren – so jung wird man von dieser Plörre.“ Ich könnte jetzt seitenlang weiterschreiben – hunderte solcher Kommentare (innerhalb von nur drei Stunden waren es 1.200). Und ich habe dabei nicht einen einzigen positiven Kommentar gesehen.

Der Focus hat dann, ganz erschrocken, kurz darauf dieselbe Nachricht noch einmal neu veröffentlicht, dieses Mal ein klein wenig seriöser formuliert: „Gürtelrose-Impfung kann das Altern verlangsamen!“ – dennoch ging sofort dasselbe Spiel erneut los – lauter hämische Kommentare.  Also, das macht dann schon ein klein wenig Hoffnung. 

Ganz liebe Grüße und bis bald,

Michael 

 

Von am 11.03.2026


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